Amazon im Visier der Flugaufsicht:
Lieferdrohne kappte Internetkabel
Der weltweit größte Online-Versender muss sich in den USA einer Untersuchung der Flugaufsichtsbehörde stellen, weil eine der zur Auslieferung von Bestellungen verwendeten Drohnen des Unternehmens bei einem Unfall ein Internetkabel kappte.
Laut einem Bericht des US-Nachrichtensenders CNBC verfing sich dabei einer der insgesamt sechs Propeller der Drohne in dem für die Internetversorgung genutzten Kabel. Der Vorfall wurde von dem Kunden sogar in einem Video dokumentiert. Es zeigt, wie die Drohne offensichtlich in dem Kabel hängt, mit einem Rotor das Kabel durchtrennt und dann einen kontrollierten Abstieg einleitet, während die Motoren langsam abgeschaltet werden.
Amazon habe die Kosten für die Reparatur des Verbindungskabels seines Kunden übernommen und sich für den Unfall entschuldigt. Die Lieferung des von dem Kunden bestellten Pakets sei ohnehin zufriedenstellend abgeschlossen worden. Amazon hatte erst im Oktober ein ernst zu nehmendes Problem mit seinen Drohnen, als zwei der Maschinen in Arizona mit einem Baukran zusammenstießen.
Amazon hatte erst vor wenigen Wochen begonnen, in Waco Drohnenlieferungen durchzuführen. Dabei bedient man nur Kunden, die sich innerhalb eines festgelegten Radius' um eine für die Lieferung am selben Tag ausgelegte Basisstation befinden. Innerhalb einer Stunde sollen diese Kunden ihre Bestellungen mit den Drohnen vom Typ MK30 erhalten, welche eigentlich über aufwendige Systeme zur Erkennung und Vermeidung von Hindernissen verfügen.
Siehe auch:
Drohne verfing sich in Versorgungskabel
Die Federal Aviation Agency (FAA) der USA hat eine Untersuchung eingeleitet, weil eine Amazon-Drohne im US-Bundesstaat Texas bei einem Zwischenfall ein als Internetzugang verwendetes Kabel durchtrennt hat. Die Drohne hatte zuvor eine Lieferung bei einem Kunden in der Stadt Waco abgeschlossen und war gerade dabei, wieder aus dem Garten des Kunden aufzusteigen.Laut einem Bericht des US-Nachrichtensenders CNBC verfing sich dabei einer der insgesamt sechs Propeller der Drohne in dem für die Internetversorgung genutzten Kabel. Der Vorfall wurde von dem Kunden sogar in einem Video dokumentiert. Es zeigt, wie die Drohne offensichtlich in dem Kabel hängt, mit einem Rotor das Kabel durchtrennt und dann einen kontrollierten Abstieg einleitet, während die Motoren langsam abgeschaltet werden.
Amazon übernahm Reparaturkosten
Die FAA untersucht den Vorfall jetzt, während das National Transportation Safety Board (NTSB) noch keine Untersuchung eingeleitet hat. Amazon bestätigte den Zwischenfall und erklärte, dass die Drohne nach der Durchtrennung des Kabels wie geplant kontrolliert gelandet sei. Es habe keine Verletzten oder einen weitreichenden Ausfall von Internetzugängen gegeben.Amazon habe die Kosten für die Reparatur des Verbindungskabels seines Kunden übernommen und sich für den Unfall entschuldigt. Die Lieferung des von dem Kunden bestellten Pakets sei ohnehin zufriedenstellend abgeschlossen worden. Amazon hatte erst im Oktober ein ernst zu nehmendes Problem mit seinen Drohnen, als zwei der Maschinen in Arizona mit einem Baukran zusammenstießen.
Amazon hatte erst vor wenigen Wochen begonnen, in Waco Drohnenlieferungen durchzuführen. Dabei bedient man nur Kunden, die sich innerhalb eines festgelegten Radius' um eine für die Lieferung am selben Tag ausgelegte Basisstation befinden. Innerhalb einer Stunde sollen diese Kunden ihre Bestellungen mit den Drohnen vom Typ MK30 erhalten, welche eigentlich über aufwendige Systeme zur Erkennung und Vermeidung von Hindernissen verfügen.
Zusammenfassung
- FAA untersucht Amazon nach Drohnenunfall mit durchtrenntem Internetkabel
- Amazondrohne durchtrennte nach Lieferung mit Rotor ein Internetkabel
- Kunde in Waco dokumentierte den Vorfall mit einem aufschlussreichen Video
- Die Drohne führte nach dem Kabelschnitt einen kontrollierten Abstieg durch
- Amazon übernahm Reparaturkosten und entschuldigte sich für den Zwischenfall
- Erst im Oktober gab es einen Zusammenstoß von Amazon-Drohnen mit einem Baukran
- Die MK30-Drohnen verfügen eigentlich über Hinderniserkennungssysteme
Siehe auch:
- Fliegende Lieferung gescheitert: Amazon-Drohnen in Arizona abgestürzt
- Anwohner sind vom Lärm von Amazons Prime-Air-Drohnen genervt
- Problem für Amazon: Den Lieferdrohnen wird es im Sommer zu warm
- Schnellzustellung per Drohne: Amazon stellt erstes Prime Air-Gebiet ein
- Amazons Lieferdrohnen heben noch in diesem Jahr auch in Texas ab
Thema:
Amazons Aktienkurs in Euro
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