Xiaomi-Smartphones sollen bald versteckte Kameras ausfindig machen
Die Smartphones des chinesischen Herstellers Xiaomi sollen bald mit einem Feature auf den Markt kommen, mit dem Nutzer versteckte Kameras in ihrem Umfeld ausfindig machen können. Die Funktion wird wohl mit dem kommenden HyperOS 2.0 bereitgestellt.
Die bisher vorliegenden Informationen deuten darauf hin, dass die Funktion wohl recht einfach zu bedienen sein wird. Es genügt ein Fingertipp, um die Suche zu aktivieren. Das Smartphone scannt dann nach drahtlosen Funksignalen in der Umgebung und versucht solche herauszufiltern, die auf Kameras hindeuten, die ihre Bilder per WLAN an einen Empfänger übertragen.
Die technischen Grundlagen für das Feature sollen von einem Python-Programm namens Ingram stammen, das auf GitHub zur Verfügung steht. Dieses ist eigentlich dafür gedacht, Schwachstellen bei WLAN-Kameras ausfindig zu machen. Dafür setzt das Tool unter anderem auf eine Signalstärkeanalyse, SSID-Kennungen, MAC-Adressidentifizierung und Netzwerkverkehrsanalysen.
Von dem Tool werden Kameras, die per Netzwerkkabel angebunden sind, nicht erkannt. Allerdings werden gerade die kleinen Optiken, die sich gut verstecken lassen, in der Regel ohnehin nicht mit einer eigenen kabelgebundenen Netzwerk-Installation ausgestattet, da dies schlicht zu auffällig und aufwendig wäre.
Siehe auch:
Analyse verdächtiger WLAN-Signale
Bisher ist die Neuerung nicht offiziell vom Hersteller bestätigt, neben entsprechenden Gerüchten tauchten nun aber auch schon Screenshots auf, die etwas über das Feature verraten. Laut eines Berichtes des Magazins XiaomiTime sollen die versteckten Überwachungs-Systeme durch eine Analyse von WLAN-Signalen ausfindig gemacht werden können.Die bisher vorliegenden Informationen deuten darauf hin, dass die Funktion wohl recht einfach zu bedienen sein wird. Es genügt ein Fingertipp, um die Suche zu aktivieren. Das Smartphone scannt dann nach drahtlosen Funksignalen in der Umgebung und versucht solche herauszufiltern, die auf Kameras hindeuten, die ihre Bilder per WLAN an einen Empfänger übertragen.
Die technischen Grundlagen für das Feature sollen von einem Python-Programm namens Ingram stammen, das auf GitHub zur Verfügung steht. Dieses ist eigentlich dafür gedacht, Schwachstellen bei WLAN-Kameras ausfindig zu machen. Dafür setzt das Tool unter anderem auf eine Signalstärkeanalyse, SSID-Kennungen, MAC-Adressidentifizierung und Netzwerkverkehrsanalysen.
Schutz vor Überwachung
Die gleichen Methoden dürfte Xiaomi hier nun nutzen, um Aufnahme-Systeme in der Umgebung ausfindig zu machen, die die Privatsphäre des Nutzers beeinträchtigen können. Die neue Funktion dürfte vor allem für Nutzer von Interesse sein, die häufig in fremden Örtlichkeiten übernachten - hier kam es immer wieder zu Berichten, dass Besucher mit versteckten Kameras ausspioniert wurden.Von dem Tool werden Kameras, die per Netzwerkkabel angebunden sind, nicht erkannt. Allerdings werden gerade die kleinen Optiken, die sich gut verstecken lassen, in der Regel ohnehin nicht mit einer eigenen kabelgebundenen Netzwerk-Installation ausgestattet, da dies schlicht zu auffällig und aufwendig wäre.
Zusammenfassung
- Xiaomis neue Smartphones erkennen versteckte Kameras via WLAN
- Feature wird Teil des kommenden HyperOS 2.0 sein
- Noch keine offizielle Bestätigung, aber erste Screenshots aufgetaucht
- Nutzung eines einfachen Fingertipps aktiviert die Kamerasuche
- Technische Basis stammt vom Python-Programm Ingram
- Fokus auf Signalstärke, SSID-Kennungen und Netzwerkverkehr
- Nützlich für Nutzer, die oft in fremden Umgebungen übernachten
Siehe auch:
- Japan: Angestellte lächeln dank KI-Überwachung jetzt noch freundlicher
- Schwenkbare Überwachungskameras dürfen Nachbarn nicht sehen
- China plant schon ein Überwachungskamera-Netzwerk auf dem Mond
- Überwachungskamera: 13.000 User konnten fremde Haushalte einsehen
- Amazon: Millionenstrafe wegen ausufernder Mitarbeiter-Überwachung
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