Hacker-Alarm: US-Behörden zweifeln an Microsofts Sicherheit
Nach einer Reihe von Sicherheitsvorfällen bei Microsoft hat die US-Regierung entschieden, Teile ihrer IT-Infrastruktur für Behörden umziehen zu lassen. Die Regierung sei laut einem Bericht sehr beunruhigt, dass Microsoft gehackt wurde.
Ein Sprecher des Außenministeriums hatte eine Erklärung angegeben, in der es hieß, dass man weiterhin Microsoft-Apps verwenden und gleichzeitig "ein vielfältiges Cloud-Ökosystem" unterstützen werde.
Einige schwerwiegende Sicherheitsverletzungen bei den Online-Diensten von Microsoft sowie Angriffe auf die E-Mail-Konten der Top-Führungskräfte des Unternehmens dürften aber nicht unbeachtet bleiben.
Da die US-Regierung jährlich viel Geld für diese Systeme bezahlt, sei der Unmut bei den Verantwortlichen aber groß.
Laut The Information begannen die Probleme bereits im Juli 2023, als eine in China ansässige Hackergruppe einen MSA-Sicherheitsschlüssel verwendete, um ihre eigenen Token zu fälschen. Das führte dazu, dass die Gruppe auf Outlook-E-Mail-Konten in den USA und Europa zugriff - darunter auch auf die von Regierungsbehörden wie dem US-Außenministerium.
Kürzlich verschaffte sich eine in Russland ansässige Hackergruppe Zugang zu den E-Mail-Konten einiger Microsoft-Führungskräfte. Das Unternehmen hat später zugegeben, dass die Hacker die Informationen in diesen E-Mails genutzt haben.
In dem neuen Bericht heißt es unter Berufung auf ungenannte Quellen, dass das Außenministerium seitdem einen Teil seiner Daten zu Microsoft-Konkurrenten wie Google und dessen Cloud-Diensten sowie zu Amazon Web Services (AWS) verlagert hat. Außerdem bereitet man an sich darauf vor, ein Unternehmen für einen Siebenjahresvertrag und über ein 10 Milliarden Dollar-Budget für Cloud-, Produktivitäts- und Sicherheitsdienste auszuwählen. Ob Microsoft dabei zum Zuge kommt, ist ungewiss.
Siehe auch:
Alternativen zu Microsoft gesucht
Das meldet das Online-Magazin The Informationen. Demnach seien die jüngst bekannt gewordenen Probleme bei Microsoft - russische Hacker hatten Quellcode des Konzerns stehlen können - ein Grund für Behörden, über Alternativen zu den Microsoft-Diensten nachzudenken.Ein Sprecher des Außenministeriums hatte eine Erklärung angegeben, in der es hieß, dass man weiterhin Microsoft-Apps verwenden und gleichzeitig "ein vielfältiges Cloud-Ökosystem" unterstützen werde.
Einige schwerwiegende Sicherheitsverletzungen bei den Online-Diensten von Microsoft sowie Angriffe auf die E-Mail-Konten der Top-Führungskräfte des Unternehmens dürften aber nicht unbeachtet bleiben.
Da die US-Regierung jährlich viel Geld für diese Systeme bezahlt, sei der Unmut bei den Verantwortlichen aber groß.
Laut The Information begannen die Probleme bereits im Juli 2023, als eine in China ansässige Hackergruppe einen MSA-Sicherheitsschlüssel verwendete, um ihre eigenen Token zu fälschen. Das führte dazu, dass die Gruppe auf Outlook-E-Mail-Konten in den USA und Europa zugriff - darunter auch auf die von Regierungsbehörden wie dem US-Außenministerium.
Kürzlich verschaffte sich eine in Russland ansässige Hackergruppe Zugang zu den E-Mail-Konten einiger Microsoft-Führungskräfte. Das Unternehmen hat später zugegeben, dass die Hacker die Informationen in diesen E-Mails genutzt haben.
In dem neuen Bericht heißt es unter Berufung auf ungenannte Quellen, dass das Außenministerium seitdem einen Teil seiner Daten zu Microsoft-Konkurrenten wie Google und dessen Cloud-Diensten sowie zu Amazon Web Services (AWS) verlagert hat. Außerdem bereitet man an sich darauf vor, ein Unternehmen für einen Siebenjahresvertrag und über ein 10 Milliarden Dollar-Budget für Cloud-, Produktivitäts- und Sicherheitsdienste auszuwählen. Ob Microsoft dabei zum Zuge kommt, ist ungewiss.
Zusammenfassung
- US-Regierung besorgt über Microsoft-Hacks
- Behörden erwägen Alternativen zu Microsoft
- Außenministerium nutzt weiter Microsoft-Apps
- Sicherheitsverletzungen bei Microsoft-Diensten
- US zahlt viel für betroffene Systeme
- Hackergruppen aus China und Russland aktiv
- Teil der US-Daten zu Google und AWS verlagert
Siehe auch:
- Hacker arbeiten mit generativer KI: Microsoft untersucht Vorfälle
- Exchange Online-Hack: So wurde Microsoft ausgetrickst
- HP Enterprise von russischer Gruppe gehackt, die auch Microsoft angriff
- Russische Angreifer hacken E-Mail-Konten der Microsoft-Chefetage
- Microsoft stoppt CyberLink-Update mit Malware von Lazarus-Hackern
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