Gottes Influencer: Papst erklärt jungen Webmaster zum Heiligen
Auch die Kirche hat ihre Influencer - und einer von ihnen wird nun sogar heiliggesprochen. Dies scheint allerdings eher der Image-Pflege der Organisation zu dienen als einer Wahrung ihrer jahrhundertealten Traditionen.
Einen Termin für die offizielle Heiligsprechung durch Kirchenchef Papst Franziskus gibt es bisher nicht. Es wird allerdings erwartet, dass es im kommenden Jahr so weit sein wird. Das wäre für Gläubige sogar von besonderer Bedeutung, da ab dem Weihnachtsabend ein heiliges Jahr beginnt, wie es nur alle 25 Jahre stattfindet.
Der Jugendliche starb im Jahr 2006 im jungen Alter von gerade einmal 15 Jahren. Er erlag einer Leukämie-Erkrankung. Der Teenager soll regelmäßig an kirchlichen Aktivitäten teilgenommen haben und war ehrenamtlich engagiert. In seiner Freizeit nutzte er seine Computerkenntnisse außerdem, um im Netz eine Datenbank "eucharistischer Wunder" zu erstellen.
Acutis werden gleich zwei Wunder zugesprochen, die sich allerdings erst Jahre nach seinem Tod ereigneten. So soll er sich aus dem Jenseits heraus für einen brasilianischen Jungen eingesetzt haben, der an der Bauchspeicheldrüse erkrankt war. Infolgedessen wurde er Ende 2020 bereits seliggesprochen. 2022 soll außerdem eine schwer verletzte Frau auf wundersame Weise genesen sein, nachdem ihre Mutter an Acutis Grab gebetet hatte.
Siehe auch:
Der erste Millennial
Bei dem Vorhaben geht es um den Italiener Carlo Acutis. Dieser wäre die erste Person aus der sogenannten Millennial-Generation, die vom Papst heiliggesprochen wird. Die Entscheidung, dass Acutis den Status eines Heiligen erhält, wurde vom Ordentlichen Öffentlichen Konsistorium der katholischen Kirche, dem neben dem Papst auch die in Rom ansässigen Kardinäle angehören, getroffen, wie Vatikan News berichtet.Einen Termin für die offizielle Heiligsprechung durch Kirchenchef Papst Franziskus gibt es bisher nicht. Es wird allerdings erwartet, dass es im kommenden Jahr so weit sein wird. Das wäre für Gläubige sogar von besonderer Bedeutung, da ab dem Weihnachtsabend ein heiliges Jahr beginnt, wie es nur alle 25 Jahre stattfindet.
Der Jugendliche starb im Jahr 2006 im jungen Alter von gerade einmal 15 Jahren. Er erlag einer Leukämie-Erkrankung. Der Teenager soll regelmäßig an kirchlichen Aktivitäten teilgenommen haben und war ehrenamtlich engagiert. In seiner Freizeit nutzte er seine Computerkenntnisse außerdem, um im Netz eine Datenbank "eucharistischer Wunder" zu erstellen.
Wunderliche Wunder
Um heiliggesprochen zu werden, bedarf es allerdings mehr als der Erstellung einer Webseite. Die offiziellen Anforderungen verlangen entweder das Erleiden des Martyriums oder der Nachweis, dass man mit einem Wunder - also einem unerklärlichen Ereignis - zu tun hatte.Acutis werden gleich zwei Wunder zugesprochen, die sich allerdings erst Jahre nach seinem Tod ereigneten. So soll er sich aus dem Jenseits heraus für einen brasilianischen Jungen eingesetzt haben, der an der Bauchspeicheldrüse erkrankt war. Infolgedessen wurde er Ende 2020 bereits seliggesprochen. 2022 soll außerdem eine schwer verletzte Frau auf wundersame Weise genesen sein, nachdem ihre Mutter an Acutis Grab gebetet hatte.
Zusammenfassung
- Kirche plant Heiligsprechung des Millennial Carlo Acutis
- Heiligsprechung dient eher der Imagepflege der Kirche
- Acutis wäre der erste heiliggesprochene Millennial
- Noch kein Termin für die Zeremonie durch Papst Franziskus
- Heiligsprechung könnte mit Beginn eines Heiligen Jahres zusammenfallen
- Carlo Acutis starb 2006 an Leukämie und war sozial engagiert
- Zwei ihm zugeschriebene Wunder erleichtern die Heiligsprechung
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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