Payback-Beben 2025: Rewe steigt aus, Edeka ein - Alle Änderungen

Für Kunden des Bonus-Programms ändert sich zum neuen Jahr einiges. So können bei etlichen bisher teilnehmenden Märkten keine Payback-Punkte mehr gesammelt werden. Indes kommen aber auch einige neue Geschäfte als Partner hinzu.
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PAYBACK

Große Veränderungen bei Payback

Mit Payback können Kunden beim Shoppen potenziell einiges sparen. Bei jedem Einkauf werden Punkte gesammelt, die im Anschluss gegen Prämien eingetauscht werden können. Jeder Payback-Punkt hat dabei einen nominellen Gegenwert von einem Cent. Es werden Punkte im Wert von 0,5 bis 4 % der Kaufsumme vergeben. Allerdings kann dieser Wert mit dem Einsatz von Coupons noch um ein Vielfaches erhöht werden.

Rewe steigt auf eigenes Bonusprogramm um

Einer der Partner des Treueprogramms war bisher die Rewe Group, zu der die gleichnamigen Supermärkte, aber auch der Lebensmittel-Discounter Penny gehören. Heute, zum 28. Dezember, verabschieden sich die beiden Ketten aber von Payback. Ab morgen können Kunden dann keine Payback Punkte mehr bei einem Einkauf in den Filialen der beiden Handelsketten sammeln.


Stattdessen führen die Unternehmen ihr eigenes Bonusprogramm ein. Das kann dann über die hauseigene App genutzt werden. Statt Punkten sammeln die Kunden hier direkt Euros, was stärkere Impulse setzen soll. Laut Informationen der dpa (via SWR) soll es für einige Artikel direkte Rabatte von zum Teil über einem Euro geben. Das gesammelte Guthaben kann dann beim nächsten Einkauf eingelöst werden. Wer innerhalb von vier Wochen mehr als 400 Euro sammelt, erhält zusätzlich einen Rabatt von zehn Prozent auf den ersten Einkauf im Folgemonat.

Payback-Punkte, die über Einkäufe bei Rewe oder Penny bereits gesammelt wurden, verfallen aber nicht. Sie können in Zukunft nur nicht mehr bei einem der beiden Händler eingelöst werden.

Edeka neu bei Payback

Während sich die Rewe Group von Payback verabschiedet, kommen 2025 auch neue Geschäfte dazu. So können Kunden ab dem 1. Januar 2025 auch bei Edeka und seinen Tochterunternehmen Netto Marken-Discount und Marktkauf die blauen Punkte sammeln. Damit trennt sich das Unternehmen von seinem bisherigen Treueprogramm namens Deutschlandcard. Bis Ende Februar lassen sich damit gesammelte Punkte aber noch in den Märkten einlösen.

Sparkasse steigt ebenfalls ein

Schon im März hatte Payback zudem eine Kooperation mit der Sparkasse verkündet. Ab dem neuen Jahr gilt jede Girokarte des Kreditinstituts als Payback-Karte, wenn sie von ihrem Besitzer für die entsprechende Funktion freigeschaltet wird. Dann ist es möglich, bei der bargeldlosen Bezahlung auch direkt die Gutschrift der Bonuspunkte durchzuführen. Gleichzeitig kann die Sparkassenkarte in der Payback-App als Zahlungsmittel hinterlegt werden.

Zusammenfassung
  • Rewe und Penny steigen zum 28. Dezember 2024 aus Payback-Programm aus
  • Rewe Group führt eigenes Bonusprogramm mit Eurobeträgen statt Punkten ein
  • Edeka, Netto Marken-Discount und Marktkauf werden neue Payback-Partner
  • Sparkassen-Girokarten können ab 2025 als Payback-Karten genutzt werden
  • Bereits gesammelte Payback-Punkte bei Rewe und Penny verfallen nicht
  • Deutschlandcard-Punkte bei Edeka bis Ende Februar 2025 noch einlösbar
  • Payback-Punkte haben Gegenwert von 0,5 bis 4 % der Kaufsumme

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