Fans beleben Concord wieder, doch Sony schlägt juristisch zurück
Sony hat das (erneute) Aus für Concord besiegelt: Nach der Wiederbelebung des gescheiterten Hero-Shooters durch Fans mit eigenen Servern droht denen nun rechtlicher Ärger. Das Entwicklerteam pausiert die Einladungen nach DMCA-Strikes gegen ihre Videos.
Concord gilt als einer der größten kommerziellen Misserfolge der Videospielgeschichte. Sony schaltete die Server bereits nach nur zwei Wochen ab. Im Oktober 2024 stellte Sony das Projekt endgültig ein und schloss das Entwicklerstudio Firewalk Studios.
Mit geschätzt 25.000 verkauften Einheiten sind legale Kopien allerdings rar gesät. Obwohl Sony das Server-Projekt nicht direkt angriff, reichten die indirekten Maßnahmen aus, um die Fans zu verunsichern: "Aufgrund besorgniserregender rechtlicher Schritte haben wir beschlossen, Einladungen vorerst zu pausieren", teilte das Entwicklerteam via Discord mit.
Das Timing hätte allerdings kaum schlechter sein können: Während Concord als kostenpflichtiger Titel startete, dominierten Free-to-Play-Alternativen wie Fortnite, Apex Legends und Valorant den Markt. Zudem kämpfte das Spiel mit generischen Charakterdesigns und fehlender Eigenständigkeit in einem übersättigten Genre.
Was denkt ihr: Sollte Sony die Fan-Server tolerieren oder ist das Vorgehen gegen die Videos berechtigt? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
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Fans erwecken Concord zum Leben
Fans des gescheiterten Hero-Shooters Concord hatten es geschafft oder besser gesagt dachten sie es: Nach monatelanger Reverse-Engineering-Arbeit brachten sie das Spiel auf eigenen Servern wieder zum Laufen. Doch Sony reagierte prompt mit DMCA-Takedown-Anfragen gegen Videos des Projekts, woraufhin das Team die öffentlichen Aktivitäten pausierte. Und das wohlgemerkt bei einem (nicht besonders guten) Spiel, das Sony zuvor nach seinem Scheitern wie eine heiße Kartoffel fallen gelassen hat.Concord gilt als einer der größten kommerziellen Misserfolge der Videospielgeschichte. Sony schaltete die Server bereits nach nur zwei Wochen ab. Im Oktober 2024 stellte Sony das Projekt endgültig ein und schloss das Entwicklerstudio Firewalk Studios.
Rechtliche Grauzone stoppt Revival
Das Fanprojekt "Concord Delta" hatte eigene Server entwickelt und Videos von funktionierenden Multiplayer-Matches veröffentlicht. Die Entwickler achteten dabei streng auf Legalität und erlaubten nur Spielern mit legitimen Kopien den Zugang. Laut The Game Post erhielten mehrere Videos des Teams DMCA-Strikes von MarkScan, einer Firma für digitalen Rechtsschutz, die häufig für Sony tätig ist.Mit geschätzt 25.000 verkauften Einheiten sind legale Kopien allerdings rar gesät. Obwohl Sony das Server-Projekt nicht direkt angriff, reichten die indirekten Maßnahmen aus, um die Fans zu verunsichern: "Aufgrund besorgniserregender rechtlicher Schritte haben wir beschlossen, Einladungen vorerst zu pausieren", teilte das Entwicklerteam via Discord mit.
Concords beispielloser Absturz
Das Spiel war acht Jahre in Entwicklung und kostete Berichten zufolge bis zu 400 Millionen Dollar. Auf Steam erreichte Concord maximal 697 gleichzeitige Spieler - katastrophale Zahlen für ein AAA-Projekt mit ursprünglich großen Ambitionen.Das Timing hätte allerdings kaum schlechter sein können: Während Concord als kostenpflichtiger Titel startete, dominierten Free-to-Play-Alternativen wie Fortnite, Apex Legends und Valorant den Markt. Zudem kämpfte das Spiel mit generischen Charakterdesigns und fehlender Eigenständigkeit in einem übersättigten Genre.
Ungewisse Zukunft
Was Sony weiter macht, ist unklar: Man könnte das Projekt tolerieren, aber auch härter durchgreifen - andere Publisher wie EA, Activision und Blizzard haben Fan-Server für eingestellte Spiele bereits erfolgreich gestoppt. Die Fans von Concord befinden sich damit jedenfalls in einer rechtlichen Grauzone, die jederzeit kippen könnte.Was denkt ihr: Sollte Sony die Fan-Server tolerieren oder ist das Vorgehen gegen die Videos berechtigt? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Sony schickt DMCA-Strikes gegen Videos eines Concord-Fanprojekts
- Fans brachten den gescheiterten Hero-Shooter auf eigenen Servern zurück
- Entwicklerteam 'Concord Delta' pausiert daraufhin öffentliche Aktivitäten
- Das Spiel wurde nach nur zwei Wochen und katastrophalen Verkaufszahlen eingestellt
- Trotz 400 Millionen Dollar Entwicklungskosten erreichte es maximal 697 Spieler
- Fanprojekt erlaubte nur Nutzern mit legitimen Kopien den Zugang
Siehe auch:
- Nach Concord-Flop: Sony will auf starke Singleplayer-Spiele setzen
- Sony-Debakel: Concord-Studios geschlossen, 210 Mitarbeiter entlassen
- Shooter-Megaflop Concord reißt riesiges Loch in die Sony-Kassen
- Concord-Fiasko: Sony stellt Hero-Shooter nach nur 14 Tagen ein
- Concord: Spiel auf dem Weg zum größten Reinfall der PS5-Ära
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