Valve macht deutlich: Nervige In-Game-Werbung auf Steam verboten
Steam hat seine Richtlinien gegen unerwünschte Werbung in Spielen präzisiert. Die Plattform stellt klar: Zwangswerbung, wie sie oft in Mobile Games vorkommt, ist auf Steam seit Jahren verboten. Was bedeutet diese Klarstellung für Entwickler und Spieler?
Valve, der Betreiber der populären Spieleplattform Steam, hat seine Richtlinien für Entwickler präzisiert. In einer aktualisierten Dokumentation stellt das Unternehmen unmissverständlich klar: Spiele, die Nutzer zum Ansehen von Werbung zwingen, haben auf Steam keinen Platz. Diese Regelung ist nicht neu, wurde aber nun deutlicher hervorgehoben und in einem eigenen Abschnitt zusammengefasst.
Diese Praktiken sind besonders aus dem Mobile-Gaming-Bereich bekannt und sorgen dort oft für Frustration bei Spielern.
Wie SteamDB berichtet, handelt es sich bei dieser Klarstellung nicht um neue Regeln, sondern um eine Präzisierung bestehender Richtlinien. Valve schlägt Entwicklern alternative Monetarisierungsstrategien vor. Statt auf Zwangswerbung zu setzen, empfiehlt Steam den Umstieg auf ein klassisches Bezahlmodell oder die Umwandlung in ein Free-to-Play-Spiel mit optionalen Mikrotransaktionen oder DLCs. Diese Ansätze sind auf der Plattform weitverbreitet und akzeptiert.
Interessanterweise hat Valve diese Richtlinien wie eingangs erwähnt schon seit Jahren. Die aktuelle Präzisierung dient wohl vor allem dazu, proaktiv gegen potenziell störende Praktiken vorzugehen und die Position des Unternehmens noch einmal klar zu kommunizieren - wohl auch gegenüber alle Publishern und Studios, die in den letzten Jahren wiederholt mit Ideen rund um Werbung in Spielen liebäugeln. Auf Steam finden sie mit solchen Produkten auf jeden Fall keine Heimat.
Was denkt ihr über Valves Klarstellung zu den Werberichtlinien? Seht ihr darin einen wichtigen Schritt zum Schutz der Spielerfahrung oder habt ihr Bedenken bezüglich möglicher Auswirkungen auf Entwickler? Teilt eure Meinung in den Kommentaren mit uns!
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Siehe auch:
Was genau ist verboten?
Die Richtlinien untersagen Entwicklern ausdrücklich, Werbung als Geschäftsmodell in ihren Spielen zu nutzen. Konkret bedeutet das:- Keine Spiele dürfen Spieler dazu zwingen, Werbung anzusehen oder mit ihr zu interagieren, um weiterspielen zu können.
- Auch das Freischalten von Spielinhalten durch das Betrachten von Werbung ist nicht erlaubt.
Diese Praktiken sind besonders aus dem Mobile-Gaming-Bereich bekannt und sorgen dort oft für Frustration bei Spielern.
Wie SteamDB berichtet, handelt es sich bei dieser Klarstellung nicht um neue Regeln, sondern um eine Präzisierung bestehender Richtlinien. Valve schlägt Entwicklern alternative Monetarisierungsstrategien vor. Statt auf Zwangswerbung zu setzen, empfiehlt Steam den Umstieg auf ein klassisches Bezahlmodell oder die Umwandlung in ein Free-to-Play-Spiel mit optionalen Mikrotransaktionen oder DLCs. Diese Ansätze sind auf der Plattform weitverbreitet und akzeptiert.
Was bleibt erlaubt?
Trotz der strengen Regeln gegen aufdringliche Werbung gibt es Ausnahmen:- Product-Placement, also die Einbindung echter Marken oder Produkte in Spiele, bleibt erlaubt, solange es nicht störend wirkt und zum Spielkontext passt.
- Auch Werbung für eigene Produkte oder Spiele des Entwicklers ist weiterhin gestattet.
- Cross-Promotionen zwischen verschiedenen Steam-Titeln sind ebenfalls kein Problem.
Prävention
Die jetzt präzisierten und prominent platzierten Richtlinien können wohl als weitere präventive Maßnahme gesehen werden. Sie sollen verhindern, dass problematische Werbestrategien aus dem Mobile-Gaming-Bereich auf die PC-Plattform überschwappen. Für Steam-Nutzer bedeutet das: Sie müssen auch in Zukunft nicht befürchten, dass ihr Spielfluss durch erzwungene Werbepausen unterbrochen wird - eine Idee, die in der Branche immer wieder diskutiert wird.Interessanterweise hat Valve diese Richtlinien wie eingangs erwähnt schon seit Jahren. Die aktuelle Präzisierung dient wohl vor allem dazu, proaktiv gegen potenziell störende Praktiken vorzugehen und die Position des Unternehmens noch einmal klar zu kommunizieren - wohl auch gegenüber alle Publishern und Studios, die in den letzten Jahren wiederholt mit Ideen rund um Werbung in Spielen liebäugeln. Auf Steam finden sie mit solchen Produkten auf jeden Fall keine Heimat.
Was denkt ihr über Valves Klarstellung zu den Werberichtlinien? Seht ihr darin einen wichtigen Schritt zum Schutz der Spielerfahrung oder habt ihr Bedenken bezüglich möglicher Auswirkungen auf Entwickler? Teilt eure Meinung in den Kommentaren mit uns!
Die Geschichte von Steam - Von den Anfängen bis heute
2002
Valve beginnt mit der Entwicklung von Steam als Vertriebsplattform für Spiele-Updates
2003
Öffentliche Beta-Version von Steam wird veröffentlicht
2004
Counter-Strike: Source und Half-Life 2 werden als erste große Titel über Steam veröffentlicht
2005
Erste Spiele von Drittanbietern werden auf Steam veröffentlicht
2008
Einführung von Steamworks als Entwickler-Tool-Suite
2010
Steam für macOS wird veröffentlicht
2012
Einführung von Steam Greenlight für Indie-Entwickler
2013
Ankündigung von SteamOS und Steam Machines
2018
Steam Chat wird als eigenständige Messaging-Plattform eingeführt
2019
Start der Steam Library mit neuem Design und erweiterten Funktionen
2022
Markteinführung des Steam Deck, Valves tragbare Spielekonsole
Download Steam Mobile - Offizieller Client für Android
Zusammenfassung
- Steam präzisiert Richtlinien gegen Zwangswerbung in Spielen
- Werbung als Geschäftsmodell und erzwungenes Anschauen sind verboten
- Keine neuen Regeln, sondern Klarstellung bestehender Richtlinien
- Entwickler sollen auf Bezahlmodelle oder Mikrotransaktionen setzen
- Product Placement und Eigenwerbung bleiben weiterhin erlaubt
- Maßnahme soll problematische Mobile-Gaming-Praktiken verhindern
- Klarstellung betont Valves langjährige Position zu In-Game-Werbung
Siehe auch:
- Doppelte FPS: Neue Mod für Steam Deck verspricht Frameraten-Boost
- Steam: Japanische Banken verweigern Sex-Game-Entwicklern ihr Geld
- Wie das Steam Deck noch tragbarer machen? Kurioses Bastler-Projekt
- Microsoft machts wie Steam: Browser-Overlay für Gamer ist da
- Tempest Rising: Demo zu inoffiziellem C&C-Nachfolger startet auf Steam
Thema:
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