Xbox-Chef Spencer erklärt, warum es zur Serie kein Fallout-Spiel gab

Staffel 2 der Fallout-Serie verspricht mehr Einblicke in die Vorgeschichte der postapokalyptischen Welt. Jonathan Nolan plant, die Möglichkeiten des TV-Formats voll auszuschöpfen und will Hintergründe der Welt beleuchten. Phil Spencer indes sprach zum Spiel selbst.
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Rückblenden enthüllen Fallout-Geheimnisse

Die Fans der Fallout-Serie dürfen sich auf eine spannende zweite Staffel freuen. Jonathan Nolan, ausführender Produzent der Show, hat kürzlich Details zur Zukunft der Adaption verraten. Dabei sticht besonders ein Aspekt hervor: Die TV-Serie will verstärkt Rückblenden nutzen, um die reichhaltige Fallout-Welt zu erkunden.

Nolan, selbst ein "Hardcore"-Fallout-Spieler, sieht in der Möglichkeit von Rückblenden einen klaren Vorteil des Serienformats gegenüber den Spielen. "In einer Serie kann man in die Vergangenheit zurückblicken und diese Welt davor erkunden", erklärte er. "Es ist eines der Dinge, die ich an der ersten Staffel am meisten liebe, und wir werden in der zweiten Staffel mehr davon machen." Dies eröffnet neue Perspektiven auf die Entstehung der postapokalyptischen Welt und die Hintergründe der Charaktere.


Wie Inverse berichtet, plant das Produktionsteam, in der zweiten Staffel noch tiefer in die Vorgeschichte einzutauchen. Fans können sich besonders auf mehr Details zur Vergangenheit des Ghuls freuen, der von Walton Goggins verkörpert wird. Diese Figur, einst ein Familienvater und nun ein berüchtigter Gesetzloser, hat sich bereits in der ersten Staffel zu einem Publikumsliebling entwickelt.

Trennung von Spiel und Serie

Die Entscheidung, keinen neuen Fallout-Titel parallel zur Serie zu veröffentlichen, hat sich laut Phil Spencer, CEO von Microsoft Gaming, als vorteilhaft erwiesen.

Ich denke tatsächlich, dass uns das einige kreative Freiheiten gab, die wir nicht gehabt hätten, wenn wir versucht hätten, die Produktion zweier sehr unterschiedlicher kreativer Prozesse zeitgleich zu koordinieren
Phil Spencer, CEO von Microsoft Gaming
Stattdessen konnten sich Fans auf bestehende Titel wie Fallout 76 und Fallout Shelter konzentrieren, so Spencer.Die Dreharbeiten zur zweiten Staffel haben bereits in Los Angeles begonnen, was einen starken Kontrast zum Setting der ersten Staffel darstellt, welches in New York gedreht wurde.

Die Zusammenarbeit zwischen Nolan und Bethesdas Game Director Todd Howard entstand durch Nolans Beharrlichkeit. Nach einem anfänglichen Treffen stellten beide fest, dass ihre Visionen für die Serie übereinstimmten. Howard übernahm daraufhin die Aufgabe, die Qualität der Show mit den Standards der Spiele abzugleichen.

Zusammenfassung
  • Zweite Staffel der Fallout-Serie mit mehr Rückblenden
  • Jonathan Nolan plant, die Vorgeschichte der Fallout-Welt zu erkunden
  • Fans können sich auf mehr Details zur Vergangenheit des Ghuls freuen
  • Phil Spencer erklärt die Vorteile, kein neues Spiel zur Serie zu entwickeln
  • Dreharbeiten zur zweiten Staffel haben in Los Angeles begonnen
  • Todd Howard gleicht Qualität der Serie mit den Standards der Spiele ab
  • Nolan und Howard fanden Übereinstimmung in ihrer Vision für die Serie

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