Vandalismus: Unzerstörbare Ladekabel für E-Autos sind in Arbeit
Ladestationen für Elektrofahrzeuge geraten immer häufiger ins Visier von Vandalen, die es vor allem auf das wertvolle Kupfer in den Ladekabeln abgesehen haben. Dagegen will ein Anbieter nun Kabel setzen, die nahezu unzerstörbar sind.
Das Problem sorgt nicht nur bei Betreibern für Ärger, sondern auch bei Kunden, die immer wieder mal befürchten müssen, ihr Auto nicht aufgeladen zu bekommen. Daher arbeitet das Unternehmen nun an einer Lösung: einem unzerstörbaren Ladekabel, das bis zum Sommer auf den Markt kommen soll.
Die Idee für das robuste Kabel entstand auch aus Wilmers persönlichem Frust über die ständigen Vandalismusschäden. "Ich war so genervt, dass ich in meiner eigenen Werkstatt Prototypen gebaut habe und mit allen möglichen Werkzeugen versucht habe, sie zu durchtrennen", erklärte er. Das Ergebnis ist ein Kabel aus gehärtetem Stahl und widerstandsfähigen Polymermaterialien, die das Durchtrennen nahezu unmöglich machen sollen.
ChargePoint plant nicht nur die unzerstörbaren Kabel für die eigenen Ladestationen einzusetzen, sondern will die Technologie auch an andere Anbieter lizenzieren. "Wir haben mit einigen Kabelherstellern zusammengearbeitet, um diese Kabel zu entwickeln, und können jedem Interessierten Kontakte vermitteln und die Erlaubnis geben, diese Technologie zu nutzen", so Wilmer.
Die steigende Zahl an Vandalismusfällen ist vor allem auf den hohen Kupferwert in den Kabeln zurückzuführen. Täter beschädigen häufig ganze Ladestationen, um möglichst viel Material zu entwenden. Mit den neuen Schutzmaßnahmen hofft ChargePoint, das Problem künftig einzudämmen und die Sicherheit der Ladestationen zu erhöhen.
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Ladesäulen-Betreiber wird aktiv
Selbst große Anbieter wie ChargePoint bleiben nicht von den zunehmenden Diebstählen verschont. "Sogar an unserem Hauptsitz in Campbell, im Silicon Valley, wurden unsere Anlagen bereits zweimal beschädigt", erklärte ChargePoint-Chef Rick Wilmer gegenüber dem US-Magazin Ars Technica.Das Problem sorgt nicht nur bei Betreibern für Ärger, sondern auch bei Kunden, die immer wieder mal befürchten müssen, ihr Auto nicht aufgeladen zu bekommen. Daher arbeitet das Unternehmen nun an einer Lösung: einem unzerstörbaren Ladekabel, das bis zum Sommer auf den Markt kommen soll.
Die Idee für das robuste Kabel entstand auch aus Wilmers persönlichem Frust über die ständigen Vandalismusschäden. "Ich war so genervt, dass ich in meiner eigenen Werkstatt Prototypen gebaut habe und mit allen möglichen Werkzeugen versucht habe, sie zu durchtrennen", erklärte er. Das Ergebnis ist ein Kabel aus gehärtetem Stahl und widerstandsfähigen Polymermaterialien, die das Durchtrennen nahezu unmöglich machen sollen.
ChargePoint plant nicht nur die unzerstörbaren Kabel für die eigenen Ladestationen einzusetzen, sondern will die Technologie auch an andere Anbieter lizenzieren. "Wir haben mit einigen Kabelherstellern zusammengearbeitet, um diese Kabel zu entwickeln, und können jedem Interessierten Kontakte vermitteln und die Erlaubnis geben, diese Technologie zu nutzen", so Wilmer.
Alarmsystem kommt dazu
Zusätzlich hat das Unternehmen ein Alarmsystem namens ChargePoint Protect entwickelt. Sobald versucht wird, ein Kabel zu beschädigen, lösen laute Sirenen und blinkende Lichter Alarm aus. "Das ist ziemlich unangenehm", so Wilmer. Über eine Software lassen sich mehrere Ladestationen zu Gruppen verbinden, sodass bei einem Alarm alle Stationen eines Standorts darauf reagieren. "Selbst wenn jemand ein Kabel beschädigt, wird er nicht die gesamte Anlage lahmlegen können, was bislang oft der Fall war", erklärte Wilmer.Die steigende Zahl an Vandalismusfällen ist vor allem auf den hohen Kupferwert in den Kabeln zurückzuführen. Täter beschädigen häufig ganze Ladestationen, um möglichst viel Material zu entwenden. Mit den neuen Schutzmaßnahmen hofft ChargePoint, das Problem künftig einzudämmen und die Sicherheit der Ladestationen zu erhöhen.
Zusammenfassung
- E-Auto-Ladestationen zunehmend Ziel von Vandalismus und Diebstahl
- ChargePoint entwickelt nahezu unzerstörbare Ladekabel aus Stahl
- Neues Kabel soll bis Sommer auf den Markt kommen und lizenziert werden
- Alarmsystem 'ChargePoint Protect' mit Sirenen und Blinklichtern geplant
- Vernetzung mehrerer Ladestationen für erhöhte Sicherheit vorgesehen
- Maßnahmen sollen Kupferdiebstahl und Beschädigungen eindämmen
- Ziel ist es, Verfügbarkeit und Sicherheit von Ladestationen zu verbessern
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