FBI: Nutzt verschlüsselte Apps für Nachrichten zwischen iOS & Android
US-Behörden warnen vor Sicherheitsrisiken bei der Kommunikation zwischen iOS und Android. Angesichts einer massiven Cyberattacke empfehlen sie verschlüsselte Messaging-Apps. Experten raten zu Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für plattformübergreifende Nachrichten.
Während Nachrichten innerhalb der jeweiligen Ökosysteme - also iOS zu iOS oder Android zu Android - vollständig verschlüsselt sind, besteht bei plattformübergreifender Kommunikation ein Sicherheitsrisiko. Hacker könnten diese Gespräche potenziell einsehen und auswerten.
Wie NBC News berichtet, empfehlen US-Behörden den Amerikanern angesichts einer aktuellen umfangreichen Cyberattacke auf US-Telekommunikationsunternehmen die Nutzung verschlüsselter Messaging-Apps. Ziel ist es, die Kommunikation vor ausländischen Hackern zu schützen. Die Hacker-Kampagne, von Microsoft als "Salt Typhoon" bezeichnet, gilt als einer der größten Geheimdienstangriffe in der US-Geschichte.
Apple empfiehlt zwar die Nutzung von Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zum Schutz von iOS-Nutzern, fügt diese Funktion jedoch nicht für plattformübergreifendes RCS-Messaging hinzu. So mancher wird hoffen, dass sich das ändert, wenn Apple einen signifikanten Rückgang der plattformübergreifenden Nachrichten in der Messages-App zugunsten von Konkurrenten beobachtet.
Die Empfehlungen der US-Behörden gehen über die reine Messaging-Sicherheit hinaus. Ein hochrangiger FBI-Beamter rät laut NBC News zu folgenden Sicherheitsmaßnahmen: Er empfiehlt Mobilgeräte mit automatischen, zeitnahen Betriebssystem-Updates, sowie eine verantwortungsvoll verwaltete Verschlüsselung. Zudem nennt er eine Phishing-resistente Multi-Faktor-Authentifizierung für E-Mail-, Social Media- und Konten mit Kollaborations-Tools als wichtige Schutzmaßnahme.
Siehe auch:
- FBI und CISA warnen vor Sicherheitsrisiken bei iOS-Android-Kommunikation
- Plattformübergreifende Nachrichten ohne Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
- Behörden empfehlen verschlüsselte Messaging-Apps gegen Cyberattacken
- WhatsApp und Signal als sichere Alternativen für alle Plattformen
- Apple bietet keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für RCS-Messaging
- Experten raten zu regelmäßigen Updates und Multi-Faktor-Authentifizierung
- Umfangreicher Hackerangriff 'Salt Typhoon' auf US-Telekommunikation
Bedenken bei Nachrichten zwischen iOS und Android
Die US-Behörden FBI und CISA (Cybersecurity and Infrastructure Security Agency) warnen vor Sicherheitsrisiken bei der plattformübergreifenden Kommunikation zwischen iOS- und Android-Geräten. Selbst die Nutzung des Rich Communication Services (RCS) bietet keine ausreichende Sicherheit, da die von Apple unterstützte Version keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung beinhaltet. Dies macht Nachrichten zwischen den Plattformen anfällig für Hackerangriffe.Während Nachrichten innerhalb der jeweiligen Ökosysteme - also iOS zu iOS oder Android zu Android - vollständig verschlüsselt sind, besteht bei plattformübergreifender Kommunikation ein Sicherheitsrisiko. Hacker könnten diese Gespräche potenziell einsehen und auswerten.
Wie NBC News berichtet, empfehlen US-Behörden den Amerikanern angesichts einer aktuellen umfangreichen Cyberattacke auf US-Telekommunikationsunternehmen die Nutzung verschlüsselter Messaging-Apps. Ziel ist es, die Kommunikation vor ausländischen Hackern zu schützen. Die Hacker-Kampagne, von Microsoft als "Salt Typhoon" bezeichnet, gilt als einer der größten Geheimdienstangriffe in der US-Geschichte.
Verschlüsselung ist Dein Freund, sei es bei Textnachrichten oder verschlüsselter Sprachkommunikation. Selbst wenn ein Gegner die Daten abfangen kann, macht die Verschlüsselung sie unmöglich [zu lesen].
Alternativen für sichere Kommunikation
Als Alternative für die sichere plattformübergreifende Kommunikation empfehlen Experten Apps wie WhatsApp oder Signal, die eine vollständige Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bieten. Diese ermöglichen eine sichere Kommunikation zwischen iOS- und Android-Nutzern.Apple empfiehlt zwar die Nutzung von Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zum Schutz von iOS-Nutzern, fügt diese Funktion jedoch nicht für plattformübergreifendes RCS-Messaging hinzu. So mancher wird hoffen, dass sich das ändert, wenn Apple einen signifikanten Rückgang der plattformübergreifenden Nachrichten in der Messages-App zugunsten von Konkurrenten beobachtet.
Die Empfehlungen der US-Behörden gehen über die reine Messaging-Sicherheit hinaus. Ein hochrangiger FBI-Beamter rät laut NBC News zu folgenden Sicherheitsmaßnahmen: Er empfiehlt Mobilgeräte mit automatischen, zeitnahen Betriebssystem-Updates, sowie eine verantwortungsvoll verwaltete Verschlüsselung. Zudem nennt er eine Phishing-resistente Multi-Faktor-Authentifizierung für E-Mail-, Social Media- und Konten mit Kollaborations-Tools als wichtige Schutzmaßnahme.
Umfang des Telekom-Angriffs
Der Umfang des aktuellen Angriffs auf US-Netze ist so bedeutend, dass Greene es als "unmöglich" bezeichnete, einen Zeitrahmen für die vollständige Beseitigung der Bedrohung vorherzusagen. Die Hacker haben auf verschiedene Arten von Informationen zugegriffen, darunter Anrufprotokolle, Live-Telefongespräche bestimmter Ziele und Systeme, die von Telekommunikationsunternehmen zur Einhaltung von Gesetzen verwendet werden.Siehe auch:
- Discord verbessert Sicherheit: Verschlüsselung für Sprach- & Videochats
- Windows 11: BitLocker-Verschlüsselung wird mit 24H2 zum Standard
- BitLocker-Verschlüsselung: Windows wird langsamer, Linux schneller
- Windows 11 24H2 setzt auf aktivierte BitLocker-Verschlüsselung
- Europol sieht Ende-zu-Ende-Verschlüsselung kritisch, EU soll handeln
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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