Zuckerbrot und Peitsche: Trump droht und lobt Google gleichzeitig

Donald Trump äußert sich zu einer möglichen Zerschlagung von Google. Der Ex-Präsident betonte die Bedeutung des Unternehmens im Wett­bewerb mit China, kritisiert aber gleichzeitig dessen Suchergeb­nisse als "manipuliert". Seine Drohungen blieben dabei allerdings vage.
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Trump vs. Google: Harte Worte, vage Drohungen

Donald Trump hat sich zur aktuellen Diskussion um eine mögliche Zerschlagung von Google geäußert. Dabei drohte der ehemalige US-Präsident und aktuelle Präsidentschaftskandidat einerseits, andererseits äußerte er sich überraschend zurückhaltend, was konkrete Maßnahmen angeht. Denn er betonte die Bedeutung des Tech-Giganten im globalen Wettbewerb.

"Google hat sehr viel Macht", erklärte Trump. Er kritisierte das Unternehmen scharf für dessen Suchergebnisse, die seiner Meinung nach voreingenommen seien. "Wenn ich 20 gute und 20 schlechte Geschichten habe, und jeder hat ein Recht darauf, sieht man nur die 20 schlechten", so Trump. Er behauptete sogar, den "Chef von Google" angerufen und sich darüber beschwert zu haben.

China hat Angst vor Google. Es ist eine sehr gefährliche Sache, denn wir wollen großartige Unternehmen haben. Wir wollen nicht, dass China diese Unternehmen hat.
Donald Trump, ehemaliger US-Präsident

Trumps ambivalente Haltung zu Google

Trotz seiner Kritik sprach sich Trump nicht explizit für eine Zerschlagung des Unternehmens aus. Er wurde konkreter, blieb aber weiterhin vage in seinen Ankündigungen. "Ich würde etwas unternehmen", sagte er in Bezug auf Google. "Was man tun kann, ohne es zu zerschlagen, ist sicherzustellen, dass es fairer wird." Er ließ offen, wie genau diese "Fairness" erreicht werden soll.

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Trumps Haltung zu Google scheint ambivalent zu sein. Einerseits kritisiert er das Unternehmen scharf, andererseits erkennt er dessen Bedeutung an: "Ich gebe ihnen viel Anerkennung. Sie sind zu einer solchen Macht geworden", sagte er gegenüber Bloomberg.

Trumps zu Google-Suchergebnissen

Trump behauptete auch, dass Sundar Pichai, der CEO von Google, ihm in einem Telefonat versichert habe, er sei "die Nummer eins bei allen Google-Suchen". Das kommentierte der Präsidentschaftskandidat mit den Worten: "Die meisten davon sind schlechte Geschichten, aber das sind nur Kleinigkeiten, richtig?"

Zusammenfassung
  • Trump droht mit Maßnahmen gegen Google, bleibt aber ungenau
  • Ex-US-Präsident sieht Google als wichtigen Wettbewerber gegen China
  • Trump kritisiert Google-Suchergebnisse als voreingenommen
  • Er beschwerte sich bei Google-CEO über negative Berichterstattung
  • Trump erkennt die globale Machtstellung von Google an
  • Keine explizite Forderung nach Zerschlagung des Tech-Giganten
  • Trump fordert "Fairness" bei Google, ohne konkrete Vorschläge zu machen

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