Intel: Release-Termin für Lunar-Lake-Prozessoren steht fest
Mit seinen neuen Core-Ultra-CPUs will Intel Qualcomm und AMD im Bereich der KI-fähigen Chips erneut Konkurrenz machen. Bisher gibt es nur spärliche Informationen zur Leistung. Leaks zeichnen aber ein vielversprechendes Bild. Jetzt steht zudem der Release-Termin.
Während einer speziellen Veranstaltung kurz vor dem Start der IFA 2024, werden die Intel-Vertreter Michelle Johnston Holthaus und Jim Johnson die neuen Chips für mobile Geräte präsentieren. Interessierte können den Livestream zum Event auf Intels Webseite im Newsroom mitverfolgen.
Die Präsentation kurz vor der diesjährigen IFA lässt vermuten, dass es auf der Messe in Berlin bereits einige Geräte mit den neuen Intel-Prozessoren zu sehen geben wird. Bisher gibt es jedoch noch von keinem der großen Hersteller eine entsprechende Ankündigung.
Die Lunar-Lake-Chips besitzen Intels KI-Beschleunigungseinheit NPU4, die bis zu 48 TOPs (Tera Operations Per Second) liefert. Daher sind die CPUs die bisher fortschrittlichsten KI-fähigen Prozessoren des Unternehmens. Die bereits 2023 erschienenen Meteor-Lake-Prozessoren von Intel erreichen maximal 34 TOPs. Der Snapdragon X von Qualcomm liefert 45 TOPs, der Ryzen AI 300 schafft 50 TOPs.
Auch die neue Grafikarchitektur Xe2-LPG, eine stromsparende Version der kommenden Battlemage-Architektur, soll für einen Leistungssprung bei den neuen Core-Ultra-CPUs im Bereich der Grafik sorgen. Die verschiedenen Prozessor-Modelle sollen mit bis zu acht entsprechenden Kernen ausgestattet sein.
Was die Lunar-Lake-Chips tatsächlich in der Lage sind zu leisten, wird sich in Kürze herausstellen. Intel kann nach einigen turbulenten Monaten ein Erfolgserlebnis gut gebrauchen.
Siehe auch:
- Intel stellt am 3. September 2024 die Core Ultra 200-CPUs vor
- Event wird live auf Intels Webseite übertragen
- IFA 2024 könnte erste Geräte mit neuen CPUs zeigen
- Neun Prozessor-Konfigurationen geplant
- Lunar-Lake-Chips bieten bis zu 48 TOPs KI-Leistung
- Neue Xe2-LPG Grafikarchitektur verbessert Leistung
- Intels Chips konkurriert mit Snapdragon X und Ryzen AI 300
Veröffentlichungsdatum für Lunar Lake steht fest
Zuletzt hatten Stabilitätsprobleme bei den Raptor-Lake-Prozessoren von Intel für negative Schlagzeilen gesorgt. Jetzt hat das Unternehmen die Veröffentlichung seiner neuen Core Ultra 200-CPUs verkündet. Die Chips mit dem Codenamen Lunar Lake sollen demnach am 3. September 2024 ab 18:00 Uhr deutscher Zeit vorgestellt werden.Während einer speziellen Veranstaltung kurz vor dem Start der IFA 2024, werden die Intel-Vertreter Michelle Johnston Holthaus und Jim Johnson die neuen Chips für mobile Geräte präsentieren. Interessierte können den Livestream zum Event auf Intels Webseite im Newsroom mitverfolgen.
Die Präsentation kurz vor der diesjährigen IFA lässt vermuten, dass es auf der Messe in Berlin bereits einige Geräte mit den neuen Intel-Prozessoren zu sehen geben wird. Bisher gibt es jedoch noch von keinem der großen Hersteller eine entsprechende Ankündigung.
KI-fähiger Prozessor mit hoher Leistung
Bisherigen Gerüchten zufolge plant Intel neun verschiedene Prozessor-Konfigurationen. Mit diesen neuen Ultra-Core-CPUs konkurriert Intel direkt mit Qualcomms Snapdragon X und AMDs Ryzen AI 300-Prozessoren.Die Lunar-Lake-Chips besitzen Intels KI-Beschleunigungseinheit NPU4, die bis zu 48 TOPs (Tera Operations Per Second) liefert. Daher sind die CPUs die bisher fortschrittlichsten KI-fähigen Prozessoren des Unternehmens. Die bereits 2023 erschienenen Meteor-Lake-Prozessoren von Intel erreichen maximal 34 TOPs. Der Snapdragon X von Qualcomm liefert 45 TOPs, der Ryzen AI 300 schafft 50 TOPs.
Auch die neue Grafikarchitektur Xe2-LPG, eine stromsparende Version der kommenden Battlemage-Architektur, soll für einen Leistungssprung bei den neuen Core-Ultra-CPUs im Bereich der Grafik sorgen. Die verschiedenen Prozessor-Modelle sollen mit bis zu acht entsprechenden Kernen ausgestattet sein.
Was die Lunar-Lake-Chips tatsächlich in der Lage sind zu leisten, wird sich in Kürze herausstellen. Intel kann nach einigen turbulenten Monaten ein Erfolgserlebnis gut gebrauchen.
Siehe auch:
- Bericht: Intel steht kurz vor der Streichung tausender Arbeitsplätze
- Problem mit Intel-CPUs: Intel plant keine Rückrufe oder Verkaufsstopps
- Instabile CPUs: Intel findet Ursache, kündigt Mikrocode-Update an
- Neue Intel-Prozessoren: Effizienzkerne gestrichen, nur auf Leistung
- Instabile CPUs: Intel scheint Probleme aus Angst "herunterzuspielen"
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Felix KrauthRedakteur für Windows & Hardware
War Game Designer, bevor er Journalist wurde, und testet Spiele bis heute selbst. Sein Spektrum reicht von der FritzBox über Windows 11 und Apple bis zu Gaming.
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