T-Mobile kauft Sprint: Deutsche Telekom möchte US-Markt aufmischen

Ceo, T-Mobile USA, John Legere Bildquelle: T-Mobile US
Die US-Tochter der Deutschen Telekom, T-Mobile US, und Konkurrent Sprint, haben angekündigt, dass sie fusionieren werden. Es ist nicht das erste Mal, dass die Nummer 3 (T-Mobile) und Nummer 4 (Sprint) des US-amerikanischen Mobilfunkgeschäfts sich an einer Zusammenlegung versuchen und auch dieses Mal ist nicht klar, ob die Kartellbehörden ihr OK geben werden.

Aktientausch

Die Deutsche Telekom ist sich in ihrer Pressemitteilung sicher, dass das Geschäft "die Schlagkraft im US-Mobilfunkmarkt stärken" kann. Denn laut den Plänen wird es zu einem Aktientausch kommen: Die beiden amerikanischen Unternehmen sowie ihre jeweiligen Mehrheitsaktionäre Deutsche Telekom (62 Prozent an T-Mobile US) und Softbank K.K. (83 Prozent an Sprint) haben eine entsprechende Vereinbarung abgeschlossen.

Nach der De-facto-Übernahme von Sprint durch die Telekom wird der deutsche Konzern 42 Prozent der Aktien besitzen, Softbank erhält 27 Prozent, der Rest (31 Prozent) landet im freien Verkauf. Der Wert des neuen Unternehmens (Enterprise Value) beträgt rund 150 Milliarden Dollar, die erwarteten Synergien haben einen Barwert von rund 43 Milliarden Dollar.

Es ist nicht der erste Versuch zu einem Zusammenschluss der beiden hinter Verizon (rund 35 Prozent Marktanteil) und AT&T (etwa 33 Prozent) kleineren Mobilfunker. Das neue T-Mobile US käme auf etwa 30 Prozent Marktanteil und hätte rund 127 Millionen Kunden.

Die Fusion ist vor allem in Hinblick auf den 5G-Ausbau wichtig, da sich die beiden kleineren Carrier sonst deutlich schwerer täten, müsste man diesen jeweils alleine stemmen. Die Deutsche Telekom hat überdies angekündigt, dass man künftig wie in Europa auch in den USA auf Kombiprodukte aus Festnetz- und Mobilfunk setzen will.

Aktuell gibt es allerdings erneut ein Fragezeichen, ob die US-Kartellwächter dem Deal zustimmen. Denn zuletzt wurde eine Fusion 2014 nach Bedenken der Wettbewerbshüter abgeblasen. Auch aktuell lässt sich der Ausgang nicht vorhersagen, die beiden Unternehmen aber geben sich optimistisch.

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