Xbox-Chef: "Der Markt kann nicht mit 1000-Dollar-Konsolen wachsen"
Microsoft-Gaming-Chef Phil Spencer blickt optimistisch in die Zukunft der Xbox. Trotz Herausforderungen sieht er Wachstumschancen in neuen Geschäftsmodellen. Dabei teilt er indirekt gegen Sony aus, denn er deutet an, dass er die PlayStation 5 Pro für überteuert hält.
Spencer verwies dabei auf Wachstum in den Bereichen Cloud- und PC-Gaming sowie Konsolen-Nutzung. Diese Aussage mag zunächst überraschen, wenn man an die Entlassungen und Studienschließungen im vergangenen Jahr denkt. Doch Spencer betont, dass die Geschäftsentwicklung aktuell positiv sei und dies eine "gesündere Zukunft für Hardware und die Spiele, die wir entwickeln" bedeute.
Wie Bloomberg schreibt, sieht Spencer die Zukunft des Gaming-Marktes nicht in immer teureren Konsolen. "Wir werden den Markt nicht mit 1000-Dollar-Konsolen wachsen lassen können", sagte der Microsoft-Manager. Stattdessen setzt er auf kreative Ansätze und neue Geschäftsmodelle, um neue Spieler zu erreichen. Spencer ist an sich nicht bekannt dafür, Konkurrenten schlechtzureden, diese Aussage kann und muss aber wohl als subtile Kritik an der kürzlich erschienenen und teuren PS5 Pro verstanden werden.
Ein weiterer Fokus liegt, wie bereits gestern berichtet, auf dem Handheld-Markt. Obwohl konkrete Pläne für ein Xbox-Handheld bislang nicht spruchreif sind, arbeitet das Unternehmen an Prototypen und Konzepten. In der Zwischenzeit konzentriert sich Microsoft darauf, die Xbox-App auf bestehenden tragbaren Geräten zu optimieren.
Trotz einiger Herausforderungen bleibt Spencer insgesamt optimistisch: "Ich fühle mich ziemlich gut, wohin sich diese Branche entwickelt." Er sieht die Zukunft in offenen Plattformen, die Nutzern und Entwicklern mehr Wahlmöglichkeiten bieten.
Siehe auch:
Xbox-Sparte "gesünder denn je"
Phil Spencer, der Chef von Microsofts Gaming-Sparte, zeigt sich trotz eines turbulenten Jahres 2024 zuversichtlich für die Zukunft von Xbox. In einem Interview äußerte er sich positiv über den aktuellen Zustand und die Perspektiven des Unternehmens im Gaming-Bereich und meinte, dass das Xbox-Geschäft "noch nie gesünder" war.Spencer verwies dabei auf Wachstum in den Bereichen Cloud- und PC-Gaming sowie Konsolen-Nutzung. Diese Aussage mag zunächst überraschen, wenn man an die Entlassungen und Studienschließungen im vergangenen Jahr denkt. Doch Spencer betont, dass die Geschäftsentwicklung aktuell positiv sei und dies eine "gesündere Zukunft für Hardware und die Spiele, die wir entwickeln" bedeute.
Wie Bloomberg schreibt, sieht Spencer die Zukunft des Gaming-Marktes nicht in immer teureren Konsolen. "Wir werden den Markt nicht mit 1000-Dollar-Konsolen wachsen lassen können", sagte der Microsoft-Manager. Stattdessen setzt er auf kreative Ansätze und neue Geschäftsmodelle, um neue Spieler zu erreichen. Spencer ist an sich nicht bekannt dafür, Konkurrenten schlechtzureden, diese Aussage kann und muss aber wohl als subtile Kritik an der kürzlich erschienenen und teuren PS5 Pro verstanden werden.
Expansion und neue Märkte
Microsoft plant, seine Gaming-Bemühungen weiter auszubauen. Dazu gehört auch die Veröffentlichung von Xbox-Spielen auf Konkurrenzplattformen. Spencer schließt dabei kein Spiel kategorisch aus, auch wenn er sich zu konkreten Titeln nicht äußern wollte.Ein weiterer Fokus liegt, wie bereits gestern berichtet, auf dem Handheld-Markt. Obwohl konkrete Pläne für ein Xbox-Handheld bislang nicht spruchreif sind, arbeitet das Unternehmen an Prototypen und Konzepten. In der Zwischenzeit konzentriert sich Microsoft darauf, die Xbox-App auf bestehenden tragbaren Geräten zu optimieren.
Trotz einiger Herausforderungen bleibt Spencer insgesamt optimistisch: "Ich fühle mich ziemlich gut, wohin sich diese Branche entwickelt." Er sieht die Zukunft in offenen Plattformen, die Nutzern und Entwicklern mehr Wahlmöglichkeiten bieten.
Zusammenfassung
- Phil Spencer zeigt sich zuversichtlich für die Zukunft von Xbox
- Xbox-Geschäft laut Spencer 'noch nie gesünder' trotz Turbulenzen
- Wachstum in Cloud- und PC-Gaming sowie Konsolen-Nutzung verzeichnet
- Spencer kritisiert indirekt teure Konsolen wie die PS5 Pro
- Microsoft plant Veröffentlichung von Xbox-Spielen auf anderen Plattformen
- Fokus auf Handheld-Markt: Prototypen und App-Optimierung in Arbeit
- Spencer sieht Zukunft in offenen Plattformen mit mehr Wahlmöglichkeiten
Siehe auch:
- Xbox-Chef bestätigt: Microsoft arbeitet an neuer Handheld-Konsole
- Xbox-Chef Spencer erklärt, warum es zur Serie kein Fallout-Spiel gab
- Xbox Game Pass: Spiele-Abo erhält unangekündigten Retro-Zuwachs
- Apples PS-Xbox-Alternative: Mac mini unerwartet im Konsolenkrieg
- Xbox Game Pass: Microsoft bringt 9 neue Spiele im November 2024
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