Doppelt faltbares Huawei Mate XT:
Smartphone mit riesigem Falt-Display
Huawei hat mit dem Mate XT das weltweit erste kommerziell verfügbare Falt-Smartphone mit einem Doppelscharnier vorgestellt. Mit diesem "Trifold"-Design wächst das Foldable bei Bedarf von einem 6,4-Zoll-Smartphone zu einem 10,2-Zoll-Tablet an.
Dafür bekommt der Kunde aber auch ein Gerät, das es in dieser Form bisher schlicht nicht gab. Das Mate XT nutzt ein riesiges Faltdisplay, das im voll ausgeklappten Zustand eine Diagonale von 10,2-Zoll und eine Auflösung von 3184 x 2232 Pixeln bietet. Klappt man das Panel nur zu zwei Dritteln auf, soll die Diagonale bei den von anderen Foldables bekannten 7,9-Zoll liegen, während das Gerät so 2048 x 2232 Pixel bietet. Klappt man das Display komplett zusammen, bleiben 6,4-Zoll Diagonale bei 1008 x 2232 Pixel übrig, also nicht ganz Full-HD-Niveau.
Das Huawei Mate XT hat ein riesiges Faltdisplay ...
... das an zwei Stellen mit einem Scharnier versehen ist
Auf der Rückseite des Gehäuses sitzen drei Kameras, wobei der Hauptsensor und die Telefotokamera jeweils 12-Megapixel-Auflösung bieten. Lediglich die Ultraweitwinkelkamera bietet einen 50-Megapixel-Sensor. Die beiden letztgenannten Kameras haben zudem einen optischen Bildstabilisator. Wie üblich sind hier 4K-Videos kein Problem.
Huawei ist bekanntermaßen gerade bei seinen Chips massiv von US-Sanktionen betroffen und kann deshalb keine wirklich modernen Prozessoren mehr verbauen. Die gleichen Sanktionen sind es auch, die dazu führen, dass Huawei beim Mate XT sein hauseigenes Harmony OS und kein reguläres Android einsetzt.
Das Huawei Mate XT besitzt übrigens einen 5600mAh-Akku, wobei abzuwarten bleibt, wie sich die Laufzeit angesichts des gigantischen Bildschirms entwickeln wird. Das Gesamtpaket kommt auf ein Gewicht von 298 Gramm ohne die Display-Schutzebene - rechnet man die Ebene ein, sind es 305 Gramm.
Ein Launch des Huawei Mate XT außerhalb Chinas wurde bisher nicht angekündigt. Aufgrund der westlichen Sanktionen gegen Huawei ist er einigermaßen unwahrscheinlich, wobei die Chinesen das Ganze durchaus als eine Art Prestigeprojekt betrachten dürften - und das Mate XT vielleicht gerade deshalb auch in westlichen Ländern "verfügbar" machen könnten.
Was meint ihr? Übertreibt Huawei mit dem Trifold-Design des Mate XT jetzt komplett? Oder ist dies einfach die Zukunft des Smartphones?
Siehe auch:
Preise ab gut 2500 Euro
Das Huawei Mate XT ist ein Technologieträger, wird aber von dem chinesischen Hersteller auch über seine Website und die hauseigenen Stores ganz regulär verkauft. Wer das Smartphone mit dem gigantischen faltbaren Display, das sowohl nach Außen, als auch nach Innen geklappt wird, sein Eigen nennen will, muss allerdings auch in China sehr tief in die Tasche greifen: Mindestens 19.999 Yuan verlangt Huawei dafür - umgerechnet sind dies gut 2544 Euro.Dafür bekommt der Kunde aber auch ein Gerät, das es in dieser Form bisher schlicht nicht gab. Das Mate XT nutzt ein riesiges Faltdisplay, das im voll ausgeklappten Zustand eine Diagonale von 10,2-Zoll und eine Auflösung von 3184 x 2232 Pixeln bietet. Klappt man das Panel nur zu zwei Dritteln auf, soll die Diagonale bei den von anderen Foldables bekannten 7,9-Zoll liegen, während das Gerät so 2048 x 2232 Pixel bietet. Klappt man das Display komplett zusammen, bleiben 6,4-Zoll Diagonale bei 1008 x 2232 Pixel übrig, also nicht ganz Full-HD-Niveau.
Das Huawei Mate XT hat ein riesiges Faltdisplay ...
... das an zwei Stellen mit einem Scharnier versehen ist
Nur noch ein kombiniertes, riesiges Display
Das bei anderen "Book-style"-Foldables übliche außen liegende Zusatzdisplay fällt beim Huawei Mate XT einfach weg, schließlich übernimmt das Hauptdisplay im zusammengeklappten Zustand diese Aufgabe. Der riesige Bildschirm ist ein OLED-Panel auf LTPO-Basis, in das Huawei auch einen kreisrunden Ausschnitt für die Frontkamera mit ihren acht Megapixeln Auflösung integriert hat.Auf der Rückseite des Gehäuses sitzen drei Kameras, wobei der Hauptsensor und die Telefotokamera jeweils 12-Megapixel-Auflösung bieten. Lediglich die Ultraweitwinkelkamera bietet einen 50-Megapixel-Sensor. Die beiden letztgenannten Kameras haben zudem einen optischen Bildstabilisator. Wie üblich sind hier 4K-Videos kein Problem.
Huawei-eigener 5G-Prozessor aus chinesischer Fertigung
Der interne Festspeicher des Huawei Mate XT ist je nach Modell 256 GB oder ein Terabyte groß. Der Arbeitsspeicher fasst immer 16 Gigabyte. Für die 1-TB-Version verlangt Huawei umgerechnet ganze 3053 Euro. Unter der Haube steckt immer die gleiche Plattform: der aus dem Pura70 bekannte Huawei HiSilicon Kirin 9010 5G, bei dem es sich ungefähr auf dem Stand von 2021 befindlichen 7nm-SoC aus der Fertigung des chinesischen Halbleiterproduzenten SMIC handelt.Huawei ist bekanntermaßen gerade bei seinen Chips massiv von US-Sanktionen betroffen und kann deshalb keine wirklich modernen Prozessoren mehr verbauen. Die gleichen Sanktionen sind es auch, die dazu führen, dass Huawei beim Mate XT sein hauseigenes Harmony OS und kein reguläres Android einsetzt.
Das Huawei Mate XT besitzt übrigens einen 5600mAh-Akku, wobei abzuwarten bleibt, wie sich die Laufzeit angesichts des gigantischen Bildschirms entwickeln wird. Das Gesamtpaket kommt auf ein Gewicht von 298 Gramm ohne die Display-Schutzebene - rechnet man die Ebene ein, sind es 305 Gramm.
Ein Launch des Huawei Mate XT außerhalb Chinas wurde bisher nicht angekündigt. Aufgrund der westlichen Sanktionen gegen Huawei ist er einigermaßen unwahrscheinlich, wobei die Chinesen das Ganze durchaus als eine Art Prestigeprojekt betrachten dürften - und das Mate XT vielleicht gerade deshalb auch in westlichen Ländern "verfügbar" machen könnten.
Was meint ihr? Übertreibt Huawei mit dem Trifold-Design des Mate XT jetzt komplett? Oder ist dies einfach die Zukunft des Smartphones?
Zusammenfassung
- Huawei stellt Mate XT vor, erstes Trifold-Falt-Smartphone
- Mate XT wächst von 6,4-Zoll zu 10,2-Zoll-Diagonale an
- Mindestpreis in China: 19.999 Yuan (ca. 2544 Euro)
- Display bietet bis zu 3184x2232 Pixel Auflösung
- Kein Zusatzdisplay, Hauptdisplay übernimmt diese Funktion
- Verwendet Harmony OS statt Android wegen US-Sanktionen
- Launch außerhalb Chinas wegen Sanktionen unwahrscheinlich
Siehe auch:
- Überraschung auf der IFA: Das ist 'Nordkoreas erstes Falt-Smartphone'
- Honor Magic V3: Ultradünnes Falt-Smartphone startet mit 'Sparpreis'
- Google Pixel 9 Pro Fold: Das ist das neue Falt-Smartphone im Detail
- Huawei Nova Flip: Günstiges Smartphone mit Faltdisplay im Flip-Format
- Samsung Galaxy Z Fold6 & Z Flip6: Alles zu den neuen Falt-Smartphones
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