SanDisk hat die Basis für kommende SSDs mit einem Petabyte fertig
Der Speicherspezialist SanDisk arbeitet aktuell daran, die nächste magische Grenze bei SSDs zu überschreiten: Wie das Unternehmen auf seinem Investorentag ankündigte, würden bald UltraQLC-basierte Speicher mit einer Kapazität von einem Petabyte angeboten.
Dies reduziert die Latenz, erhöht die Bandbreite und verbessert die Zuverlässigkeit, insbesondere für den Einsatz in hyperskalierbaren Speicherlösungen. Zudem passt der Controller den Energieverbrauch dynamisch an den aktuellen Arbeitslastbedarf an, um die Energieeffizienz zu optimieren. Ein fortschrittlicher Bus-Multiplexer sorgt dafür, dass die hohe Datenauslastung der dichten 3D QLC NAND-Module bewältigt werden kann, ohne dass die Leistung darunter leidet. All dies macht den Weg zur Petabyte-SSD erst sinnvoll möglich.
Khurram Ismail, der neue Leiter für Engineering und Produktmanagement bei SanDisk, erklärte: "UltraQLC basiert auf jahrzehntelanger Erfahrung und unseren aktuellen Erkenntnissen, um in moderne Dateninfrastrukturen integriert zu werden, ohne Kompromisse bei Dichte, Leistung und Energieeffizienz einzugehen."
Ein weiteres Thema auf der Veranstaltung war der wachsende Bedarf an Hochleistungsspeicher für KI- und High-Performance-Computing-Anwendungen. SanDisk sieht hier eine sogenannte "Memory Wall", da herkömmliche DRAM-Skalierung möglicherweise nicht ausreicht, um die steigenden Anforderungen des KI-Trainings zu erfüllen. Dennoch gibt es bislang keine konkreten Pläne für eine baldige Einführung von 3D-DRAM, sodass diese Technologie weiterhin Zukunftsvision bleibt.
SSD-Deals bei Media Markt Jetzt die Winterdeals durchstöbern!
Siehe auch:
UltraQLC als Grundlage
Die UltraQLC-Plattform ist keine neue Speicherart im eigentlichen Sinne, sondern eine Kombination aus SanDisks BICS 8 QLC 3D NAND, einem leistungsstarken proprietären Controller mit 64 NAND-Kanälen und einer optimierten Firmware. Der eigens entwickelte Controller spielt dabei eine zentrale Rolle, da er spezialisierte Hardware-Beschleuniger enthält, die kritische Speicherfunktionen übernehmen, berichtet Toms Hardware.Dies reduziert die Latenz, erhöht die Bandbreite und verbessert die Zuverlässigkeit, insbesondere für den Einsatz in hyperskalierbaren Speicherlösungen. Zudem passt der Controller den Energieverbrauch dynamisch an den aktuellen Arbeitslastbedarf an, um die Energieeffizienz zu optimieren. Ein fortschrittlicher Bus-Multiplexer sorgt dafür, dass die hohe Datenauslastung der dichten 3D QLC NAND-Module bewältigt werden kann, ohne dass die Leistung darunter leidet. All dies macht den Weg zur Petabyte-SSD erst sinnvoll möglich.
Khurram Ismail, der neue Leiter für Engineering und Produktmanagement bei SanDisk, erklärte: "UltraQLC basiert auf jahrzehntelanger Erfahrung und unseren aktuellen Erkenntnissen, um in moderne Dateninfrastrukturen integriert zu werden, ohne Kompromisse bei Dichte, Leistung und Energieeffizienz einzugehen."
3D-DRAM bleibt Vision
Aktuell setzen die UltraQLC-SSDs auf 2-Terabit-NAND-Chips, die eine Speicherkapazität von bis zu 128 Terabyte ermöglichen. Zwar wäre mit dem 64-Kanal-Controller eine noch höhere Kapazität realisierbar, jedoch ginge dies zulasten der Leistung. In Zukunft plant SanDisk die Einführung von noch leistungsfähigeren NAND-Speicherchips, wodurch Kapazitäten von 256 und 512 Terabyte und letztlich ein Petabyte erreicht werden sollen. Einen konkreten Zeitplan nannte das Unternehmen bislang nicht, allerdings dürfte die Petabyte-Marke frühestens in einigen Jahren wirklich geknackt werden.Ein weiteres Thema auf der Veranstaltung war der wachsende Bedarf an Hochleistungsspeicher für KI- und High-Performance-Computing-Anwendungen. SanDisk sieht hier eine sogenannte "Memory Wall", da herkömmliche DRAM-Skalierung möglicherweise nicht ausreicht, um die steigenden Anforderungen des KI-Trainings zu erfüllen. Dennoch gibt es bislang keine konkreten Pläne für eine baldige Einführung von 3D-DRAM, sodass diese Technologie weiterhin Zukunftsvision bleibt.
SSD-Deals bei Media Markt Jetzt die Winterdeals durchstöbern!
Zusammenfassung
- SanDisk plant UltraQLC-basierte SSDs mit einem Petabyte Kapazität
- UltraQLC kombiniert BICS 8 QLC 3D NAND mit speziellem Controller
- 64-Kanal-Controller optimiert Leistung, Latenz und Energieeffizienz
- Aktuell ermöglichen 2-Terabit-NAND-Chips bis zu 128 TB Speicher
- Zukünftig sollen 256 TB, 512 TB und 1 PB SSDs realisiert werden
- Zeitplan für Petabyte-SSDs noch offen, Umsetzung in einigen Jahren
- SanDisk sieht wachsenden Bedarf an Hochleistungsspeicher für KI
Siehe auch:
Thema:
Preisvergleich WD Black SN850 1TB
Beliebt im Preisvergleich
- Solid State Drives (SSD):
Videos zum Thema SSD
- Geekom A9 Max: Mini-PC maximiert auf 4-TB-SSD und 128 GB RAM
- Minisforum G1 Pro im Test: So rüstet ihr SSD-Speicher und RAM auf
- 579-Euro-Notebook von Chuwi: SSD im Handumdrehen auf 2 TB tunen
- Ctone Matrix M2 Mini-PC: Das Upgrade von RAM & SSD im Test
- Geekom IT13 Max: Mini-PC mit satter USB-Ausstattung im Test
Neue Solid-State-Drive-Downloads
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Neuartige Zink-Iod-Batterie hält über 60.000 Ladezyklen durch
- Xbox Series X|S: Neues Update für Dashboard, Speicher & Spielstände
- Netflix: Das sind die neuen Filme und Serien im September 2026
- Beats 360 geleakt: Das steckt in Apples neuen Over-Ear-Kopfhörern
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Xbox-Bausatz zum 25. Jubiläum - Mattel bringt die Original-Konsole 1:1
- 12 Jahre deinhandy: Geburtstagsaktion mit 50 Euro Rabatt
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen