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Taylor Swift setzt sich durch:
Privatjets dürfen nicht getrackt werden
Prominente und Personen des öffentlichen Lebens beschweren sich gerne darüber, dass die Daten ihrer Privatjets frei eingesehen werden können, zuletzt hat sich Elon Musk einen Kleinkrieg mit dem @elonjet-Betreiber geliert. Doch dank Taylor Swift endet derartiges Tracking nun.
Beliebt sind auch Privatjets von Prominenten und die hier wohl bekanntesten Namen sind Elon Musk und Taylor Swift. Ersterer hatte mit Jack Sweeney, dem Betreiber des Kontos @elonjet, eine recht giftige Auseinandersetzung. Diese hatte auch zur Folge, dass temporär einige Journalisten von Twitter verbannt wurden - ausschließlich deshalb, weil sie über die Sache, die Musk als Doxing sieht, berichteten.
Doch auch Pop-Superstar Taylor Swift ist es alles andere als recht, wenn ihre Fans und andere Beobachter wissen, wohin sie gerade mit dem Privatjet unterwegs ist und wie oft das passiert. Doch die 34-Jährige hat das, wovon Musk in Wirklichkeit träumt, nämlich so etwas wie echte Macht. Denn die öffentlichen Klagen von Swift über solches Tracking haben nun zur Folge, dass ein Gesetz dazu auf den Weg gebracht wurde.
Dieser Zusatz zu einem Gesetzesentwurf bezüglich der US-amerikanischen Flugaufsichtsbehörde Federal Aviation Administration (FAA) wird dieser ermöglichen bzw. die FAA zwingen, dass private Flugzeugbesitzer ihre Registrierungsdaten anonymisieren können (via Gizmodo). Das Gesetz selbst wurde bereits von beiden Kammern des US-Kongresses abgesegnet und auch von Präsident Joe Biden unterschrieben.
Derartiges Tracking war bisher möglich, weil die Besitzer von Privatflugzeugen gezwungen waren, Informationen dazu im Zivilregister der FAA zu vermerken. Diese Liste war bislang auch öffentlich einsehbar, weshalb es verhältnismäßig einfach war, zu sehen, wem eine Maschine gehört und eben auch, wo sich diese gerade befindet. Das wird künftig nicht mehr (so einfach) möglich sein.
Siehe auch:
Flugzeugtracking ist praktisch und "unterhaltsam"
Auf Seiten wie Flightradar24 ist es möglich, jede zivile Flugbewegung auf der Welt nachzuverfolgen. Das ist praktisch, um die Verspätung eines eigenen Flugzeugs oder einer Person, die man erwartet, zu erfahren, manchmal ist es aber einfach auch nur interessant, bestimmte Flugbewegungen nachzuvollziehen - und ja, das wird auch missbraucht, um Penisse in die Luft zu "zeichnen".Beliebt sind auch Privatjets von Prominenten und die hier wohl bekanntesten Namen sind Elon Musk und Taylor Swift. Ersterer hatte mit Jack Sweeney, dem Betreiber des Kontos @elonjet, eine recht giftige Auseinandersetzung. Diese hatte auch zur Folge, dass temporär einige Journalisten von Twitter verbannt wurden - ausschließlich deshalb, weil sie über die Sache, die Musk als Doxing sieht, berichteten.
Doch auch Pop-Superstar Taylor Swift ist es alles andere als recht, wenn ihre Fans und andere Beobachter wissen, wohin sie gerade mit dem Privatjet unterwegs ist und wie oft das passiert. Doch die 34-Jährige hat das, wovon Musk in Wirklichkeit träumt, nämlich so etwas wie echte Macht. Denn die öffentlichen Klagen von Swift über solches Tracking haben nun zur Folge, dass ein Gesetz dazu auf den Weg gebracht wurde.
Taylor Swift und Travis Kelce
Der Popstar wurde in den vergangenen Monaten scharf kritisiert, weil sie tonnenweise Kerosin in die Atmosphäre geblasen haben soll, um ihren Freund Travis Kelce regelmäßig besuchen zu können - und trotzdem auf Tour zu sein. Auch sie wurde von Sweeney getrackt und ging juristisch gegen den Promi-Tracker vor. Swift sieht sich hier aber als Opfer und rief Gesetzgeber auf, so etwas einen Riegel vorzuschieben.Dieser Zusatz zu einem Gesetzesentwurf bezüglich der US-amerikanischen Flugaufsichtsbehörde Federal Aviation Administration (FAA) wird dieser ermöglichen bzw. die FAA zwingen, dass private Flugzeugbesitzer ihre Registrierungsdaten anonymisieren können (via Gizmodo). Das Gesetz selbst wurde bereits von beiden Kammern des US-Kongresses abgesegnet und auch von Präsident Joe Biden unterschrieben.
Derartiges Tracking war bisher möglich, weil die Besitzer von Privatflugzeugen gezwungen waren, Informationen dazu im Zivilregister der FAA zu vermerken. Diese Liste war bislang auch öffentlich einsehbar, weshalb es verhältnismäßig einfach war, zu sehen, wem eine Maschine gehört und eben auch, wo sich diese gerade befindet. Das wird künftig nicht mehr (so einfach) möglich sein.
Zusammenfassung
- Prominente beschweren sich über die Einsicht in Daten ihrer Privatjets
- Elon Musk führte einen Kleinkrieg mit dem Betreiber des Kontos @elonjet
- Flightradar24 ermöglicht die Nachverfolgung ziviler Flugbewegungen weltweit
- Taylor Swift hat sich gegen das Tracking ihrer Privatjet-Bewegungen gewehrt
- Ein neues Gesetz erlaubt die Anonymisierung von Registrierungsdaten privater Flugzeuge
- Das Gesetz wurde von beiden Kammern des US-Kongresses und Präsident Biden verabschiedet
- Bisher waren Informationen zu Privatflugzeugen im FAA-Zivilregister öffentlich einsehbar
Siehe auch:
- ElonJet ist jetzt auf Threads und Elon Musk dürfte noch mehr schäumen
- Causa ElonJet: Musk ließ kritische Journalisten auf Twitter sperren
- Musk lässt ElonJet-Konto auf Twitter verbannen, will Macher verklagen
- Messias oder Heuchler? Elon Musk macht 9-Minuten-Flug mit Privatjet
- Elon Musk bietet 5000 Dollar für Abschaltung seines Privatjet-Trackers
Thema:
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