Alle Spiele, ein Sender: Hoffnung auf Bundesliga-Streaming wächst
Die Deutsche Fußball Liga (DFL) plant einen eigenen TV-Sender für die Bundesliga. Zunächst soll dieser im Ausland starten, wo die Vermarktung der Liga bisher hinterherhinkt. Auch in Deutschland wünschen sich viele Fußballfans einen zentralen Streaming-Dienst für alle Spiele.
Die Notwendigkeit für diesen Schritt ist offensichtlich. Obwohl sich die Situation in den letzten Jahren verbessert hat, hinkt die Bundesliga bei den Auslandseinnahmen noch immer deutlich hinter Konkurrenten wie der englischen Premier League oder der spanischen La Liga her. Während die Premier League rund 2,2 Milliarden Euro im Ausland einnimmt, liegt die Bundesliga mit 214 Millionen Euro für die laufende Saison weit zurück.
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DFL-Geschäftsführer Steffen Merkel sieht die Internationalisierung als "Mittelstreckenlauf". Ein wesentlicher Baustein dabei soll das geplante OTT-Angebot (Over-The-Top) sein, also ein Streamingdienst, der die Bundesliga-Inhalte direkt an die Fans im Ausland vertreibt.
Was noch fehlt, ist eine technische Plattform für die Verbreitung. Da die DFL nach dem gescheiterten Investorenprozess nicht über das nötige Kapital verfügt, sucht sie einen Partner aus der Branche. Dieser soll seine bestehende Infrastruktur zur Verfügung stellen und dafür am Umsatz beteiligt werden. Gerüchten zufolge könnte das Berliner Unternehmen OneFootball dieser Partner sein, berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa).
Interessanterweise könnte das Streaming-Modell langfristig auch für den heimischen Markt relevant werden. Sollten etablierte Anbieter wie Sky oder DAZN in Zukunft nicht die gewünschten Summen für die Übertragungsrechte bieten, wäre ein eigener DFL-Streamingdienst eine mögliche Alternative. Die Fußball-Fans und deren Geldbeutel würden es sicher begrüßen.
Die DFL steht vor der Herausforderung, ein attraktives Angebot zu schaffen, das internationale Fans anspricht. Dazu gehören nicht nur die Live-Übertragungen der Spiele, sondern auch zusätzliche Inhalte wie Hintergrundberichte, Interviews und historische Rückblicke. Gleichzeitig muss der Dienst technisch einwandfrei funktionieren und zu wettbewerbsfähigen Preisen angeboten werden.
Was haltet ihr von den Plänen der DFL? Könnte ein eigener Streamingdienst die Bundesliga im Ausland populärer machen? Und würdet ihr einen solchen Dienst auch in Deutschland nutzen? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren!
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Siehe auch:
Bundesliga goes Streaming
Die Deutsche Fußball Liga (DFL) bereitet den Start eines eigenen TV-Senders vor. Zunächst soll dieser für ausländische Märkte konzipiert sein, in denen die Bundesliga-Rechte bisher nicht zufriedenstellend verkauft werden konnten. Ziel ist es, die Auslandsvermarktung anzukurbeln und die Einnahmen zu steigern.Die Notwendigkeit für diesen Schritt ist offensichtlich. Obwohl sich die Situation in den letzten Jahren verbessert hat, hinkt die Bundesliga bei den Auslandseinnahmen noch immer deutlich hinter Konkurrenten wie der englischen Premier League oder der spanischen La Liga her. Während die Premier League rund 2,2 Milliarden Euro im Ausland einnimmt, liegt die Bundesliga mit 214 Millionen Euro für die laufende Saison weit zurück.
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DFL-Geschäftsführer Steffen Merkel sieht die Internationalisierung als "Mittelstreckenlauf". Ein wesentlicher Baustein dabei soll das geplante OTT-Angebot (Over-The-Top) sein, also ein Streamingdienst, der die Bundesliga-Inhalte direkt an die Fans im Ausland vertreibt.
Technische Voraussetzungen
Die Grundlagen für einen eigenen TV-Sender bzw. Streaming-Dienst sind bereits vorhanden. Die DFL-Tochter Sportcast produziert schon jetzt die Bewegtbilder für alle Bundesliga-Spiele. Zudem erstellt Bundesliga International fertige Sendungen und Vorschauen für den Weltmarkt. Eine internationale Konferenz namens "Goal Arena" läuft bereits erfolgreich in den USA.Was noch fehlt, ist eine technische Plattform für die Verbreitung. Da die DFL nach dem gescheiterten Investorenprozess nicht über das nötige Kapital verfügt, sucht sie einen Partner aus der Branche. Dieser soll seine bestehende Infrastruktur zur Verfügung stellen und dafür am Umsatz beteiligt werden. Gerüchten zufolge könnte das Berliner Unternehmen OneFootball dieser Partner sein, berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa).
Auch für Deutschland interessant
Ursprünglich sollte das OTT-Angebot bereits in wenigen Wochen präsentiert werden. Nun wurde der Start mindestens auf Ende September verschoben. Die DFL möchte zunächst ein Schiedsgerichtsurteil im Streit mit DAZN über Rechte für den deutschen Markt abwarten. Infografik Sky, Dazn, Prime & Co.: Teures Fußball-Fanleben durch Pay-TV-Abos
Interessanterweise könnte das Streaming-Modell langfristig auch für den heimischen Markt relevant werden. Sollten etablierte Anbieter wie Sky oder DAZN in Zukunft nicht die gewünschten Summen für die Übertragungsrechte bieten, wäre ein eigener DFL-Streamingdienst eine mögliche Alternative. Die Fußball-Fans und deren Geldbeutel würden es sicher begrüßen.
Herausforderungen und Ziele
Es bleibt abzuwarten, wie erfolgreich die DFL ihr internationales Streaming-Angebot gestalten kann. Der Abstand zur Premier League wird wohl kaum aufzuholen sein, doch das erklärte Ziel ist es, zumindest den Rückstand zur spanischen La Liga mittelfristig zu verringern.Die DFL steht vor der Herausforderung, ein attraktives Angebot zu schaffen, das internationale Fans anspricht. Dazu gehören nicht nur die Live-Übertragungen der Spiele, sondern auch zusätzliche Inhalte wie Hintergrundberichte, Interviews und historische Rückblicke. Gleichzeitig muss der Dienst technisch einwandfrei funktionieren und zu wettbewerbsfähigen Preisen angeboten werden.
Was haltet ihr von den Plänen der DFL? Könnte ein eigener Streamingdienst die Bundesliga im Ausland populärer machen? Und würdet ihr einen solchen Dienst auch in Deutschland nutzen? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren!
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Zusammenfassung
- DFL plant eigenen TV-Sender für die Bundesliga
- Ziel ist Steigerung der Auslandsvermarktung
- Bundesliga hinkt bei Auslandseinnahmen hinterher
- Geplantes OTT-Angebot soll direkt an Fans im Ausland gehen
- Technische Plattform und Partner werden noch gesucht
- Start des Angebots verzögert sich bis Ende September
- Langfristig könnte der Dienst auch in Deutschland relevant werden
Siehe auch:
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- Celexon Mobile Expert: Leinwand für den Fußball-Abend im Garten
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