Raspberry Pi-Macher bieten eigene SSDs und Speicherkarten an

Die Raspberry Pi Foundation bietet neben ihren bekannten Mini-Com­pu­tern jetzt auch eigene Speichermedien an. Das Angebot wurde natürlich so zusammengestellt, dass die jeweiligen SSDs und Speicherkarten genau zu den Raspberry PI-Boards passen.
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Qual der Wahl

Insbesondere der neue Raspberry Pi 5 bietet nicht nur eine erhebliche Leistungssteigerung im Vergleich zu seinen Vorgängermodellen, sondern erleichtert es auch deutlich, eine SSD anzuschließen. Besonders für Nutzer, die ein vollwertiges Betriebssystem wie Ubuntu Linux auf dem Raspberry Pi betreiben, lohnt sich der Umstieg auf eine SSD. Die Startzeiten sind schneller und die I/O-Leistung übertrifft selbst hochwertige SD-Karten bei Weitem.

Die Wahl der richtigen NVMe-SSD für den Raspberry Pi kann vor allem für weniger technisch versierte User eine Herausforderung sein, da es eine Vielzahl von Marken und Modellen mit unterschiedlichen Geschwindigkeitsangaben gibt. Zudem sind nicht alle SSDs kompatibel mit den vielen M.2-Erweiterungen, die für den Raspberry Pi 5 verfügbar sind.


Um dieses Problem zu lösen, bietet die Raspberry Pi Foundation nun eigene, markengebundene SSDs an. Diese kommen in zwei Größen. Ein großer Vorteil: Die SSDs sind speziell für den Einsatz mit dem offiziellen M.2-HAT des Raspberry Pi entwickelt und funktionieren auch mit den meisten Drittanbieter-Erweiterungen, wie zum Beispiel dem Pineboards HatDrive Nano, das für etwa 10 Dollar erhältlich ist.

Die offiziellen Raspberry Pi SSDs werden in zwei Varianten angeboten (offizielle Euro-Preise folgen in Kürze):

  • 256 GB (40/70 IOPS) - für 30 Dollar
  • 512 GB (50/90 IOPS) - für 45 Dollar

Für Nutzer, die noch keine M.2-Erweiterung besitzen, gibt es auch ein praktisches Bundle, das sowohl den M.2-HAT als auch die SSD enthält:

  • 256 GB SSD + M.2-HAT-Kit - für 40 Dollar
  • 512 GB SSD + M.2-HAT-Kit - für 55 Dollar

Viele Optionen

Der PCIe-Port des Raspberry Pi 5 ist äußerst vielseitig. Neben der Nutzung durch SSDs können auch ein AI-HAT, ein PoE-HAT oder sogar externe Grafikkarten angeschlossen werden. Allerdings gibt es nur einen PCIe-Port, weshalb viele Nutzer sich entscheiden werden, ihn für die schnelle und zuverlässige Speicherlösung mit einer SSD zu nutzen.

Die offiziellen Raspberry Pi-SSDs bieten eine einfach zu implementierende und leistungsstarke Lösung für alle, die den Raspberry Pi 5 optimal nutzen möchten. Weitere Informationen zu den neuen SSDs und Bundles sind auf der offiziellen Raspberry Pi-Website oder bei autorisierten Händlern erhältlich.

Zusammenfassung
  • Raspberry Pi Foundation bietet jetzt eigene SSDs und Speicherkarten an
  • Neue SSDs sind speziell für den Einsatz mit Raspberry Pi entwickelt
  • SSDs in zwei Größen: 256 GB für 30 Dollar und 512 GB für 45 Dollar
  • Bundles mit M.2-HAT und SSD sind ebenfalls erhältlich
  • SSDs bieten schnellere Startzeiten und bessere I/O-Leistung
  • Offizielles Angebot erleichtert die Auswahl kompatibler Speichermedien
  • Weitere Informationen auf der RasPi-Website und bei autorisierten Händlern

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