Problem für Amazon: Den Lieferdrohnen wird es im Sommer zu warm
Der Handelskonzern Amazon kam mit dem Ausbau seines Lieferdrohnen-Programms zuletzt nur schleppend voran. Jetzt zeigt sich außerdem, dass man hier mit weiteren Problemen zu rechnen hat - das gilt vor allem im US-Bundesstaat Arizona, wo es meist zu warm ist.
Die von Amazon genutzten Hexacopter können nämlich nicht eingesetzt werden, wenn die Außentemperaturen die 40-Grad-Marke übersteigen. Dann können die Motoren zu leicht überhitzen und auch der Akku verträgt eine solche Hitze nicht besonders gut.
Die erste Stadt in Arizona, in der Amazon den Service starten will, ist Tolleson in der Nähe der Metropole Phoenix. Dort liegen die durchschnittlichen Tageshöchsttemperaturen in drei Monaten des Jahres bei über 40 Grad. Das würde faktisch bedeuten, dass es ziemlich sinnlos wäre, den Dienst über den Sommer hinweg überhaupt in Bereitschaft zu halten, da die Lieferungen ohnehin nur in Ausnahmefällen möglich wären.
Das ist bei Weitem nicht die erste Herausforderung, mit der Amazons stark verzögertes Drohnenprojekt zu kämpfen hat. Das Unternehmen liegt Jahre hinter seinem Ziel zurück, regelmäßig Artikel in weniger als einer Stunde zu den Kunden zu fliegen, und das einmalige Ziel von 500 Millionen Lieferungen bis 2030 scheint in weiter Ferne. Amazon Prime Air hat gerade einmal Tausende von Lieferungen durchgeführt und liegt damit hinter seinen Konkurrenten zurück. Die Alphabet-Tochter Wing hat Hunderttausende von Lieferflügen absolviert, Walmart mehr als 20.000.
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40 Grad ist die Grenze
Amazon will in dem Wüstenstaat noch in diesem Jahr einen Ableger seines Drohnen-Lieferdienstes starten. Allerdings dürfte dies wohl frühestens im Herbst der Fall sein. Denn wie aus einem Bericht des US-Magazins Wired hervorgeht, sind die Betriebsfenster für die Drohnenflotte in der Region während des Sommers geringer als sonst.Die von Amazon genutzten Hexacopter können nämlich nicht eingesetzt werden, wenn die Außentemperaturen die 40-Grad-Marke übersteigen. Dann können die Motoren zu leicht überhitzen und auch der Akku verträgt eine solche Hitze nicht besonders gut.
Die erste Stadt in Arizona, in der Amazon den Service starten will, ist Tolleson in der Nähe der Metropole Phoenix. Dort liegen die durchschnittlichen Tageshöchsttemperaturen in drei Monaten des Jahres bei über 40 Grad. Das würde faktisch bedeuten, dass es ziemlich sinnlos wäre, den Dienst über den Sommer hinweg überhaupt in Bereitschaft zu halten, da die Lieferungen ohnehin nur in Ausnahmefällen möglich wären.
Stillstand auch nachts
Es braucht also niemand auf die Idee kommen, dass man sich in den heißen Mittagsstunden mal eben eine Erfrischung liefern lassen könnte. Und auch die kühleren Nachtstunden stehen dem Drohnen-Dienst nicht zur Verfügung. Denn auch von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang müssen die Drohnen am Boden bleiben.Das ist bei Weitem nicht die erste Herausforderung, mit der Amazons stark verzögertes Drohnenprojekt zu kämpfen hat. Das Unternehmen liegt Jahre hinter seinem Ziel zurück, regelmäßig Artikel in weniger als einer Stunde zu den Kunden zu fliegen, und das einmalige Ziel von 500 Millionen Lieferungen bis 2030 scheint in weiter Ferne. Amazon Prime Air hat gerade einmal Tausende von Lieferungen durchgeführt und liegt damit hinter seinen Konkurrenten zurück. Die Alphabet-Tochter Wing hat Hunderttausende von Lieferflügen absolviert, Walmart mehr als 20.000.
Zusammenfassung
- Amazons Drohnenprogramm in Arizona startet frühestens im Herbst
- Hohe Temperaturen über 40 Grad verhindern Drohneneinsatz im Sommer
- Hexacopter-Drohnen überhitzen bei zu hohen Außentemperaturen
- In Tolleson, Arizona, sind drei Monate lang Tageshöchsttemperaturen über 40 Grad
- Lieferungen per Drohne sind im Sommer fast unmöglich
- Drohnen dürfen auch nachts nicht fliegen
- Amazon Prime Air liegt weit hinter den Konkurrenten zurück
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