Shooter-Megaflop Concord reißt riesiges Loch in die Sony-Kassen
Dass Sonys PS5-Exklusivtitel Concord ein Flop ist, stand früh fest. Es ist aber auch ein teurer Flop: Trotz eines Rekordbudgets von 400 Millionen Dollar wurde das Spiel nach nur zwei Wochen eingestellt. Während der Entwicklung soll es "toxische Positivität" gegeben haben.
Colin Moriarty, ein bekannter Gaming-Journalist, berichtet auf Twitter von einem längeren Gespräch mit einem ehemaligen Mitarbeiter des Projekts. Demnach habe Sony Concord intern als "die Zukunft von PlayStation" bezeichnet und dem Spiel sogar "Star-Wars-ähnliches Potenzial" zugeschrieben. Diese überzogenen Erwartungen führten offenbar zu einer Unternehmenskultur, die jegliche Kritik im Keim erstickte.
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Ethan Gach, leitender Reporter bei Kotaku, bestätigte diese Einschätzung in einem Post auf Twitter/X. Er sprach von einer "Kopf-in-den-Sand-Mentalität", die sich aus den Wurzeln des Studios bei Bungie entwickelt habe. Es herrschte offenbar die Überzeugung, das Spiel würde sich schon zusammenfügen, da das Team "zu gut sei, um zu scheitern".
Die kolportierten Entwicklungskosten von 400 Millionen Dollar würden Concord zu einem der teuersten Videospiele aller Zeiten machen. Die Hälfte des Budgets soll erst in den letzten drei Jahren der Entwicklung ausgegeben worden sein. Zu diesem Zeitpunkt befand sich das Spiel laut Quellen in einem "lächerlichen Zustand". Sony sah sich gezwungen, große Teile der Entwicklung an externe Studios auszulagern, was die Kosten weiter in die Höhe trieb.
Laut Forbes berichtete Moriarty, dass "Concord" als "Herman Hulsts Baby" galt. Hulst, der CEO von Sony Interactive Entertainment, soll ein großer Befürworter des Projekts gewesen sein. Diese hochrangige Unterstützung könnte dazu beigetragen haben, dass kritische Stimmen kein Gehör fanden.
Siehe auch:
Rekordbudget für gescheitertes PlayStation-Projekt
Der PlayStation 5-Exklusivtitel Concord, ein ambitionierter Hero-Shooter, wurde nach nur zwei Wochen auf dem Markt eingestellt und das bedeutet auch eines: ein finanzielles Desaster für Sony. Besonders brisant: Laut Insider-Informationen soll das Spiel ein Rekordbudget von 400 Millionen Dollar (etwa 360 Millionen Euro) verschlungen haben.Colin Moriarty, ein bekannter Gaming-Journalist, berichtet auf Twitter von einem längeren Gespräch mit einem ehemaligen Mitarbeiter des Projekts. Demnach habe Sony Concord intern als "die Zukunft von PlayStation" bezeichnet und dem Spiel sogar "Star-Wars-ähnliches Potenzial" zugeschrieben. Diese überzogenen Erwartungen führten offenbar zu einer Unternehmenskultur, die jegliche Kritik im Keim erstickte.
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Toxische Positivität und ignoriertes Feedback
Laut Moriarty herrschte während der Entwicklung eine Atmosphäre der "toxischen Positivität": Negative Rückmeldungen oder Bedenken wurden systematisch ignoriert. Diese Haltung zog sich angeblich durch alle Ebenen des Projekts, von den Entwicklern bei Firewalk Studios bis hin zum Management von Sony.Ethan Gach, leitender Reporter bei Kotaku, bestätigte diese Einschätzung in einem Post auf Twitter/X. Er sprach von einer "Kopf-in-den-Sand-Mentalität", die sich aus den Wurzeln des Studios bei Bungie entwickelt habe. Es herrschte offenbar die Überzeugung, das Spiel würde sich schon zusammenfügen, da das Team "zu gut sei, um zu scheitern".
Die kolportierten Entwicklungskosten von 400 Millionen Dollar würden Concord zu einem der teuersten Videospiele aller Zeiten machen. Die Hälfte des Budgets soll erst in den letzten drei Jahren der Entwicklung ausgegeben worden sein. Zu diesem Zeitpunkt befand sich das Spiel laut Quellen in einem "lächerlichen Zustand". Sony sah sich gezwungen, große Teile der Entwicklung an externe Studios auszulagern, was die Kosten weiter in die Höhe trieb.
Fragwürdige Entscheidungen
Ein besonders pikantes Detail: Noch Anfang 2023, also etwa eineinhalb Jahre vor Release, waren wichtige Aspekte wie das Onboarding-System und die Monetarisierung angeblich noch gar nicht in Angriff genommen worden. Dies könnte erklären, warum das Spiel bei der Veröffentlichung in diesen Bereichen enorme Schwächen hatte.Laut Forbes berichtete Moriarty, dass "Concord" als "Herman Hulsts Baby" galt. Hulst, der CEO von Sony Interactive Entertainment, soll ein großer Befürworter des Projekts gewesen sein. Diese hochrangige Unterstützung könnte dazu beigetragen haben, dass kritische Stimmen kein Gehör fanden.
Konsequenzen bei Sony
Die Auswirkungen dieses Debakels sind bereits spürbar. Der Leiter von Firewalk Studios ist zurückgetreten, und die Zukunft des Entwicklerteams ist ungewiss. Es bleibt abzuwarten, welche weiteren Konsequenzen Sony aus diesem kostspieligen Misserfolg ziehen wird.
Zusammenfassung
- PS5-Exklusivtitel Concord nach zwei Wochen eingestellt
- Spiel hatte Rekordbudget von 400 Millionen Dollar
- Entwicklung geprägt von toxischer Positivität
- Kritik wurde während der Entwicklung ignoriert
- Erwartungen an Concord waren extrem hoch
- Viele Entwicklungsaufgaben extern vergeben
- Zukunft des Entwicklerteams Firewalk Studios ungewiss
Siehe auch:
- Concord-Fiasko: Sony stellt Hero-Shooter nach nur 14 Tagen ein
- Concord: Spiel auf dem Weg zum größten Reinfall der PS5-Ära
- Zeitreise für Gamer: Sony stellt PS5 (Pro) im Ur-PlayStation-Look vor
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