Vodafone: Kabel-TV-Kunden jubeln bei der Fußball-EM am schnellsten
Morgen startet die Fußball-EM, diese findet in Deutschland statt. Viele erhoffen sich ein Sommermärchen und häufiges Jubeln, wenn ihre Lieblingsmannschaft spielt. Doch das mit dem Jubel ist seit digitalen Übertragungen so eine Sache - und auch ein Grund für Eigen-PR.
Langsames Jubeln kann den Euro 2024-Spaß verderben
Wer darf als Erster jubeln? Das ist mittlerweile ein Thema, das nicht nur die Menschen bzw. deren Nachbarn beschäftigt, auch die Provider und Streaming-Anbieter haben es zu einer wichtigen Frage sowie zu einem Thema für PR-Aussendungen gemacht. So schreibt etwa Vodafone, dass mit deren Kabel-TV-Anbindung die Fans "am schnellsten jubeln".
Zunächst erklärt das Unternehmen, warum das so ist: Demnach kommen bei Fußballspielen die Live-Szenen aufgrund der unterschiedlichen Übertragungswege nicht überall gleichzeitig in den Wohnzimmern an. Das wollte Vodafone ändern oder besser gesagt den eigenen Kunden "Spoiler" durch das Jubeln der Nachbarn ersparen.
So schnell oder langsam wird bei der EM gejubelt (laut Vodafone)
Vodafone schreibt, dass Satellitenübertragungen hinsichtlich Latenzen traditionell die Nase vorn haben oder hatten. Das liegt schlichtweg daran, dass hier der "Weg" am kürzesten ist, da das TV-Signal aus dem Stadion über Ü-Wagen und Satellit direkt auf die Bildschirme kommt. Das merkte die breite Masse aber in der Regel gar nicht, da die terrestrische Ausstrahlung bei den meisten Menschen für das Bild auf dem TV verantwortlich war.
Mit diesem "Jubel-Booster" will Vodafone einen zeitlichen Vorsprung von bis zu zwei Sekunden gegenüber Satellit erreichen - zumindest in 13 Bundesländern. Denn in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg ist die verbesserte Lösung bisher nicht in Kraft. Man arbeite dort derzeit noch daran, heißt es. Den zeitlichen Vorsprung bestätigt übrigens das Magazin c't, dort schreibt man, dass Messungen den Vorsprung von Vodafone-Kabel gegenüber Satellit bestätigen.
Siehe auch:
Zunächst erklärt das Unternehmen, warum das so ist: Demnach kommen bei Fußballspielen die Live-Szenen aufgrund der unterschiedlichen Übertragungswege nicht überall gleichzeitig in den Wohnzimmern an. Das wollte Vodafone ändern oder besser gesagt den eigenen Kunden "Spoiler" durch das Jubeln der Nachbarn ersparen.
So schnell oder langsam wird bei der EM gejubelt (laut Vodafone)
Vodafone schreibt, dass Satellitenübertragungen hinsichtlich Latenzen traditionell die Nase vorn haben oder hatten. Das liegt schlichtweg daran, dass hier der "Weg" am kürzesten ist, da das TV-Signal aus dem Stadion über Ü-Wagen und Satellit direkt auf die Bildschirme kommt. Das merkte die breite Masse aber in der Regel gar nicht, da die terrestrische Ausstrahlung bei den meisten Menschen für das Bild auf dem TV verantwortlich war.
"Jubel-Booster" bei Vodafone
Laut Vodafone hat sich das aber heute geändert bzw. wurde die Übertragung optimiert und die Leitungszuführung im Kabelnetz in den vergangenen Monaten umgestellt: "Die Signale von ARD und ZDF kommen nun per Glasfaser und nicht mehr per Satellit in die beiden TV-Zentren in Kerpen und Frankfurt-Rödelheim. Zusätzlich wurde für den Zeitraum der EM der 'Jubel-Booster' im Rahmen eines Pilotprojekts aktiviert. Das unkomprimierte TV-Signal aus den Studios der TV-Sender wird nun unverändert in der Signalaufbereitung genutzt", erklärt Guido Kneuper, TV-Technik-Experte aus dem Vodafone Engineering.Mit diesem "Jubel-Booster" will Vodafone einen zeitlichen Vorsprung von bis zu zwei Sekunden gegenüber Satellit erreichen - zumindest in 13 Bundesländern. Denn in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg ist die verbesserte Lösung bisher nicht in Kraft. Man arbeite dort derzeit noch daran, heißt es. Den zeitlichen Vorsprung bestätigt übrigens das Magazin c't, dort schreibt man, dass Messungen den Vorsprung von Vodafone-Kabel gegenüber Satellit bestätigen.
Zusammenfassung
- Fußball-EM 2024 findet in Deutschland statt, viele erwarten ein Sommermärchen
- Jubelverzögerung durch digitale Übertragungen sorgt für Diskussionen
- Vodafone wirbt mit schnellstem Jubel durch Kabel-TV-Anbindung
- Unterschiedliche Übertragungswege führen zu zeitversetzten Live-Szenen
- Satellitenübertragungen hatten traditionell geringere Latenzen
- Vodafone nutzt nun Glasfaser für Signalübertragung zu TV-Zentren
- "Jubel-Booster" soll zeitlichen Vorsprung von bis zu zwei Sekunden bringen
Siehe auch:
- Jubeln vor den Nachbarn: Waipu.tv bietet "Low Latency" zur EM 2024
- Kabel-TV nicht mehr über Miete: Vodafone klemmt erste Haushalte ab
- Vodafone Smart Tech: Die ersten Geräte werden im Juli deaktiviert
- CallYa: Vodafone erhöht Surfvolumen enorm - auch für Bestandskunden
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