Intel ist fast gerettet: Konzern bringt kostenlosen Büro-Kaffee zurück
Bei Intel läuft es wirtschaftlich derzeit nicht gut, doch nun steigert man die Arbeitsmoral: Denn das Unternehmen führt wieder kostenlose Getränke für Mitarbeiter ein. Nach massiven Einsparungen und Entlassungen hofft man, mit dieser Geste die Stimmung aufzuhellen.
Diese Entscheidung kommt nur wenige Monate, nachdem Intel im Rahmen massiver Sparmaßnahmen zahlreiche Mitarbeiterleistungen gestrichen hatte. Darunter fielen neben den kostenlosen Getränken auch Obst, Internetzuschüsse und der firmeneigene Flugshuttle zwischen Standorten. Wie OregonLive berichtet, verkündete Intel die Rückkehr der Gratis-Getränke diese Woche über das interne Kommunikationsforum "Circuit". In einer Mitteilung dort heißt es:
Intel-Personalchefin Christy Pambianchi hatte noch letzte Woche erklärt, dass eine Rückkehr zu kostenlosen Getränken nicht in Sicht sei. Sie bezifferte die jährlichen Kosten für vergünstigte Speisen und Getränke auf 100 Millionen Dollar - zu viel angesichts der aktuellen Finanzlage.
Die plötzliche Kehrtwende zeigt, wie dringend Intel versucht, die Stimmung zu verbessern. Ob gratis Kaffee ausreicht, um die Moral zu heben, bleibt aber natürlich fraglich. Schließlich bleiben andere Einschnitte, wie die Kürzung von Aktienoptionen, bestehen. Auch das beliebte kostenlose Obst kehrt nicht zurück.
Siehe auch:
Kleine Geste mit großer Wirkung?
Intel, einst unangefochtener Riese der Halbleiterindustrie, kämpft derzeit regelrecht ums Überleben. Entsprechend schlecht ist dort die Stimmung. Nun versucht der Chiphersteller jedoch, mit einer kleinen, aber für Liebhaber des "schwarzen Goldes" wichtigen Maßnahme die Stimmung unter den verbliebenen Mitarbeitern zu heben: die Wiedereinführung von kostenlosem Kaffee und Tee in den Büros.Diese Entscheidung kommt nur wenige Monate, nachdem Intel im Rahmen massiver Sparmaßnahmen zahlreiche Mitarbeiterleistungen gestrichen hatte. Darunter fielen neben den kostenlosen Getränken auch Obst, Internetzuschüsse und der firmeneigene Flugshuttle zwischen Standorten. Wie OregonLive berichtet, verkündete Intel die Rückkehr der Gratis-Getränke diese Woche über das interne Kommunikationsforum "Circuit". In einer Mitteilung dort heißt es:
Obwohl Intel weiterhin vor Kostenproblemen steht, verstehen wir, dass kleine Annehmlichkeiten eine bedeutende Rolle in unserem Arbeitsalltag spielen. Wir wissen, dass dies ein kleiner Schritt ist, aber wir hoffen, dass er bedeutsam für die Unterstützung unserer Unternehmenskultur ist.Hinter der Maßnahme steckt die Sorge um die Arbeitsmoral. Intel befindet sich in einer schwierigen Phase: Neben den Sparmaßnahmen fielen nämlich auch 15.000 Stellen dem Rotstift zum Opfer. Grund dafür ist u. a., dass das Unternehmen wichtige technologische Entwicklungen verpasst hat, insbesondere im Bereich der künstlichen Intelligenz.
Intel-Personalchefin Christy Pambianchi hatte noch letzte Woche erklärt, dass eine Rückkehr zu kostenlosen Getränken nicht in Sicht sei. Sie bezifferte die jährlichen Kosten für vergünstigte Speisen und Getränke auf 100 Millionen Dollar - zu viel angesichts der aktuellen Finanzlage.
Die plötzliche Kehrtwende zeigt, wie dringend Intel versucht, die Stimmung zu verbessern. Ob gratis Kaffee ausreicht, um die Moral zu heben, bleibt aber natürlich fraglich. Schließlich bleiben andere Einschnitte, wie die Kürzung von Aktienoptionen, bestehen. Auch das beliebte kostenlose Obst kehrt nicht zurück.
Zusammenfassung
- Intel führt kostenlosen Kaffee und Tee für Mitarbeiter wieder ein
- Maßnahme soll nach Einsparungen und Entlassungen die Stimmung heben
- Zuvor wurden zahlreiche Mitarbeiterleistungen gestrichen
- Unternehmen kämpft mit Kostenproblemen und verpassten Entwicklungen
- Plötzliche Kehrtwende zeigt Dringlichkeit der Stimmungsverbesserung
- Jährliche Kosten für vergünstigte Speisen und Getränke: 100 Mio. Dollar
- Andere Einschnitte wie Kürzung von Aktienoptionen bleiben bestehen
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