MediaTek entwickelt Chip für neue ARM-Systeme mit Copilot+-Windows
In die Entwicklung ARM-basierter Windows-Systeme kommt jetzt noch mehr Bewegung. Auch der Chiphersteller MediaTek soll jetzt an Prozessoren arbeiten, die den Anforderungen Microsofts an die neue Klasse von KI-PCs entsprechen.
Das könnte sich aber bald ändern. Denn auch die Entwicklungsbemühungen MediaTeks sind aktuell auf diese Vorgaben aus Redmond ausgerichtet, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf drei mit der Angelegenheit vertraute Quellen. Eine offizielle Stellungnahme zu der Sache wurde sowohl von MediaTek als auch von Microsoft abgelehnt.
Ein solches Produkt dürfte vor allem den Wettbewerb in dem neu entstehenden Segment anheizen und sicherlich dazu führen, dass leistungsstarke ARM-Notebooks mit Windows-System zukünftig preiswerter zu haben sein werden. Bis solche Geräte allerdings im Handel verfügbar sein werden, wird es noch geraume Zeit dauern.
Das exklusive Abkommen zwischen Microsoft und Qualcomm soll darauf zurückgehen, dass beide Unternehmen gemeinsam seit Jahren Ressourcen in die Entwicklung von ARM-Windows-PCs stecken, die sich am Markt endlich behaupten können. Bisher verkauft nur Apple nennenswerte Mengen entsprechender Rechner.
Das absehbare Ende der Exklusivität ruft aber auch andere Anbieter auf den Plan. So sollen auch AMD und Nvidia an ARM-Chips für Windows-Rechner arbeiten. Nvidia kann sich dabei wohl ebenfalls auf eine Zusammenarbeit mit MediaTek stützen. Die oben beschriebenen Entwicklungen bei MediaTek selbst sollen allerdings komplett von der Kooperation mit Nvidia getrennt sein.
Siehe auch:
In den Startlöchern
Kürzlich hatten verschiedene Hardware-Hersteller erste Rechner dieser Art vorgestellt, die auf dem neuen Snapdragon X aus dem Hause Qualcomm basieren. Microsoft verlangt von diesen Geräten unter anderem eine Mindestleistung bei KI-Berechnungen, damit neue Windows-Features richtig zum Tragen kommen können. Das Qualcomm-SoC ist bisher der einzige Chip, der PC-Herstellern mit entsprechenden Spezifikationen zur Verfügung steht.Das könnte sich aber bald ändern. Denn auch die Entwicklungsbemühungen MediaTeks sind aktuell auf diese Vorgaben aus Redmond ausgerichtet, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf drei mit der Angelegenheit vertraute Quellen. Eine offizielle Stellungnahme zu der Sache wurde sowohl von MediaTek als auch von Microsoft abgelehnt.
Ein solches Produkt dürfte vor allem den Wettbewerb in dem neu entstehenden Segment anheizen und sicherlich dazu führen, dass leistungsstarke ARM-Notebooks mit Windows-System zukünftig preiswerter zu haben sein werden. Bis solche Geräte allerdings im Handel verfügbar sein werden, wird es noch geraume Zeit dauern.
Exklusivvertrag bremst
Denn aktuell gilt noch ein Exklusivvertrag zwischen Microsoft und Qualcomm für das Copilot+-Programm, in dessen Rahmen die neuen Systeme entwickelt werden. Aufgrund dessen ist wohl erst zum Ende des kommenden Jahres damit zu rechnen, dass auch Notebooks oder gar Desktop-PCs mit ARM-Prozessoren anderer Hersteller in den Läden erhältlich sein werden.Das exklusive Abkommen zwischen Microsoft und Qualcomm soll darauf zurückgehen, dass beide Unternehmen gemeinsam seit Jahren Ressourcen in die Entwicklung von ARM-Windows-PCs stecken, die sich am Markt endlich behaupten können. Bisher verkauft nur Apple nennenswerte Mengen entsprechender Rechner.
Das absehbare Ende der Exklusivität ruft aber auch andere Anbieter auf den Plan. So sollen auch AMD und Nvidia an ARM-Chips für Windows-Rechner arbeiten. Nvidia kann sich dabei wohl ebenfalls auf eine Zusammenarbeit mit MediaTek stützen. Die oben beschriebenen Entwicklungen bei MediaTek selbst sollen allerdings komplett von der Kooperation mit Nvidia getrennt sein.
Zusammenfassung
- MediaTek entwickelt Prozessoren für ARM-basierte Windows-Systeme
- Qualcomm's Snapdragon X ist bisher der einzige verfügbare KI-fähige Chip
- Microsoft verlangt Mindestleistung bei KI-Berechnungen für neue Windows-Features
- Wettbewerb soll leistungsstarke und preiswertere ARM-Notebooks fördern
- Exklusivvertrag zwischen Microsoft und Qualcomm läuft noch bis Ende nächsten Jahres
- AMD und Nvidia arbeiten ebenfalls an ARM-Chips für Windows-Rechner
- MediaTeks Entwicklungen sind unabhängig von der Kooperation mit Nvidia
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