Integriertes Krypto-Wallet fliegt aus dem Edge-Browser heraus
Microsoft zieht die Reißleine: Das in Edge integrierte Krypto-Wallet wird eingestellt. Der einstige Hype um digitale Währungen ist vorbei, und die Funktion fand kaum Anklang bei den Nutzern. Nun geht es dem Wallet in Kürze an den Kragen.
Microsoft zieht nun die Konsequenzen. Mit Edge 129 wird die Krypto-Wallet-Funktion als veraltet gekennzeichnet. Auch die zugehörige Gruppenrichtlinie "CryptoWalletEnabled" soll in einer kommenden Version entfernt werden. Damit verabschiedet sich der Konzern still und leise von seinem Krypto-Experiment.
Diese Änderungen zeigen, dass Microsoft den Fokus wieder stärker auf die Kernfunktionen des Browsers legt. Statt experimenteller Features wie dem Krypto-Wallet sollen Stabilität und Benutzerfreundlichkeit in den Vordergrund rücken. Microsofts Rückzug ist symptomatisch für eine breitere Ernüchterung in der Tech-Branche gegenüber Kryptowährungen.
Was denkt ihr über Microsofts Entscheidung, das Krypto-Wallet in Edge einzustellen? War es von Anfang an zum Scheitern verurteilt oder hätte es Potenzial gehabt? Teilt eure Meinungen in den Kommentaren!
Download Microsoft Edge - Browser auf Chromium-Basis
Siehe auch:
Aus der Traum vom Krypto-Browser
Microsoft streicht das integrierte Krypto-Wallet aus seinem Edge-Browser. Wie das Online-Magazin Neowin berichtet, wird die Funktion mit der Beta-Version 129 offiziell als veraltet markiert. Damit endet ein kurzes und wenig erfolgreiches Kapitel in der Geschichte von Edge.Vom Hype zur Ernüchterung
Anfang 2023 hatte Microsoft noch große Pläne - die vielleicht auch schon viel zu spät kamen, um sich durchzusetzen: Edge sollte eine eingebaute Wallet für Kryptowährungen erhalten. Die Idee schien vielversprechend - Nutzer könnten direkt im Browser mit digitalen Coins hantieren, ohne zusätzliche Software zu benötigen. Die Wallet unterstützte Ethereum und einige andere Coins, allerdings nicht den Platzhirsch Bitcoin.Leise Abkehr vom Krypto-Experiment
Doch der Zeitpunkt hätte kaum ungünstiger sein können. Der Krypto-Hype war bereits am Abklingen, Kurse purzelten und Skandale wie der Zusammenbruch von FTX erschütterten die Branche. In diesem Umfeld fand die Edge-Wallet kaum Anklang bei den Nutzern.Microsoft zieht nun die Konsequenzen. Mit Edge 129 wird die Krypto-Wallet-Funktion als veraltet gekennzeichnet. Auch die zugehörige Gruppenrichtlinie "CryptoWalletEnabled" soll in einer kommenden Version entfernt werden. Damit verabschiedet sich der Konzern still und leise von seinem Krypto-Experiment.
Fokus auf Kernfunktionen
Stattdessen konzentriert sich Microsoft auf andere Bereiche. So wird mit Version 129 die Mindestanforderung für macOS auf Version 11 angehoben. Auch die Seitenleiste erhält ein Update: Für inaktive und neue Nutzer ist sie standardmäßig deaktiviert, kann aber jederzeit wieder eingeschaltet werden.Diese Änderungen zeigen, dass Microsoft den Fokus wieder stärker auf die Kernfunktionen des Browsers legt. Statt experimenteller Features wie dem Krypto-Wallet sollen Stabilität und Benutzerfreundlichkeit in den Vordergrund rücken. Microsofts Rückzug ist symptomatisch für eine breitere Ernüchterung in der Tech-Branche gegenüber Kryptowährungen.
Was denkt ihr über Microsofts Entscheidung, das Krypto-Wallet in Edge einzustellen? War es von Anfang an zum Scheitern verurteilt oder hätte es Potenzial gehabt? Teilt eure Meinungen in den Kommentaren!
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Zusammenfassung
- Microsoft streicht das Krypto-Wallet aus Edge
- Die Funktion wird mit Beta-Version 129 als veraltet markiert
- Anfang 2023 war die Einführung des Wallets in Edge geplant
- Die Wallet unterstützte Ethereum, jedoch nicht Bitcoin
- Der Rückzug erfolgt nach mangelndem Nutzerinteresse
- Krypto-Hype flaut ab und Skandale erschüttern die Branche
- Microsoft konzentriert sich nun auf Kernfunktionen des Browsers
Siehe auch:
- BSI warnt vor Schwachstellen in den Microsoft Developer Tools
- BSI warnt vor Sicherheitsrisiko: Chrome- und Edge-Nutzer in Gefahr
- BSI warnt vor Angriffen aus der Ferne auf Chrome- und Edge-Nutzer
- Aktive Ausnutzung von Edge-Schwachstelle: BSI warnt vor Gefahr
- Updates für Edge und Google: BSI warnt vor hoher Sicherheitsgefahr
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