RTX 5000-Serie: Nvidia bestätigt Probleme und leitet Untersuchung ein
Immer mehr Berichte über Probleme mit den neuen RTX 5000-Grafikkarten tauchen auf. Jetzt hat Nvidia bestätigt, dass man die Vorfälle untersucht. Momentan ist noch unklar, was die Blackscreens und Instabilitäten verursacht. Es gibt aber mehrere Vermutungen.
Schon direkt zum Marktstart gab es erste Tester, die von Instabilität bei ihrer Karte sprachen. Dann war sogar teilweise von 'gebrickten' Exemplaren die Rede. Zuletzt berichteten zudem vermehrt Tech-Webseiten von Komplikationen mit ihren GPUs.
Haben Nutzer mit Problemen zu kämpfen, empfiehlt sich momentan neben dem Umstellen auf PCIe 4.0 daher auch ein vollständiges Löschen der verwendeten Treiber mit Tools wie DDU (Display Driver Uninstaller) und eine anschließende Neuinstallation. Eine Garantie dafür, dass die Schwierigkeiten damit dauerhaft verschwinden, gibt es aber auch nicht.
Daher gilt es jetzt abzuwarten, was Nvidias offizielle Untersuchung ergibt. Vermutlich wird es schon in den nächsten Tagen eine Mitteilung auf der Webseite des Unternehmens zu den Problemen geben. Sollten tatsächlich die GeForce-Treiber die Darstellungsprobleme verursachen, ist zudem mit einem baldigen Hotfix zu rechnen.
Download Display Driver Uninstaller - DDU
Siehe auch:
Blackwell mit Blackscreens
Bereits seit einigen Tagen tauchen im Internet immer wieder Berichte von Besitzern einer RTX 5090 oder RTX 5080 auf, die von Schwierigkeiten mit ihrer brandneuen GPU erzählen. So kommt es immer wieder zu heftigem Bildstottern und schwarzen Bildschirmen. In etlichen Fällen behebt auch ein Neustart das Problem nicht. Die GeForce-Karten werden dann weder vom Gerätemanager noch im BIOS angezeigt.Schon direkt zum Marktstart gab es erste Tester, die von Instabilität bei ihrer Karte sprachen. Dann war sogar teilweise von 'gebrickten' Exemplaren die Rede. Zuletzt berichteten zudem vermehrt Tech-Webseiten von Komplikationen mit ihren GPUs.
Nvidia startet offizielle Untersuchung
Damit ist für Nvidia jetzt wohl ein kritischer Punkt erreicht. Denn wie man gegenüber PC-Gamer bestätigte, hat man mit offiziellen Nachforschungen zu den Vorfällen begonnen. "Wir untersuchen die gemeldeten Probleme mit der RTX 50-Serie", teilte das Unternehmen entsprechend mit.Mögliche Ursachen und Übergangslösungen
Damit beginnt jetzt die Fehlersuche. Erste Erfahrungen deuteten auf PCIe 5.0 als eine mögliche Ursache für die Bildausfälle und Abstürze hin. Betroffene berichteten, dass ihre Probleme nach einer manuellen Umstellung auf PCIe 4.0 nicht mehr auftraten. Da es mittlerweile aber auch Berichte zu ähnlichen Problemen mit RTX 4000-Karten gibt, rückt jetzt auch Nvidias kürzlich veröffentlichtes Treiber-Update 572.16 in den Fokus. Mit dieser Version hat Nvidia DLSS 4 mit Multi-Frame-Generation eingeführt, was die Leistung und Darstellung von Spielen verbessert. Ein Fehler im Code könnte für die jetzigen Bildprobleme bei den Karten verantwortlich sein.Haben Nutzer mit Problemen zu kämpfen, empfiehlt sich momentan neben dem Umstellen auf PCIe 4.0 daher auch ein vollständiges Löschen der verwendeten Treiber mit Tools wie DDU (Display Driver Uninstaller) und eine anschließende Neuinstallation. Eine Garantie dafür, dass die Schwierigkeiten damit dauerhaft verschwinden, gibt es aber auch nicht.
Daher gilt es jetzt abzuwarten, was Nvidias offizielle Untersuchung ergibt. Vermutlich wird es schon in den nächsten Tagen eine Mitteilung auf der Webseite des Unternehmens zu den Problemen geben. Sollten tatsächlich die GeForce-Treiber die Darstellungsprobleme verursachen, ist zudem mit einem baldigen Hotfix zu rechnen.
Download Display Driver Uninstaller - DDU
Zusammenfassung
- Nvidia untersucht Probleme mit neuen RTX 5000-Grafikkarten
- Nutzer berichten von Bildstottern und schwarzen Bildschirmen
- Einige GPUs werden nicht mehr vom System oder BIOS erkannt
- PCIe 5.0 und neuer Treiber 572.16 als mögliche Problemursachen
- Empfehlung: Umstellung auf PCIe 4.0 und Neuinstallation der Treiber
- Offizielle Mitteilung und möglicher Hotfix werden bald erwartet
- Ähnliche Probleme treten zum Teil auch bei RTX 4000-Serie auf
Siehe auch:
- Üble Panne: Nvidia liefert GeForce RTX 5080 als RTX 5090 beschriftet
- Leak behauptet: Nvidias RTX 5060 & 5060 Ti bleiben bei altem Standard
- RTX 50 Desaster: Nvidia-Insider packt jetzt aus, intern großer Tumult
- Katastrophal: RTX-5090-Käufer müssen bis Sommer auf ihre GPU warten
- Snowden vs. Nvidia: Whistleblower mit vernichtender Kritik an RTX 5090
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