Fußball-EM: UEFA kämpft gegen Piraterie - mit begrenztem Erfolg
Die EM in Deutschland hat letzten Freitag mit einem Sieg der Gastgeber begonnen. Es ist das erste wichtige Turnier nach der Pandemie, das Fußball-Euphorie auslöst, entsprechend groß ist das Interesse an der Euro 2024. Doch alle Spiele sehen ist nur möglich, wenn man zahlt.
Wie TorrentFreak berichtet, wurde bereits vor dem Start des Turniers ein System geschaffen, das es ermöglicht, Piraten-Streams innerhalb von Minuten abzuschalten. Das betrifft einerseits das Web, andererseits aber auch soziale Medien, auch diese werden von den Antipiraterie-Dienstleistern intensiv überwacht. Infografik EM 2024: Das sind die erfolgreichsten EM-Mannschaften
Google reagiert zwar in den meisten Fällen unverzüglich, lückenlos ist das aber keinesfalls. Viele Links werden aus dem Index entfernt, doch es ist und bleibt alles andere als schwer, einen Stream zu den EM-Spielen zu finden. In den vergangenen Jahren haben die Fußballverbände große Piraterie-Seiten bereits vor dem Start der Turniere gewarnt, dieses Jahr ist allerdings nichts Vergleichbares vermeldet worden.
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Siehe auch:
Euro 2024: Alle Spiele nur, wenn man zahlt
Die meisten Spiele der Heim-Europameisterschaft sind in Deutschland auf ARD und ZDF zu sehen, doch nicht alle: Einige Partien kann man nur auf Magenta TV sehen, auch RTL überträgt einige Begegnungen - im Internet-Stream gibt es diese aber nur für Kunden von RTL+. Ähnlich sieht es auch in vielen anderen Ländern aus, denn Sportrechte sind teuer und begehrt. Vielen Fußballfans bleibt also nur der Griff zu illegalen Streams, doch das ist natürlich dem europäischen Fußballverband und Turnierveranstalter UEFA ein Dorn im Auge.Wie TorrentFreak berichtet, wurde bereits vor dem Start des Turniers ein System geschaffen, das es ermöglicht, Piraten-Streams innerhalb von Minuten abzuschalten. Das betrifft einerseits das Web, andererseits aber auch soziale Medien, auch diese werden von den Antipiraterie-Dienstleistern intensiv überwacht. Infografik EM 2024: Das sind die erfolgreichsten EM-Mannschaften
Katz-und-Maus-Spiel
Allerdings haben sich auch die Anbieter von Piraterie-Streams bestens auf die Fußball-Großveranstaltung vorbereitet. So wurden Wochen vor dem Start der Euro 2024 Platzhalter eingerichtet, diese sollen die illegalen Streams in Suchmaschinen wie Google indexieren und prominent platzieren.Google reagiert zwar in den meisten Fällen unverzüglich, lückenlos ist das aber keinesfalls. Viele Links werden aus dem Index entfernt, doch es ist und bleibt alles andere als schwer, einen Stream zu den EM-Spielen zu finden. In den vergangenen Jahren haben die Fußballverbände große Piraterie-Seiten bereits vor dem Start der Turniere gewarnt, dieses Jahr ist allerdings nichts Vergleichbares vermeldet worden.
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Zusammenfassung
- Die EM in Deutschland begann mit einem Sieg der Gastgeber letzten Freitag
- Es ist das erste große Turnier nach der Pandemie und weckt Fußball-Euphorie
- Die meisten Spiele laufen auf ARD und ZDF, einige nur auf Magenta TV und RTL
- RTL-Streams sind nur für RTL+ Kunden verfügbar, was viele Fans ärgert
- Illegale Streams sind ein Problem, das die UEFA und Veranstalter bekämpfen
- Ein neues System schaltet Piraten-Streams innerhalb von Minuten ab
- Anbieter von Piraterie-Streams haben sich gut auf die Euro 2024 vorbereitet
- Google entfernt viele illegale Links, aber Streams bleiben leicht auffindbar
- Fußballverbände warnten früher Piraterie-Seiten, dieses Jahr jedoch nicht
Siehe auch:
- Immer mehr greifen zu Piraterie, weil ihnen Streaming "zu teuer" ist
- Filmindustrie startet neuen Großangriff auf Piraterie-Webseiten
- "Piraterie in kolossalem Ausmaß": Nintendo verklagt Switch-Emulator
- Netflix: Piraterie wird immer größer und schwerer zu bekämpfen
- Streaming sollte Piraterie besiegen - erreicht wurde das Gegenteil
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