Lautstärke und Frequenz: Studenten entschärfen Laubbläser signifikant
Jeden Herbst müssen viele eine Belästigung der besonderen Sorte erleiden, denn Laubbläser sorgen nicht nur wegen ihrer Lautstärke für Lärm, sondern auch deshalb, weil es ein besonders nerviges Geräusch sein kann. Studenten haben sich der Sache erfolgreich angenommen.
Studenten von der Johns Hopkins-Universität haben sich deshalb angesehen, ob man derartige Geräte nachträglich leiser machen kann, und zwar ohne die Funktionalität zu beeinträchtigen. Und es ist ihnen tatsächlich gelungen, wie man in einem Blogbeitrag erklärt und auch per Video zeigt (via derStandard). Das verbesserte Laubgebläse war und ist in der Lage, den Gesamtlärmpegel um fast 40 Prozent zu senken, fast noch wichtiger war, dass es gelang, die unangenehmsten Frequenzen fast vollständig zum Verschwinden zu bringen.
Das vierköpfige Team von Maschinenbaustudent*innen verbrachte eigenen Angaben nach zunächst mehrere Monate damit, den Laubbläser Stück für Stück zu verstehen, alle Geräusche zu analysieren und herauszufinden, warum diese entstehen. Dann haben sie viele weitere Zeit damit verbracht, Verbesserungsvorschläge zu sammeln und die besten Ideen zu verfeinern.
Dabei ist ein Laubbläser bzw. der Sound, den dieser macht, recht kompliziert, wie Teammitglied Andrew Palacio erklärt: "Das Geräusch, das aus dem Laubbläser kommt, ist sehr kompliziert und enthält viele verschiedene Frequenzen. Eine gute Analogie wären die vielen verschiedenen Noten auf einem Klavier."
Nach vielen entworfenen und auch verworfenen Vorschlägen und Entwürfen entschied man sich letztlich für einen Schaldämpfer, der wie bei einer Waffe vorne montiert wird. "Unser Produkt saugt einen vollen Luftstrom an und trennt ihn. Ein Teil der Luft kommt so heraus, wie sie ist, und ein Teil kommt verschoben heraus. Durch die Kombination dieser beiden Teile der Luft ist das Gebläse weniger geräuschvoll", erläutert Leen Alfaoury, die ebenfalls daran beteiligt war.
Das Ganze ist auch keine reine Theorie, das Patent wurde bereits angemeldet und der Hersteller Stanley Black & Decker wird es auch kommerziell für seine (elektrischen) Laubbläser umsetzen.
Laubbläser: Laut und nervig
Sie sind praktisch, aber im Herbst auch eine regelrechte Pest: Laubbläser. Denn mithilfe dieser Riesenföns kann man zwar schnell große Flächen von abgefallenen Blättern befreien, doch sie rauben den Nachbarn teilweise den letzten Nerv. Das liegt wie erwähnt nicht nur an der großen Lautstärke, sondern auch daran, dass dieses Gebläse oftmals eine hohe und ziemlich unangenehme Frequenz erreicht.Studenten von der Johns Hopkins-Universität haben sich deshalb angesehen, ob man derartige Geräte nachträglich leiser machen kann, und zwar ohne die Funktionalität zu beeinträchtigen. Und es ist ihnen tatsächlich gelungen, wie man in einem Blogbeitrag erklärt und auch per Video zeigt (via derStandard). Das verbesserte Laubgebläse war und ist in der Lage, den Gesamtlärmpegel um fast 40 Prozent zu senken, fast noch wichtiger war, dass es gelang, die unangenehmsten Frequenzen fast vollständig zum Verschwinden zu bringen.
Das vierköpfige Team von Maschinenbaustudent*innen verbrachte eigenen Angaben nach zunächst mehrere Monate damit, den Laubbläser Stück für Stück zu verstehen, alle Geräusche zu analysieren und herauszufinden, warum diese entstehen. Dann haben sie viele weitere Zeit damit verbracht, Verbesserungsvorschläge zu sammeln und die besten Ideen zu verfeinern.
Von Studenten entworfener "Schalldämpfer" macht Laubbläser leiser
Dabei ist ein Laubbläser bzw. der Sound, den dieser macht, recht kompliziert, wie Teammitglied Andrew Palacio erklärt: "Das Geräusch, das aus dem Laubbläser kommt, ist sehr kompliziert und enthält viele verschiedene Frequenzen. Eine gute Analogie wären die vielen verschiedenen Noten auf einem Klavier."
Nach vielen entworfenen und auch verworfenen Vorschlägen und Entwürfen entschied man sich letztlich für einen Schaldämpfer, der wie bei einer Waffe vorne montiert wird. "Unser Produkt saugt einen vollen Luftstrom an und trennt ihn. Ein Teil der Luft kommt so heraus, wie sie ist, und ein Teil kommt verschoben heraus. Durch die Kombination dieser beiden Teile der Luft ist das Gebläse weniger geräuschvoll", erläutert Leen Alfaoury, die ebenfalls daran beteiligt war.
Schrillste Frequenzen
Die Lösung der Studenten reduziert die schrillsten und störendsten Frequenzen um etwa 12 Dezibel und macht sie damit 94 Prozent leiser. Man reduzierte den Gesamtlärm des Laubbläsers um etwa zwei Dezibel, wodurch die Maschine insgesamt 37 Prozent leiser klingt: "Es ist der Unterschied zwischen einem hohen Pfeifton und dem, was man für Windgeräusche halten könnte", so die Macher.Das Ganze ist auch keine reine Theorie, das Patent wurde bereits angemeldet und der Hersteller Stanley Black & Decker wird es auch kommerziell für seine (elektrischen) Laubbläser umsetzen.
Zusammenfassung
- Laubbläser sind im Herbst wegen Lärm und nerviger Frequenzen eine Belästigung
- Studenten der Johns Hopkins-Universität haben daran gearbeitet, sie leiser zu machen
- Das Team analysierte die Geräusche und entwickelte einen effektiven Schalldämpfer
- Der Schalldämpfer trennt den Luftstrom und reduziert störende Frequenzen deutlich
- Die Lösung macht die schrillsten Frequenzen um 12 Dezibel und 94 Prozent leiser
- Der Gesamtlärmpegel des Laubbläsers wurde um etwa 37 Prozent gesenkt
- Das Patent ist angemeldet und Stanley Black & Decker wird es kommerziell umsetzen
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