Microsoft und Apple ziehen sich aus dem OpenAI-Aufsichtsrat zurück
Letzten Herbst gab es bei OpenAI viel Aufregung, denn für einige Tage wurde Chef Sam Altmann aus dem Unternehmen gedrängt. Nach einer internen Rebellion wurde er aber wieder eingesetzt. Dabei gab es auch einen Gewinner: Microsoft. Doch diese 'Macht' gibt man nun auf.
Doch diese Position gibt der Redmonder Konzern nun wieder auf: Denn wie Axios und die Financial Times berichten, verzichtet Microsoft auf die Observer-Position im Board von OpenAI. Grund dafür sind die zuletzt immer lauter werden Bedenken und Einwände von Wettbewerbsbehörden.
Microsoft selbst sagte dazu, dass man auf den Sitz mittlerweile auch verzichten könne, da in den vergangenen acht Monaten bei OpenAI "signifikante Fortschritte" erzielt werden konnten: "Wie ihr wisst, haben wir die Rolle des Beobachters ohne Stimmrecht im Vorstand zu einer Zeit angenommen, als OpenAI dabei war, seinen Vorstand neu aufzubauen", schreibt Microsoft in einem Brief an OpenAI. "Diese Position ermöglichte uns Einblicke in die Aktivitäten des Vorstands, ohne seine Unabhängigkeit zu gefährden, und wir haben die Möglichkeit, in dieser Zeit des Wandels als Beobachter zu fungieren, sehr geschätzt".
Mittlerweile habe man aber große Zuversicht in die Richtung, die OpenAI genommen hat und man glaube nicht mehr, dass die "begrenzte Rolle als Beobachter noch notwendig" sei. Microsoft und Apple sollen aber als wichtige Partner auf dem Laufenden gehalten werden, OpenAI will "regelmäßige Stakeholder-Treffen" veranstalten, "um die Fortschritte zu teilen und eine stärkere Zusammenarbeit in den Bereichen Sicherheit und Schutz zu gewährleisten".
Der wahre Grund für den Rückzug von Microsoft und den Verzicht von Apple sind wie erwähnt regulatorische Fragen: In den vergangenen Monaten haben die EU, Großbritannien und auch die US-amerikanische Federal Trade Commission Untersuchungen zur Rolle der großen Tech-Konzerne bei OpenAI in die Wege geleitet.
Siehe auch:
Microsoft gibt Sitz ohne Stimmrecht auf
Die Turbulenzen hatten vor allem damit zu tun, dass es bei OpenAI Streit über die Richtung gab, in die sich die KI-Schmiede künftig entwickeln soll. Eine zentrale Rolle spielte auch Microsoft, denn der Redmonder Konzern hatte zuvor viele Milliarden Dollar in OpenAI investiert. Letztlich setzte sich Altmann durch und in einem neu formierten Aufsichtsrat gab es für Microsoft einen Sitz mit Beobachterrolle.Doch diese Position gibt der Redmonder Konzern nun wieder auf: Denn wie Axios und die Financial Times berichten, verzichtet Microsoft auf die Observer-Position im Board von OpenAI. Grund dafür sind die zuletzt immer lauter werden Bedenken und Einwände von Wettbewerbsbehörden.
Apple verzichtet
Das ist auch der Grund, warum Apple einen ähnlichen Schritt durchführen wird. Der Konzern aus Cupertino wird - anders als geplant - dieselbe Beobachterrolle im Aufsichtsrat gar nicht erst antreten. Infografik Künstliche Intelligenz: Marktwachstum von jährlich rund 20 Prozent
Microsoft selbst sagte dazu, dass man auf den Sitz mittlerweile auch verzichten könne, da in den vergangenen acht Monaten bei OpenAI "signifikante Fortschritte" erzielt werden konnten: "Wie ihr wisst, haben wir die Rolle des Beobachters ohne Stimmrecht im Vorstand zu einer Zeit angenommen, als OpenAI dabei war, seinen Vorstand neu aufzubauen", schreibt Microsoft in einem Brief an OpenAI. "Diese Position ermöglichte uns Einblicke in die Aktivitäten des Vorstands, ohne seine Unabhängigkeit zu gefährden, und wir haben die Möglichkeit, in dieser Zeit des Wandels als Beobachter zu fungieren, sehr geschätzt".
Mittlerweile habe man aber große Zuversicht in die Richtung, die OpenAI genommen hat und man glaube nicht mehr, dass die "begrenzte Rolle als Beobachter noch notwendig" sei. Microsoft und Apple sollen aber als wichtige Partner auf dem Laufenden gehalten werden, OpenAI will "regelmäßige Stakeholder-Treffen" veranstalten, "um die Fortschritte zu teilen und eine stärkere Zusammenarbeit in den Bereichen Sicherheit und Schutz zu gewährleisten".
Der wahre Grund für den Rückzug von Microsoft und den Verzicht von Apple sind wie erwähnt regulatorische Fragen: In den vergangenen Monaten haben die EU, Großbritannien und auch die US-amerikanische Federal Trade Commission Untersuchungen zur Rolle der großen Tech-Konzerne bei OpenAI in die Wege geleitet.
Zusammenfassung
- Sam Altmann wurde kurzzeitig als Chef von OpenAI abgesetzt, dann wieder eingesetzt
- Microsoft verzichtet auf Beobachter-Sitz im OpenAI-Aufsichtsrat
- Investitionen von Microsoft in OpenAI waren Grund für frühere Einflussnahme
- Microsoft berichtet von signifikanten Fortschritten bei OpenAI
- Apple tritt ebenfalls nicht als Beobachter im Aufsichtsrat an
- Regulatorische Bedenken führen zu Rückzug von Microsoft und Apple
- OpenAI plant regelmäßige Stakeholder-Treffen zur Zusammenarbeit
Siehe auch:
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- OpenAI plant Blockade: Schlupflöcher für China & Co. vor dem Aus?
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