Amazons Lieferdrohnen heben bald ab - mit neunjähriger Verspätung

Es ist etwa neun Jahre her, dass Amazon erstmals angekündigt hat, Waren per Drohnen ausliefern zu wollen. Diese sollten vollautomatisiert in gerade einmal 30 Minuten an der Türschwelle des Kunden landen und das wortwörtlich. Doch erst 2022 hebt das Projekt tatsächlich ab. Der Versandhändler träumte bereits 2013 davon, ein System zu entwickeln, bei dem Drohnen direkt im Logistikzentrum (nicht allzu schwere) Waren aufnehmen und diese besonders schnell zum Besteller bringen. Prime Air war und ist vor allem für jene Fälle gedacht, bei denen etwas mal besonders dringend benötigt wird.

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Pilotprojekt in Lockeford

Ursprünglich sollte Prime Air bereits 2017 in den ersten Gebieten allgemein verfügbar sein, doch so recht wollte das Projekt nicht durchstarten. Fünf Jahre später ist es nun aber endlich soweit, zumindest dann, wenn man im kalifornischen Städtchen Lockeford lebt. Denn dessen insgesamt rund 3500 Einwohner können sich demnächst Waren via Amazon liefern lassen, und zwar aus der Luft.

Wie Amazon bekannt gab, wartet man aktuell auf das grüne Licht der US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA). Sollte man dieses bekommen, dann wird das ein Meilenstein für das Projekt sein, das eben schon sehr lange mit Verzögerungen kämpft.


Amazon erläutert in einer Mitteilung, was die größten Herausforderungen sind: "Wie kann man Artikel schnell, kostengünstig und vor allem sicher in weniger als einer Stunde zum Kunden bringen? Und wie kann man das auf eine Art und Weise tun, die sich skalieren lässt? Es ist relativ einfach, mit bestehender Technologie eine leichte Nutzlast über eine kurze Distanz in Sichtweite zu fliegen, aber es ist eine ganz andere Herausforderung, ein Netzwerk aufzubauen, das Kunden in großen Gemeinden beliefern kann."

Das Besondere an den (neuesten) Amazon-Drohnen ist, dass diese in der Lage sind, mit "Beyond the Visual Line of Sight" (BVLOS) zu arbeiten. Amazon will, dass die Drohnen die Fähigkeit haben, andere Flugzeuge und Hindernisse zu erkennen und ihnen auszuweichen: "Wir haben unser Sense-and-Avoid-System für zwei Hauptszenarien entwickelt: Für die Sicherheit während des Flugs und für die Sicherheit beim Landeanflug."

Das bedeutet: Beim Anflug zum Lieferort müssen die Drohnen in der Lage sein, statische und bewegliche Hindernisse zu erkennen. In der zweiten Phase, also der Landung im Garten eines Kunden, stellt die Drohne sicher, dass ein kleiner Bereich um den Lieferort frei von Menschen, Tieren oder anderen Hindernissen ist.

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