Instagram: Jugendliche erhalten zwangsweise neue Teen-Accounts
Die Meta-Plattform Instagram reagiert nun auf den zunehmenden Druck und setzt mehr Jugendschutz um: Alle minderjährigen Nutzer werden ab heute zwangsweise auf die neuen "Teen Accounts" umgestellt, die bessere Security-Features bieten sollen.
Ein zentraler Punkt dieser Maßnahme ist, dass alle minderjährigen Instagram-Nutzer jetzt automatisch ein privates Profil erhalten, unabhängig davon, ob sie jünger oder älter als 16 Jahre sind. Zudem greifen weiterhin bestehende Einschränkungen, wie die Blockade von Direktnachrichten durch Fremde. Neu hinzu kommt der "Schlafmodus", der Benachrichtigungen zwischen 22 Uhr und 7 Uhr stummschaltet.
"Mit diesem Schritt standardisieren und vereinfachen wir viele der bereits eingeführten Schutzmaßnahmen", erklärte Antigone Davis, Metas Leiterin für Sicherheit. Die Funktionen sollen Jugendlichen mehr Sicherheit bieten und den Eltern eine bessere Kontrolle ermöglichen. Zusätzlich zu den bestehenden Maßnahmen können Jugendliche künftig auch altersgerechte Themen für ihren Feed und die Explore-Seite auswählen, zum Beispiel "Sport", "Tiere" oder "Reisen". Inhalte, die sie auf der Explore-Seite oder in Reels sehen, werden weiterhin eingeschränkt, und es werden regelmäßige Hinweise eingeblendet, um Pausen vom Scrollen zu erreichen.
Die neuen Funktionen erweitern auch die Kontrollmöglichkeiten der Eltern. Sie können nun festlegen, wann der Schlafmodus aktiviert wird, und erhalten Einblick, mit wem ihr Kind in den letzten sieben Tagen Nachrichten ausgetauscht hat - ohne den Inhalt der Nachrichten einzusehen. Eltern können zudem sehen, welche Themen ihr Kind am häufigsten auf Instagram ansieht. Änderungen an den Einstellungen, wie die Umstellung auf ein öffentliches Profil, erfordern die Zustimmung eines Elternteils, sofern der Nutzer unter 16 Jahre alt ist.
Dennoch bleiben Fragen zur Effektivität dieser Maßnahmen offen. "Wir wissen, dass einige Jugendliche versuchen werden, ihr Alter zu ändern, um diese Schutzfunktionen zu umgehen", räumt Davis ein. Daher plant Instagram, neue Möglichkeiten zur Altersverifikation einzuführen, darunter Video-Selfies und KI-gestützte Analysen, um das tatsächliche Alter der Nutzer zu ermitteln.
Siehe auch:
Diverse Schranken
Los geht es jetzt in den englischsprachigen Ländern. Alle neuen und bestehenden Nutzer-Konten von Usern unter 18 Jahren werden hier umgewandelt. Diese Änderung wird beeinflussen, wie Millionen von Jugendlichen die Plattform nutzen können. Die neuen Konten enthalten standardmäßig Schutzfunktionen, die nur von Nutzern ab 16 Jahren teilweise angepasst werden können.Ein zentraler Punkt dieser Maßnahme ist, dass alle minderjährigen Instagram-Nutzer jetzt automatisch ein privates Profil erhalten, unabhängig davon, ob sie jünger oder älter als 16 Jahre sind. Zudem greifen weiterhin bestehende Einschränkungen, wie die Blockade von Direktnachrichten durch Fremde. Neu hinzu kommt der "Schlafmodus", der Benachrichtigungen zwischen 22 Uhr und 7 Uhr stummschaltet.
"Mit diesem Schritt standardisieren und vereinfachen wir viele der bereits eingeführten Schutzmaßnahmen", erklärte Antigone Davis, Metas Leiterin für Sicherheit. Die Funktionen sollen Jugendlichen mehr Sicherheit bieten und den Eltern eine bessere Kontrolle ermöglichen. Zusätzlich zu den bestehenden Maßnahmen können Jugendliche künftig auch altersgerechte Themen für ihren Feed und die Explore-Seite auswählen, zum Beispiel "Sport", "Tiere" oder "Reisen". Inhalte, die sie auf der Explore-Seite oder in Reels sehen, werden weiterhin eingeschränkt, und es werden regelmäßige Hinweise eingeblendet, um Pausen vom Scrollen zu erreichen.
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Die neuen Funktionen erweitern auch die Kontrollmöglichkeiten der Eltern. Sie können nun festlegen, wann der Schlafmodus aktiviert wird, und erhalten Einblick, mit wem ihr Kind in den letzten sieben Tagen Nachrichten ausgetauscht hat - ohne den Inhalt der Nachrichten einzusehen. Eltern können zudem sehen, welche Themen ihr Kind am häufigsten auf Instagram ansieht. Änderungen an den Einstellungen, wie die Umstellung auf ein öffentliches Profil, erfordern die Zustimmung eines Elternteils, sofern der Nutzer unter 16 Jahre alt ist.
EU zum Jahresende
Die Einführung der "Teen Accounts" erfolgt zunächst schrittweise in den USA, Großbritannien, Australien und Kanada. Zuerst werden die neuen Nutzer die Änderung bemerken, während bestehende Konten innerhalb einer Woche migriert werden. Für die Europäische Union ist die Einführung dieser Funktion für Ende des Jahres geplant, mit einer Ausweitung auf andere Meta-Plattformen im Jahr 2025.Dennoch bleiben Fragen zur Effektivität dieser Maßnahmen offen. "Wir wissen, dass einige Jugendliche versuchen werden, ihr Alter zu ändern, um diese Schutzfunktionen zu umgehen", räumt Davis ein. Daher plant Instagram, neue Möglichkeiten zur Altersverifikation einzuführen, darunter Video-Selfies und KI-gestützte Analysen, um das tatsächliche Alter der Nutzer zu ermitteln.
Zusammenfassung
- Instagram führt "Teen Accounts" für Nutzer unter 18 Jahren ein
- Neue Konten bieten verbesserte Sicherheitsfeatures und Privatsphäre
- Einführung beginnt in englischsprachigen Ländern, EU folgt Ende 2024
- Eltern erhalten erweiterte Kontrollmöglichkeiten über die Nutzung
- Inhalte und Direktnachrichten für Minderjährige werden eingeschränkt
- Schlafmodus unterdrückt Benachrichtigungen von 22 Uhr bis 7 Uhr
- Altersverifikation soll durch Video-Selfies und KI verbessert werden
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