OpenAI: Management kehrte Hack lange Zeit unter den Teppich
Der KI-Entwickler OpenAI wurde vor einiger Zeit Opfer eines Hacker-Angriffs. Der Eindringling soll sich Zugang zu diversen Informationen verschafft haben. Seitens des Unternehmens wurde der Vorfall bis heute komplett unter Verschluss gehalten.
Die Sache ereignete sich bereits vor über einem Jahr. Im April 2023 informierte das Management die Belegschaft auf einer Mitarbeiter-Versammlung über den Hack. Die Führungskräfte des Unternehmens entschieden sich jedoch dafür, den Einbruch nicht öffentlich bekannt zu machen, da keine Informationen über Kunden oder Partner gestohlen worden seien, hieß es.
Die zuständigen Führungskräfte betrachteten den Vorfall auch nicht als Bedrohung für die nationale Sicherheit, da sie davon ausgingen, dass es sich bei dem Hacker um eine Privatperson ohne bekannte Verbindungen zu einer ausländischen Regierung handelte. Das Unternehmen informierte entsprechend weder das FBI noch andere Strafverfolgungsbehörden.
Auf welcher Grundlage diese Einschätzung getroffen wurde, ist unbekannt. Hier sollten allerdings stichhaltige Indizien vorliegen, denn OpenAI ist als führender KI-Entwickler klar ein Ziel diverser Akteure. Insbesondere vonseiten der chinesischen Tech-Branche rechnet man in der OpenAI-Belegschaft immer wieder mit Angriffen, die der Wirtschafts-Spionage dienen.
Aschenbrenner ist inzwischen nicht mehr bei OpenAI tätig. Dies soll laut dem Management nichts mit seinen Hinweisen auf Sicherheitsprobleme zu tun haben. Der ehemalige Manager geht allerdings sehr wohl davon aus, dass dies eine Rolle bei seiner Entlassung gespielt habe.
Siehe auch:
Informationen gestohlen
Der Angreifer entwendete unter anderem Details aus Diskussionen in einem Online-Forum, in dem OpenAI-Mitarbeiter über die neuesten Technologien sprachen. Das erfuhr die New York Times von zwei verschiedenen Quellen, die mit dem Vorfall vertraut sind. Der Täter gelangte demnach jedoch nicht in die Systeme, die direkt mit dem KI-Betrieb zu tun hatten.Die Sache ereignete sich bereits vor über einem Jahr. Im April 2023 informierte das Management die Belegschaft auf einer Mitarbeiter-Versammlung über den Hack. Die Führungskräfte des Unternehmens entschieden sich jedoch dafür, den Einbruch nicht öffentlich bekannt zu machen, da keine Informationen über Kunden oder Partner gestohlen worden seien, hieß es.
Die zuständigen Führungskräfte betrachteten den Vorfall auch nicht als Bedrohung für die nationale Sicherheit, da sie davon ausgingen, dass es sich bei dem Hacker um eine Privatperson ohne bekannte Verbindungen zu einer ausländischen Regierung handelte. Das Unternehmen informierte entsprechend weder das FBI noch andere Strafverfolgungsbehörden.
Auf welcher Grundlage diese Einschätzung getroffen wurde, ist unbekannt. Hier sollten allerdings stichhaltige Indizien vorliegen, denn OpenAI ist als führender KI-Entwickler klar ein Ziel diverser Akteure. Insbesondere vonseiten der chinesischen Tech-Branche rechnet man in der OpenAI-Belegschaft immer wieder mit Angriffen, die der Wirtschafts-Spionage dienen.
Warner ist raus
Das sehen auch zuständige Manager so. Nach dem Vorfall schickte Leopold Aschenbrenner, damals technischer Programmmanager bei OpenAI, der sich darauf konzentriert, sicherzustellen, dass zukünftige KI-Technologien keinen ernsthaften Schaden anrichten können, ein Memo an den Vorstand. In diesem wies er darauf hin, dass das Unternehmen nicht genug unternimmt, um zu verhindern, dass vor allem staatlich gelenkte Akteure Geheimnisse stehlen.Aschenbrenner ist inzwischen nicht mehr bei OpenAI tätig. Dies soll laut dem Management nichts mit seinen Hinweisen auf Sicherheitsprobleme zu tun haben. Der ehemalige Manager geht allerdings sehr wohl davon aus, dass dies eine Rolle bei seiner Entlassung gespielt habe.
Zusammenfassung
- OpenAI wurde Opfer eines Hacker-Angriffs, Details unter Verschluss gehalten
- Hacker erbeutete Informationen aus internen Mitarbeiter-Diskussionen
- Kein Zugriff auf KI-operationale Systeme bei OpenAI durch den Hacker
- Vorfall bereits im April 2023 intern bekannt, aber nicht öffentlich gemacht
- Management sah keine Gefahr für nationale Sicherheit oder Kundeninformationen
- Einschätzung des Hackers als Privatperson, keine Meldung an Strafverfolgungsbehörden
- Technischer Programmmanager warnte vor unzureichendem Schutz gegen Spionage
- Ex-Manager Aschenbrenner sieht Entlassung in Verbindung mit Sicherheitskritik
Siehe auch:
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