OpenAI-Deal mit Apple: Microsofts Nadella bestellt Altman zum Rapport
Bei Microsoft ist man über die geschäftliche Annäherung des Partners OpenAI zu Apple nicht gerade begeistert. Konzernchef Satya Nadella soll sich jetzt extra mit OpenAI-Gründer Sam Altman getroffen haben, um die Angelegenheit zu besprechen.
Microsoft sieht in der engen Zusammenarbeit mit dem KI-Startup derzeit eine entscheidende Möglichkeit, der Konkurrenz technologisch voraus zu sein. Da passt es natürlich nicht gerade, dass ausgerechnet einer der größten Konkurrenten daran arbeitet, die gleiche Technik in seine Plattform einzubauen.
Apple glänzte im großen Rennen um den Einsatz von KI-Algorithmen bisher mit Zurückhaltung. Auch der iPhone-Hersteller hat bisher kein eigenes Modell am Start, das öffentlich vorzeigbar wäre. Um hier aber nicht ins Hintertreffen zu geraten, soll das Unternehmen sowohl mit OpenAI als auch mit Google darüber verhandeln, deren Technologien nutzen zu können - zumindest, bis man ein eigenes KI-Modell fertig hat.
OpenAI wurde ursprünglich gegründet, um eine offene KI-Plattform zu entwickeln. Entsprechend stark ist die Kritik an Altmans Kurs, sich zu stark an den Bedürfnissen Microsofts zu orientieren. Auch wenn nun eine weitere Kooperation mit einem Tech-Giganten das Kernproblem kaum lösen würde, wäre es aber immerhin ein Zeichen, dass die Firma sich nicht komplett den Redmondern unterordnet.
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Siehe auch:
Redmond ist nicht begeistert
Hintergrund dessen sind Berichte, nach denen Apple unter anderem auch erwägt, das GPT-Modell OpenAIs als Kern einiger Features in seiner iOS-Plattform zu verwenden. Nadella war laut eines Berichtes des US-Magazins The Insider besorgt über die möglichen Auswirkungen eines solchen Deals auf die Produktambitionen Microsofts - immerhin sind die Redmonder ein großer Investor in OpenAI und GPT steht hinter den meisten KI-Produkten des Konzerns.Microsoft sieht in der engen Zusammenarbeit mit dem KI-Startup derzeit eine entscheidende Möglichkeit, der Konkurrenz technologisch voraus zu sein. Da passt es natürlich nicht gerade, dass ausgerechnet einer der größten Konkurrenten daran arbeitet, die gleiche Technik in seine Plattform einzubauen.
Apple glänzte im großen Rennen um den Einsatz von KI-Algorithmen bisher mit Zurückhaltung. Auch der iPhone-Hersteller hat bisher kein eigenes Modell am Start, das öffentlich vorzeigbar wäre. Um hier aber nicht ins Hintertreffen zu geraten, soll das Unternehmen sowohl mit OpenAI als auch mit Google darüber verhandeln, deren Technologien nutzen zu können - zumindest, bis man ein eigenes KI-Modell fertig hat.
Positiv für Altman
Für Altman könnte ein Deal mit dem iPhone-Konzern dabei eine gute Sache sein. Denn der OpenAI-Chef steht intern mächtig unter Druck. Die enge Zusammenarbeit mit Microsoft, die das Unternehmen schon fast als Teil des Redmonder Konzerns wirken lässt, passt immerhin nicht jedem in der Firma.OpenAI wurde ursprünglich gegründet, um eine offene KI-Plattform zu entwickeln. Entsprechend stark ist die Kritik an Altmans Kurs, sich zu stark an den Bedürfnissen Microsofts zu orientieren. Auch wenn nun eine weitere Kooperation mit einem Tech-Giganten das Kernproblem kaum lösen würde, wäre es aber immerhin ein Zeichen, dass die Firma sich nicht komplett den Redmondern unterordnet.
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Zusammenfassung
- Microsoft ist über OpenAIs Annäherung an Apple nicht begeistert
- Nadella traf sich mit OpenAI-Gründer Altman zur Besprechung der Angelegenheit
- Apple erwägt, das GPT-Modell für iOS-Features zu nutzen
- Microsoft ist besorgt über Auswirkungen auf eigene Produktambitionen
- Microsoft sieht die Zusammenarbeit mit OpenAI als technologischen Vorteil
- Apple hat bisher kein eigenes KI-Modell öffentlich vorzeigbar
- Altman steht intern unter Druck wegen enger Zusammenarbeit mit Microsoft
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