Microsoft will sich hacken lassen:
Neues Event wie Black Hat geplant
Microsoft will eine eigene Veranstaltung für Sicherheitsforscher und andere Spezialisten einführen, bei der man mit Millionenprämien lockt, um so die eigenen Produkte ausführlich auf Schwachstellen untersuchen zu lassen. Die Zero Day Quest erinnert an die Black Hat Konferenz.
Microsoft lobt nach Angaben von Tom Gallagher, der beim Microsoft Security Response Center (MSRC) als Vice President of Engineering tätig ist, weitere vier Millionen Dollar für die Entdeckung von Schwachstellen in seinen Produkten aus. Man wolle so Anreize dafür schaffen, mit Microsoft im Bereich der Softwaresicherheit zu kooperieren, sagte er weiter.
Die Ergebnisse der Zero Day Quest - also die von den Teilnehmern entdeckten Sicherheitslücken - sollen wie üblich im Rahmen des Common Vulnerabilities and Exposures (CVE) Programms öffentlich gemacht werden. Außerdem will Microsoft aktiv und transparent über die Erkenntnisse informieren, wodurch die gesamte Softwarebranche davon profitieren kann.
Es ist nicht unüblich, dass Softwarehersteller mit eigenen Veranstaltungen und Belohnungen dafür werben, dass Sicherheitsexperten ihre Produkte auf Fehler und Schwachstellen untersuchen. Die Black Hat ist die nach eigenen Angaben größte Hackerkonferenz der Welt, zu der Microsoft regelmäßig mit der "Blue Hat" eine eigene Alternativveranstaltung ausrichtet. Die Zero Day Quest soll davon unabhängig nun zusätzlich stattfinden.
Siehe auch:
Microsoft will Sicherheit von Cloud & KI steigern
Der US-Softwarekonzern Microsoft will die Sicherheit seiner Produkte steigern und plant deshalb eine große Konferenz für Sicherheitsexperten, Entwickler und andere Personen, die gemeinhin gern als "Hacker" bezeichnet werden. Das Event mit dem Namen "Zero Day Quest" wird nach Angaben des Unternehmens die größte Veranstaltung dieser Art sein und soll vor allem dazu dienen, Sicherheitslücken rund um KI-Systeme und Cloud-Services aufzudecken.Microsoft lobt nach Angaben von Tom Gallagher, der beim Microsoft Security Response Center (MSRC) als Vice President of Engineering tätig ist, weitere vier Millionen Dollar für die Entdeckung von Schwachstellen in seinen Produkten aus. Man wolle so Anreize dafür schaffen, mit Microsoft im Bereich der Softwaresicherheit zu kooperieren, sagte er weiter.
Experten können ab sofort Papers einreichen
Die Redmonder nehmen ab sofort Einreichungen von Sicherheitsexperten an, die sich mit den Produkten des Konzerns befassen. Auf dieser Basis wird dann entschieden, wer an der für 2025 geplanten Veranstaltung im Microsoft-Hauptquartier teilnehmen kann. Interessierte "Hacker" sollen unter anderem Zugang zu dem Team des Softwareherstellers bekommen, dass sich mit der Sicherheit von KI-Systemen befasst.Die Ergebnisse der Zero Day Quest - also die von den Teilnehmern entdeckten Sicherheitslücken - sollen wie üblich im Rahmen des Common Vulnerabilities and Exposures (CVE) Programms öffentlich gemacht werden. Außerdem will Microsoft aktiv und transparent über die Erkenntnisse informieren, wodurch die gesamte Softwarebranche davon profitieren kann.
Es ist nicht unüblich, dass Softwarehersteller mit eigenen Veranstaltungen und Belohnungen dafür werben, dass Sicherheitsexperten ihre Produkte auf Fehler und Schwachstellen untersuchen. Die Black Hat ist die nach eigenen Angaben größte Hackerkonferenz der Welt, zu der Microsoft regelmäßig mit der "Blue Hat" eine eigene Alternativveranstaltung ausrichtet. Die Zero Day Quest soll davon unabhängig nun zusätzlich stattfinden.
Zusammenfassung
- Microsoft plant 'Zero Day Quest' für Sicherheitsforscher und Experten
- Millionenprämien für das Aufdecken von Schwachstellen ausgelobt
- Fokus auf KI-Systeme und Cloud-Services bei der Sicherheitsprüfung
- Veranstaltung soll 2025 im Microsoft-Hauptquartier stattfinden
- Ergebnisse werden im Rahmen des CVE-Programms veröffentlicht
- Transparente Informationspolitik zur Verbesserung der Branche
- Event ergänzt bestehende Formate wie 'Blue Hat' und 'Black Hat'
Siehe auch:
- Microsoft Teams: Hacker täuschen Nutzer mit gefährlicher neuer Masche
- Microsoft deckt auf: Nordkorea-Hacker kompromittieren Chrome
- Microsoft-Bericht: Iranischer Hackerangriff auf Trump-Team enthüllt
- Microsoft-Hack: Russische Hacker erbeuteten auch Kunden-E-Mails
- Schwere Vorwürfe: Microsoft doch (Mit-)Schuld am SolarWinds-Hack
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