Deutsche Post wird zunehmend schwer erreichbar - Vorgaben unerfüllt
Für nicht wenige Menschen ist die klassische Kommunikation über Briefpost ein schwieriger werdendes Problem - denn die Deutsche Post schafft es nicht, die gesetzlichen Verpflichtungen hinsichtlich der Dichte ihres Filialnetzes einzuhalten.
Das Problem ist hier allerdings die Verteilung. Laut der Bundesnetzagentur gibt es im Bundesgebiet aktuell 125 Pflichtstandorte, an denen man allerdings vergebens nach einem gelben Schild sucht, das darauf hinweist, dass man hier Post-Dienstleistungen bekommen kann.
Denn das Gesetz macht klare Vorgaben: So muss beispielsweise in jedem Ort ab einer Größe von 2000 Einwohnern mindestens ein Poststandort zu finden sein. In Orten ab 4000 Einwohnern muss die Filiale so liegen, dass sie von allen Haushalten maximal 2 Kilometer entfernt ist. Diese Regelungen sollen sicherstellen, dass die Post insbesondere auch im ländlichen Raum für alle Menschen gut erreichbar ist.
Doch ist seit Jahren zu beobachten, dass auf dem Land selbst die letzten kleinen Läden, Bäcker oder andere Einzelhändler schließen, da sie mit den Discountern in der nächsten Stadt nicht mithalten können. Entsprechend fehlt es der Post dann auch an Partnern, um ihre Erreichbarkeit sicherzustellen.
Siehe auch:
Ein Verteilungs-Problem
Wenn man die Vorgaben aus dem Postgesetz zur Bewertung heranzieht, hat der Logistik-Konzern formal sogar mehr Filialen, als er müsste: Die Pflichten könnten mit rund 12.000 Niederlassungen im Bundesgebiet erfüllt werden, die Post verfügt aber sogar über rund 13.000 Filialen. Das geht aus einem Bericht der Tagesschau hervor, der sich auf die Bundesnetzagentur stützt.Das Problem ist hier allerdings die Verteilung. Laut der Bundesnetzagentur gibt es im Bundesgebiet aktuell 125 Pflichtstandorte, an denen man allerdings vergebens nach einem gelben Schild sucht, das darauf hinweist, dass man hier Post-Dienstleistungen bekommen kann.
Denn das Gesetz macht klare Vorgaben: So muss beispielsweise in jedem Ort ab einer Größe von 2000 Einwohnern mindestens ein Poststandort zu finden sein. In Orten ab 4000 Einwohnern muss die Filiale so liegen, dass sie von allen Haushalten maximal 2 Kilometer entfernt ist. Diese Regelungen sollen sicherstellen, dass die Post insbesondere auch im ländlichen Raum für alle Menschen gut erreichbar ist.
Kaum noch Partner
Gerade dort ist es für die Post oft nicht einfach. Komplett eigene Filialen lohnen sich hier meist nicht - auch weil die Nutzung von Postdienstleistungen durch die Bürger deutlich zurückgegangen ist. Daher arbeitet man seit längerer Zeit mit Poststationen in verschiedenen kleinen Läden, die von den jeweiligen Inhabern mitbetrieben werden.Doch ist seit Jahren zu beobachten, dass auf dem Land selbst die letzten kleinen Läden, Bäcker oder andere Einzelhändler schließen, da sie mit den Discountern in der nächsten Stadt nicht mithalten können. Entsprechend fehlt es der Post dann auch an Partnern, um ihre Erreichbarkeit sicherzustellen.
Zusammenfassung
- Klassische Briefpostkommunikation wird zunehmend problematisch
- Postgesetz: Deutsche Post hat formal genug Filialen
- Verteilungsproblematik von Postfilialen durch Bundesnetzagentur aufgezeigt
- Gesetz fordert Poststandorte in Orten ab 2000 Einwohnern
- Ländliche Postfilialen oft unrentabel und schließen
- Poststationen in kleinen Läden als Lösung versucht
- Schließung ländlicher Einzelhändler erschwert Postzugang
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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