Microsoft-Präsident muss im Weißen Haus Rede und Antwort stehen
Der Microsoft-Präsident Brad Smith wird aufgrund der massiven Sicherheitsprobleme des Konzerns zu einer Anhörung des US-Repräsentantenhauses eingeladen. Dabei soll er nun Rede und Antwort über die jüngsten Sicherheitsvorfälle stehen.
Im Mittelpunkt der Anhörung steht laut CNBC der Einbruch in das Outlook-E-Mail-System von Microsoft durch eine Gruppe von Hackern aus China im Sommer 2023. Microsoft hatte dazu bereits so weit es ging öffentlich für Aufklärung gesorgt und die Ergebnisse einer internen Untersuchung veröffentlicht.
Demnach sei es der Gruppe, die als Storm-0558 bekannt ist, gelungen, "Authentifizierungstoken für Azure AD Enterprise und MSA Consumer zu fälschen, um auf OWA und Outlook.com zuzugreifen". Wir hatten darüber mehrfach berichtet.
Betroffen waren davon zahlreiche Nutzer. Unter den Outlook-Konten, die von Storm-0558 infiltriert wurden, war unter anderem die US-Handelsministerin Gina Raimondo, der US-Abgeordnete Don Bacon (R-Nebraska) und Nicholas Burns, der US-Botschafter in China ist. Die jüngsten Sicherheitsverletzungen bei Microsoft haben daher bei den verschiedenen Gruppen, darunter auch ganz allgemein bei der US-Regierung, Besorgnis ausgelöst.
Anfang Mai erklärte Microsoft dann, dass es "Sicherheit zu unserer obersten Priorität im Unternehmen machen wird, vor allem anderen - vor allen anderen Funktionen." In einem Schreiben des Heimatschutzausschusses des Repräsentantenhauses an Smith von dieser Woche heißt es, man sei "ermutigt" durch Microsofts Versprechen, seine Sicherheitssysteme zu verbessern. Ein Microsoft-Sprecher hat bereits bestätigt, dass Smith dem Ausschuss gern Fragen beantworten wird.
Siehe auch:
Anhörung am 22. Mai
Das meldet der Sender CNBC, der außerdem berichtet, dass die geplante Anhörung am 22. Mai stattfinden wird. Gefordert wurde die Stellungnahme durch Brad Smith vom Heimatschutzausschuss des US-Repräsentantenhauses.Im Mittelpunkt der Anhörung steht laut CNBC der Einbruch in das Outlook-E-Mail-System von Microsoft durch eine Gruppe von Hackern aus China im Sommer 2023. Microsoft hatte dazu bereits so weit es ging öffentlich für Aufklärung gesorgt und die Ergebnisse einer internen Untersuchung veröffentlicht.
Demnach sei es der Gruppe, die als Storm-0558 bekannt ist, gelungen, "Authentifizierungstoken für Azure AD Enterprise und MSA Consumer zu fälschen, um auf OWA und Outlook.com zuzugreifen". Wir hatten darüber mehrfach berichtet.
Betroffen waren davon zahlreiche Nutzer. Unter den Outlook-Konten, die von Storm-0558 infiltriert wurden, war unter anderem die US-Handelsministerin Gina Raimondo, der US-Abgeordnete Don Bacon (R-Nebraska) und Nicholas Burns, der US-Botschafter in China ist. Die jüngsten Sicherheitsverletzungen bei Microsoft haben daher bei den verschiedenen Gruppen, darunter auch ganz allgemein bei der US-Regierung, Besorgnis ausgelöst.
Anfang Mai erklärte Microsoft dann, dass es "Sicherheit zu unserer obersten Priorität im Unternehmen machen wird, vor allem anderen - vor allen anderen Funktionen." In einem Schreiben des Heimatschutzausschusses des Repräsentantenhauses an Smith von dieser Woche heißt es, man sei "ermutigt" durch Microsofts Versprechen, seine Sicherheitssysteme zu verbessern. Ein Microsoft-Sprecher hat bereits bestätigt, dass Smith dem Ausschuss gern Fragen beantworten wird.
Zusammenfassung
- Brad Smith zu Sicherheitsanhörung geladen
- Anhörung am 22. Mai geplant
- Hackerangriff auf Outlook im Fokus
- Storm-0558 fälschte Authentifizierungstoken
- US-Regierungsmitglieder unter Betroffenen
- Microsoft stellt Sicherheit als Priorität dar
- Ausschuss ermutigt durch Microsofts Zusagen
Siehe auch:
- US-Bericht: Microsoft hätte chinesischen E-Mail-Hack verhindern können
- Hacker-Alarm: US-Behörden zweifeln an Microsofts Sicherheit
- Mail-Hack mit Folgen: Russische Hacker klauen Quellcode von Microsoft
- Hacker arbeiten mit generativer KI: Microsoft untersucht Vorfälle
- Exchange Online-Hack: So wurde Microsoft ausgetrickst
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