Airline-Chef: Flüge bald nur noch mit biometrischer Bordkarte möglich
Die Zukunft des Fliegens steht vor einem Wandel: Bis 2030 sollen Bordkarten der Vergangenheit angehören. Stattdessen setzen Airlines auf biometrische Verfahren wie Fingerabdruck- und Gesichtserkennung. Was bedeutet das für Passagiere und wie reagieren Kritiker?
Die Art und Weise, wie Passagiere an Bord von Flugzeugen gelangen, steht vor einem grundlegenden Wandel - so sieht es zumindest der Chef der neuen saudi-arabischen Fluggesellschaft Riyadh Air. Ab dem Jahr 2030 sollen herkömmliche Methoden der Bordkartenkontrolle weitgehend der Vergangenheit angehören. Stattdessen setzen Fluggesellschaften demnach verstärkt auf biometrische Verfahren wie Fingerabdruck-, Gesichts- und Irisscans.
Tony Douglas, CEO von Riyadh Air und ehemaliger Etihad-Chef, prognostiziert, dass nicht nur Papier-Bordkarten, sondern auch digitale Varianten auf dem Smartphone bis 2030 weitgehend verschwinden werden. An ihre Stelle sollen biometrische Verfahren treten, die ein schnelleres und reibungsloses Boarding ermöglichen.
Wie The Telegraph berichtet, ist die Umstellung auf biometrische Systeme Teil eines größeren Trends zur Digitalisierung in der Luftfahrtbranche. Bereits jetzt experimentieren einige Airlines mit solchen Technologien. Der Verbund Star Alliance, zu dem auch Lufthansa und Austrian Airlines gehören, nutzt beispielsweise schon ein Gesichtserkennungssystem namens "Star Alliance Biometrics". Allerdings ist diese Art des Boardings bislang noch kein Massenphänomen.
Es bleibt abzuwarten, wie schnell und flächendeckend sich diese Technologien durchsetzen werden. Während einige Passagiere die Effizienzsteigerung begrüßen dürften, könnten andere Bedenken hinsichtlich Datenschutz und Zugänglichkeit haben. Die Luftfahrtbranche steht vor der Herausforderung, ein System zu entwickeln, das sowohl innovativ als auch inklusiv ist.
Was haltet ihr von dieser Entwicklung? Seht ihr die Vorteile eines schnelleren Boardings oder überwiegen für euch die Bedenken? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren - wir sind gespannt auf eure Meinungen!
Siehe auch:
Tony Douglas, CEO von Riyadh Air und ehemaliger Etihad-Chef, prognostiziert, dass nicht nur Papier-Bordkarten, sondern auch digitale Varianten auf dem Smartphone bis 2030 weitgehend verschwinden werden. An ihre Stelle sollen biometrische Verfahren treten, die ein schnelleres und reibungsloses Boarding ermöglichen.
Wie The Telegraph berichtet, ist die Umstellung auf biometrische Systeme Teil eines größeren Trends zur Digitalisierung in der Luftfahrtbranche. Bereits jetzt experimentieren einige Airlines mit solchen Technologien. Der Verbund Star Alliance, zu dem auch Lufthansa und Austrian Airlines gehören, nutzt beispielsweise schon ein Gesichtserkennungssystem namens "Star Alliance Biometrics". Allerdings ist diese Art des Boardings bislang noch kein Massenphänomen.
Digitale Transformation der Buchungssysteme
Die Veränderungen beschränken sich nicht nur auf den Boarding-Prozess. Riyadh Air plant, als erste Fluggesellschaft weltweit einen vollständig digitalen Ansatz zu verfolgen, der sich von herkömmlichen Buchungssystemen komplett löst. Das neue System soll speziell für Smartphones entwickelt werden und Funktionen bieten, die eher an Uber oder Amazon erinnern als an traditionelle Airline-Buchungsportale.Wir beginnen nicht mit einem veralteten System und müssen daher nicht umstellen. Bestehende Fluggesellschaften versuchen, eine Lücke zu überbrücken, und das wird für die meisten von ihnen drei bis fünf Jahre dauern.Das neue System soll es Kunden ermöglichen, Buchungen einfacher zu ändern und Gruppenreservierungen in einem Vorgang abzuwickeln.
Herausforderungen und Bedenken
Trotz der potenziellen Vorteile wirft die Umstellung auf rein digitale und biometrische Systeme auch Fragen auf. Kritiker weisen auf folgende Punkte hin:- Digitale Kluft: Passagiere ohne Smartphone könnten möglicherweise vom Flugverkehr ausgeschlossen werden.
- Ältere Reisende: Caroline Abrahams von der britischen Wohltätigkeitsorganisation Age UK äußerte Bedenken hinsichtlich älterer Menschen, die möglicherweise nicht mit der digitalen Technologie vertraut sind.
- Datenschutz: Fragen durch die Speicherung und Verarbeitung biometrischer Daten müssen sorgfältig adressiert werden.
Es bleibt abzuwarten, wie schnell und flächendeckend sich diese Technologien durchsetzen werden. Während einige Passagiere die Effizienzsteigerung begrüßen dürften, könnten andere Bedenken hinsichtlich Datenschutz und Zugänglichkeit haben. Die Luftfahrtbranche steht vor der Herausforderung, ein System zu entwickeln, das sowohl innovativ als auch inklusiv ist.
Was haltet ihr von dieser Entwicklung? Seht ihr die Vorteile eines schnelleren Boardings oder überwiegen für euch die Bedenken? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren - wir sind gespannt auf eure Meinungen!
Wozu brauche ich eine Bordkarte?
Die Bordkarte ist Ihr wichtigstes Dokument am Flughafen und dient als Ihr persönlicher Berechtigungsnachweis zum Betreten des Flugzeugs. Sie enthält alle relevanten Informationen zu Ihrem Flug, wie Gate-Nummer, Sitzplatz und Boarding-Zeit.
Ohne gültige Bordkarte ist das Passieren der Sicherheitskontrolle und das Betreten des Flugzeugs nicht möglich. Sie ist gleichzeitig auch Ihr Nachweis für die gebuchte Leistung der Fluggesellschaft.
Ohne gültige Bordkarte ist das Passieren der Sicherheitskontrolle und das Betreten des Flugzeugs nicht möglich. Sie ist gleichzeitig auch Ihr Nachweis für die gebuchte Leistung der Fluggesellschaft.
Digital oder ausgedruckt?
Die meisten Airlines akzeptieren heute sowohl digitale Bordkarten auf dem Smartphone als auch ausgedruckte Versionen. Die digitale Variante ist besonders praktisch, da sie immer griffbereit ist und nicht verloren gehen kann.
Als Backup empfiehlt es sich dennoch, einen Ausdruck dabei zu haben. Bei technischen Problemen oder niedrigem Akkustand kann ein Papierausdruck sehr nützlich sein.
Der Trend geht allerdings in Richtung biometrischer Abfertigung: In den kommenden Jahren könnten klassische Bordkarten durch Fingerabdruck- und Augen-Scans ersetzt werden. Einige Flughäfen testen bereits solche Systeme.
Als Backup empfiehlt es sich dennoch, einen Ausdruck dabei zu haben. Bei technischen Problemen oder niedrigem Akkustand kann ein Papierausdruck sehr nützlich sein.
Der Trend geht allerdings in Richtung biometrischer Abfertigung: In den kommenden Jahren könnten klassische Bordkarten durch Fingerabdruck- und Augen-Scans ersetzt werden. Einige Flughäfen testen bereits solche Systeme.
Wann erhalte ich die Bordkarte?
Bei den meisten Airlines können Sie bereits 24 bis 48 Stunden vor Abflug online einchecken und Ihre Bordkarte herunterladen. Dies ist der schnellste und bequemste Weg.
Alternativ erhalten Sie Ihre Bordkarte auch am Check-in-Schalter der Airline am Flughafen. Planen Sie dafür aber entsprechend mehr Zeit ein.
Alternativ erhalten Sie Ihre Bordkarte auch am Check-in-Schalter der Airline am Flughafen. Planen Sie dafür aber entsprechend mehr Zeit ein.
Was steht auf der Bordkarte?
Die Bordkarte enthält Namen, Flugnummer, Datum, Abflug- und Zielort sowie die persönliche Sitzplatznummer. Zusätzlich finden sich dort Informationen zum Gate, der Boarding-Zeit und der Buchungsklasse.
Wichtige Codes wie der Barcode oder QR-Code ermöglichen die elektronische Überprüfung der Reiseberechtigung an verschiedenen Kontrollpunkten.
Wichtige Codes wie der Barcode oder QR-Code ermöglichen die elektronische Überprüfung der Reiseberechtigung an verschiedenen Kontrollpunkten.
Wie lange aufbewahren?
Es empfiehlt sich, die Bordkarte mindestens bis zum Ende Ihrer Reise aufzubewahren. Bei Geschäftsreisen ist eine längere Aufbewahrung für die Reisekostenabrechnung notwendig.
Bei eventuellen Problemen mit der Airline oder für Vielflieger-Programme kann die Bordkarte als Nachweis wichtig sein. Eine Aufbewahrung von mindestens sechs Monaten ist ratsam.
Bei eventuellen Problemen mit der Airline oder für Vielflieger-Programme kann die Bordkarte als Nachweis wichtig sein. Eine Aufbewahrung von mindestens sechs Monaten ist ratsam.
Was tun bei Verlust?
Wenn Sie die Bordkarte verlieren, wenden Sie sich umgehend an den Schalter Ihrer Fluggesellschaft. In den meisten Fällen kann schnell und unkompliziert eine Ersatz-Bordkarte ausgestellt werden.
Bei digitalen Bordkarten können Sie sich einfach erneut in Ihre Airline-App einloggen und die Bordkarte neu aufrufen.
Bei digitalen Bordkarten können Sie sich einfach erneut in Ihre Airline-App einloggen und die Bordkarte neu aufrufen.
Self Check-in oder Schalter?
Self Check-in-Automaten bieten den Vorteil, dass Sie häufig weniger Zeit benötigen und Ihre Sitzplatzwahl flexibel vornehmen können. Sie finden diese Automaten in der Regel im Abflugbereich des Flughafens.
Der klassische Check-in am Schalter ist besonders empfehlenswert, wenn Sie spezielle Anfragen haben, Gepäck aufgeben müssen oder Unterstützung benötigen.
Der klassische Check-in am Schalter ist besonders empfehlenswert, wenn Sie spezielle Anfragen haben, Gepäck aufgeben müssen oder Unterstützung benötigen.
Sicherheitskopie wichtig?
Es ist ratsam, von Ihrer Bordkarte immer eine Sicherheitskopie zu erstellen. Bei digitalen Bordkarten können Sie einen Screenshot machen oder die PDF-Version speichern, die Sie per E-Mail erhalten haben.
Speichern Sie die Kopie an einem sicheren Ort, der auch offline zugänglich ist. Bei Papier-Bordkarten empfiehlt sich ein Foto oder Scan für die digitale Sicherung.
Speichern Sie die Kopie an einem sicheren Ort, der auch offline zugänglich ist. Bei Papier-Bordkarten empfiehlt sich ein Foto oder Scan für die digitale Sicherung.
Zusammenfassung
- Biometrische Verfahren könnten bis 2030 Bordkarten größtenteils ersetzen
- Riyadh Air plant vollständig digitales System für Buchung und Boarding
- Star Alliance testet bereits Gesichtserkennung für den Boarding-Prozess
- Neue Systeme versprechen effizienteres und schnelleres Einsteigen
- Datenschutzbedenken bezüglich Speicherung biometrischer Daten bestehen
- Luftfahrtbranche steht vor Herausforderung eines inklusiven Systems
Siehe auch:
- IT-Systemausfall an deutschen Flughäfen: Chaos bei der Einreise
- Fluglinie geht mit Technologie gegen Vordrängeln beim Boarding vor
- Tim Cook ist verpflichtet, ausschließlich mit dem Privatjet zu fliegen
- Larry Page investiert massiv in Forschung an fliegenden Autos
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