Snapdragon-Salat: So versteht man Qualcomms Namen für PC-CPUs
Was für Intel und AMD nie einfach war, wird für Qualcomm nicht einfacher: mit dem Start seines ersten großen Portfolios an PC-Prozessoren auf ARM-Basis muss der US-Chipgigant für die diversen Varianten auch ein Namensschema einführen. Wir erklären, was hinter den Codes aus Buchstaben und Zahlen steckt.
Zuallererst wird zwischen den verschiedenen Modellreihen unterschieden, wir haben es also entweder mit dem Snapdragon X Elite oder dem Snapdragon X Plus (heute neu vorgestellt) zu tun. Neben dem vollständigen Namen des jeweiligen Chips trägt jeder von ihnen dann auch noch einen Modellcode.
Qualcomm Snapdragon X Series: Namensschema
Die Hauptunterscheidung erfolgt schon mal nach "X1E" und "X1P", wobei das "E" für "Elite" und das "P" für "Plus" steht. Diese Namen sind im Grunde selbsterklärend, die Topmodelle sind dementsprechend der Elite zuzuordnen, während die darunter angesiedelten Varianten dem "Plus"-Segment angehören.
Künftig dürften sich die Namen dann entsprechend ändern, wenn das Produktportfolio wächst. Zum Start des Snapdragon X Plus hat Qualcomm zunächst nur eine Variante des Chips angekündigt, die die oben genannte Modellnummer trägt. Es steht aber bereits fest, dass bereits mindestens zwei weitere Varianten des neuen 10-Kerners existieren.
Ebenfalls neu ist der Snapdragon X Elite X1E78100, bei dem es sich um eine Variante des bereits im Oktober 2023 in zwei Varianten angekündigten Flaggschiff-Chips für ARM-basierte Windows-11-PCs mit insgesamt 12 CPU-Cores handelt, die unterhalb der beiden stärkeren Versionen angesiedelt ist. Die Neuigkeit besteht hier darin, dass dieses Modell keine Option auf einen Boost-Takt mitbringt.
Für die Endkunden bedeutet das neue Namensschema für Qualcomms ARM-PC-Chips vor allem eines: Verwirrung. Wer sich die oben erwähnte Unterscheidung zwischen "Elite" und "Plus"-Modellen sowie die Regel, dass eine höhere Zahl bei der Modellnummer auch für eine höhere Leistung oder bessere Ausstattung steht, sollte sich eigentlich recht gut zurechtfinden können.
Siehe auch:
Qualcomm bereitet breites Portfolio vor
Anders seine Smartphone-Plattformen bietet Qualcomm die neuen PC-Prozessoren für ARM-basierte Windows-Geräte in einer Vielzahl von verschiedenen Varianten an. Sie unterscheiden sich langfristig durch verschiedene Generationen, Performance-Stufen, Modelle und letztlich sogar Variante davon. Heraus kommt ein relativ komplexes System zur Namensgebung, das auf den zweiten Blick durchaus recht simpel sein kann - wenn man sich auf das Wesentliche konzentriert.Zuallererst wird zwischen den verschiedenen Modellreihen unterschieden, wir haben es also entweder mit dem Snapdragon X Elite oder dem Snapdragon X Plus (heute neu vorgestellt) zu tun. Neben dem vollständigen Namen des jeweiligen Chips trägt jeder von ihnen dann auch noch einen Modellcode.
Qualcomm Snapdragon X Series: Namensschema
Die Hauptunterscheidung erfolgt schon mal nach "X1E" und "X1P", wobei das "E" für "Elite" und das "P" für "Plus" steht. Diese Namen sind im Grunde selbsterklärend, die Topmodelle sind dementsprechend der Elite zuzuordnen, während die darunter angesiedelten Varianten dem "Plus"-Segment angehören.
Höher ist immer besser
Laut Qualcomms Schlüssel schließt sich daran die jeweilige Modellnummer an, wobei "höher immer besser ist". Zuletzt folgt dann im Namensschema auch noch eine Variantennummer, die anfangs wohl einfach in Hunderterschritten gestaltet ist. Heraus kommen damit also Codes wie "Snapdragon X" (Serie) "1" (Generation) "E" (Elite) "84" (SKU-ID, Modellnummer) "100" (Variante) - also Snapdragon X Elite X1E84100 oder eben Snapdragon X Plus X1P64100.Künftig dürften sich die Namen dann entsprechend ändern, wenn das Produktportfolio wächst. Zum Start des Snapdragon X Plus hat Qualcomm zunächst nur eine Variante des Chips angekündigt, die die oben genannte Modellnummer trägt. Es steht aber bereits fest, dass bereits mindestens zwei weitere Varianten des neuen 10-Kerners existieren.
Ebenfalls neu ist der Snapdragon X Elite X1E78100, bei dem es sich um eine Variante des bereits im Oktober 2023 in zwei Varianten angekündigten Flaggschiff-Chips für ARM-basierte Windows-11-PCs mit insgesamt 12 CPU-Cores handelt, die unterhalb der beiden stärkeren Versionen angesiedelt ist. Die Neuigkeit besteht hier darin, dass dieses Modell keine Option auf einen Boost-Takt mitbringt.
Für die Endkunden bedeutet das neue Namensschema für Qualcomms ARM-PC-Chips vor allem eines: Verwirrung. Wer sich die oben erwähnte Unterscheidung zwischen "Elite" und "Plus"-Modellen sowie die Regel, dass eine höhere Zahl bei der Modellnummer auch für eine höhere Leistung oder bessere Ausstattung steht, sollte sich eigentlich recht gut zurechtfinden können.
Zusammenfassung
- Qualcomm startet mit einem umfangreichen Portfolio an ARM-PC-Prozessoren
- Neue Chips werden unter den Bezeichnungen Snapdragon X Elite und X Plus geführt
- Buchstabenkürzel "E" für Elite und "P" für Plus differenzieren die Modellreihen
- Modellnummern steigen mit der Leistung - höhere Zahlen signalisieren bessere Performance
- Zum Launch des Snapdragon X Plus wurde nur eine Variante vorgestellt
- Das Namensschema soll helfen, aber könnte anfangs Verwirrung stiften
Siehe auch:
- Microsoft Surface Pro 10: ARM-Version mit neuem Snapdragon X Plus
- Snapdragon X Plus: Neuer Chip für günstigere ARM-PCs nächste Woche?
- Snapdragon X Plus: Qualcomm testet weitere ARM-CPU für Windows-PCs
- Windows-Spiele sollen ohne Probleme auf Snapdragon X Elite laufen
- Snapdragon 7+ Gen 3 bringt Top-CPU-Core in Mittelklasse-Smartphones
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