Iranische Hacker attackieren zunehmend über WhatsApp
Meta hat eine iranische Hackergruppe aufgedeckt, die hochrangige Politiker über WhatsApp ins Visier genommen hat. Die Angriffe zielten u. a. auf Mitarbeiter von Joe Biden und Donald Trump ab. Der Facebook-Konzern warnte vor Wahlbeeinflussung durch staatliche Akteure.
Die Angriffe werden der als APT42 bekannten Hackergruppe zugeschrieben, die laut Experten mit den Iranischen Revolutionsgarden (IRGC) in Verbindung steht. Neben US-Politikern waren auch Ziele in Israel, Palästina, Iran und Großbritannien im Fokus der Angreifer. Meta betonte, dass die Kampagne darauf abzielte, "politische und diplomatische Beamte sowie andere öffentliche Personen" zu kompromittieren.
Die Vorgehensweise der Hacker war raffiniert und kann mit Social Engineering zusammengefasst werden: Die mutmaßlichen Angreifer gaben sich als technischer Support bekannter Unternehmen wie AOL, Google, Yahoo und Microsoft aus. Durch diese Tarnung versuchten sie, das Vertrauen ihrer Opfer zu gewinnen und an sensible Informationen zu gelangen. Meta zufolge konnten die Angriffe jedoch frühzeitig erkannt und abgewehrt werden.
Bereits Anfang August meldete die Trump-Kampagne einen erfolgreichen Hackerangriff, bei dem interne Kommunikation erbeutet wurde. Microsoft identifizierte ebenfalls mehrere iranische Hackergruppen, die aktiv versuchten, die US-Wahl zu beeinflussen. Ein mit APT42 in Verbindung stehender Akteur soll im Juni eine Phishing-E-Mail an einen hochrangigen Beamten einer Präsidentschaftskampagne geschickt haben - von einem kompromittierten E-Mail-Konto eines ehemaligen Beraters aus.
Die US-Regierung beschuldigt den Iran mittlerweile offiziell bzw. öffentlich, aktiv zu versuchen, die US-Wahlen zu untergraben. Dabei sollen nicht nur Cyberangriffe zum Einsatz kommen, sondern auch Desinformationskampagnen, die darauf abzielen, die öffentliche Meinung zu spalten und das Vertrauen in den Wahlprozess zu erschüttern.
Wie CNBC berichtet, entdeckte Meta die verdächtigen Aktivitäten, nachdem Nutzer ungewöhnliche Nachrichten gemeldet hatten. Das Unternehmen blockierte daraufhin eine "kleine Gruppe" von WhatsApp-Konten, die mit der iranischen Hackergruppe APT42 in Verbindung gebracht wurden. Diese Gruppe ist auch unter den Namen UNC788 und Mint Sandstorm bekannt und wurde bereits von anderen Technologieunternehmen als "iranischer staatlich geförderter Cyber-Spionage-Akteur" bezeichnet.
Siehe auch:
Meta blockiert verdächtige WhatsApp-Konten
Meta, der Mutterkonzern von Facebook, Instagram und WhatsApp, hat vor kurzem eine brisante Entdeckung publik gemacht: Eine kleine Gruppe von WhatsApp-Konten, die mit iranischen Hackern in Verbindung gebracht werden, versuchte gezielt, hochrangige politische Figuren anzugreifen. Besonders brisant: Unter den Zielen befanden sich offenbar Mitarbeiter der aktuellen Regierung von Joe Biden sowie des ehemaligen Präsidenten Donald Trump.Die Angriffe werden der als APT42 bekannten Hackergruppe zugeschrieben, die laut Experten mit den Iranischen Revolutionsgarden (IRGC) in Verbindung steht. Neben US-Politikern waren auch Ziele in Israel, Palästina, Iran und Großbritannien im Fokus der Angreifer. Meta betonte, dass die Kampagne darauf abzielte, "politische und diplomatische Beamte sowie andere öffentliche Personen" zu kompromittieren.
Die Vorgehensweise der Hacker war raffiniert und kann mit Social Engineering zusammengefasst werden: Die mutmaßlichen Angreifer gaben sich als technischer Support bekannter Unternehmen wie AOL, Google, Yahoo und Microsoft aus. Durch diese Tarnung versuchten sie, das Vertrauen ihrer Opfer zu gewinnen und an sensible Informationen zu gelangen. Meta zufolge konnten die Angriffe jedoch frühzeitig erkannt und abgewehrt werden.
Wachsende Bedrohung für die US-Präsidentschaftswahl 2024
Die Enthüllung dieser Cyberattacke wirft ein Schlaglicht auf die zunehmenden Versuche ausländischer Akteure, die bevorstehende US-Präsidentschaftswahl zu beeinflussen. Mit weniger als 75 Tagen bis zur Wahl im November steht Meta unter besonderer Beobachtung. Der Konzern steht in der Kritik, da die Facebook-Plattform in den vergangenen beiden Wahlkämpfen für Manipulationen und Desinformation missbraucht wurde.Bereits Anfang August meldete die Trump-Kampagne einen erfolgreichen Hackerangriff, bei dem interne Kommunikation erbeutet wurde. Microsoft identifizierte ebenfalls mehrere iranische Hackergruppen, die aktiv versuchten, die US-Wahl zu beeinflussen. Ein mit APT42 in Verbindung stehender Akteur soll im Juni eine Phishing-E-Mail an einen hochrangigen Beamten einer Präsidentschaftskampagne geschickt haben - von einem kompromittierten E-Mail-Konto eines ehemaligen Beraters aus.
Die US-Regierung beschuldigt den Iran mittlerweile offiziell bzw. öffentlich, aktiv zu versuchen, die US-Wahlen zu untergraben. Dabei sollen nicht nur Cyberangriffe zum Einsatz kommen, sondern auch Desinformationskampagnen, die darauf abzielen, die öffentliche Meinung zu spalten und das Vertrauen in den Wahlprozess zu erschüttern.
Wie CNBC berichtet, entdeckte Meta die verdächtigen Aktivitäten, nachdem Nutzer ungewöhnliche Nachrichten gemeldet hatten. Das Unternehmen blockierte daraufhin eine "kleine Gruppe" von WhatsApp-Konten, die mit der iranischen Hackergruppe APT42 in Verbindung gebracht wurden. Diese Gruppe ist auch unter den Namen UNC788 und Mint Sandstorm bekannt und wurde bereits von anderen Technologieunternehmen als "iranischer staatlich geförderter Cyber-Spionage-Akteur" bezeichnet.
Zusammenfassung
- WhatsApp-Angriffe: Meta deckt iranische Hackergruppe APT42 auf
- Angriffe zielten auf Mitarbeiter von Biden und Trump
- Hacker gaben sich als technischer Support aus
- Meta warnt vor Wahlbeeinflussung durch Cyberangriffe
- APT42 steht in Verbindung mit iranischen Revolutionsgarden
- US-Regierung beschuldigt Iran der Wahlbeeinflussung
- Meta blockierte verdächtige WhatsApp-Konten
Siehe auch:
- WhatsApp: Telefonnummer muss bald nicht mehr geteilt werden
- WhatsApp: Meta will eine Lücke in Windows-App nicht schließen
- WhatsApp erweitert Funktionen mit AR-Anrufeffekten und neuen Filtern
- WhatsApp knackt Nutzerbasis von 100 Millionen US-Amerikanern
- Offline-Dateitransfer: WhatsApp bringt AirDrop-Alternative auf iPhones
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