Honor Magic 6 Pro: Ohne Huawei, dafür mit absoluter Top-Ausstattung
Die frühere Huawei-Tochter Honor bringt ihr neues Flaggschiff-Smartphone Honor Magic 6 Pro jetzt auch in Deutschland auf den Markt. Das Gerät protzt mit Spitzenwerten, versteckt sich aber auch beim Preis nicht vor der großen Konkurrenz von Samsung oder Apple.
Das Display des Honor Magic 6 Pro ist ein 6,8 Zoll großes LTPO-AMOLED-Panel mit einer dynamischen Bildwiederholrate zwischen einem und 120 Hertz sowie einer Auflösung 2800 x 1280 Pixeln, das an den Rändern leicht nach hinten abgerundet ist. Damit hält man an einer bei den meisten anderen Herstellern bereits zugunsten von flachen Displays abgeschafften Praxis fest, auch wenn der Wölbungsradius deutlich geringer ist als zuvor.
Honor Magic 6 Pro: groß ...
... und eigenwillig designt
Die maximale Helligkeit des Bildschirms gibt Honor im HDR-Betrieb mit maximal 5000 Candela an, was natürlich ein vollkommen übertriebener Wert ist. Deutlich realer ist der im deutschen Datenblatt nicht genannte maximale Helligkeitswert im High-Brightness-Modus für die Nutzung im Freien, der mit 1600 Candela dennoch beeindruckt. Der Bildschirm bietet unter anderem eine 100-prozentige Abdeckung des DCI-P3-Farbraums und HDR10+ sowie eine Dolby-Vision-Zertifizierung.
Dort werden sie jetzt wie beim iPhone und dessen Dynamic Island von den Benachrichtigungen des hier verwendeten Android-Systems "umspült", wobei Honor sogar den Infrarot-Sensor nutzt, um eine "KI-basierte" Augensteuerung zu ermöglichen. Inwiefern dieses System auch in der europäischen ROM enthalten und unterstützt wird, konnten wir vor der heutigen Präsentation nicht feststellen.
Die Hauptkamera nutzt eine 50-Megapixel-Sensor, der über eine verstellbare Blende verfügt, die je nach Lichtstärke zwischen f/1.4 und f/2.0 wechseln kann, um so stets optimale Ergebnisse zu liefern. Ein in Hardware umgesetzter Bildstabilisator soll außerdem dazu beitragen, gute Bildern und Videos zu produzieren. Die Ultraweitwinkelkamera des Honor Magic 6 Pro nutzt ebenfalls einen 50-Megapixel-Sensor, der ein 122 Grad breites Sichtfeld hat und einen Autofokus mitbringt.
Die Telekamera nutzt einen 180-Megapixel-Sensor im 1/1,4-Zoll-Format, der mit einer f/2.6-Blende und 2,5-facher optischer Vergrößerung und einem optischen Bildstabilisator für maximale Qualität bei Zoom-Bildern sorgen soll. Mittels KI will man einen bis zu 100-fachen Digital-Zoom in guter Qualität liefern, wobei letzteres natürlich wieder stark von den jeweiligen Lichtverhältnissen abhängt.
Mit Unterstützung von Qualcomm integriert man allerhand KI-Zauberei, die unter anderem darin mündet, hier Aufnahmen auszulösen, wenn bei bestimmten Sportarten besonders schnelle, aber charakteristische Bewegungen zu sehen sind, die man sonst schlecht von Hand fotografieren kann. Neben den starken Kamerasensoren selbst integriert Honor auch noch einen Mehrsprektrum-Farbtemperatursensor und einen Flackersensor, die für eine optimale Farberkennung und flackerfreie Aufnahmen sorgen sollen. Fokussiert wird übrigens mittels einer Kombination aus Laser-Autofokus, Phase Detection Autofokus und 3D-Time-of-Flight-Autofokus.
Zur weiteren Ausstattung gehört auch noch ein auf nunmehr ganze 5600mAh gewachsener Akku, der per Wired-Charging mit bis zu 80 Watt schnell geladen werden kann. Nutzt man Honor SuperCharge drahtlos, kann der Silizium-Carbon-basierte Akku auch mit bis zu 66 Watt per Wireless Charging geladen werden - sofern man ein entsprechendes Netzteil sein Eigen nennt.
Außerdem sind Bluetooth 5.3, NFC und sogar Unterstützung für WiFi 7 an Bord. Der Fingerabdruckleser sitzt wie so oft inzwischen unter der Display-Oberfläche. Es gibt zudem zwei Stereolautsprecher und Unterstützung für DTS X Ultra. Das Honor Magic 6 Pro wird in Deutschland in zwei Farben angeboten, die sich durch das Material der Rückseite unterscheiden. Die schwarze Ausgabe ist klassische aus Glas gefertigt, während die hellgrüne Version mit der Bezeichnung "Epi Green" ein lederähnlich strukturiertes Material als Polyurethan (also hochwertigem Kunststoff im Stil der Nokia-Smartphones lang vergangener Jahre) besteht.
Das Honor Magic 6 Pro wird in Deutschland ausschließlich in der Version mit 512 GB Festspeicher und 12 GB RAM angeboten, die nach offizieller Preisempfehlung 1299 Euro kostet. Wer das Gerät ab sofort vorbestellt, kann von einem kräftigen Rabatt profitieren und erhält das neue Top-Smartphone von Honor für 999 Euro.
Kameras-Schwerpunkt - mehr Sensortechnik geht kaum
Das Honor Magic 6 Pro wird erneut als Kamera-Smartphone positioniert, wobei man auf eine Ladung neuer Kameras setzt, die sich in ihren Spezifikationen durchaus von den Mitbewerbern abheben. Im Innern des Geräts mit Metallrahmen und Rückseite aus Kunststoff oder Glas steckt aktuelle Top-Technik des US-Chipgiganten Qualcomm, der seinen High-End-SoC Snapdragon 8 Gen 3 beisteuert.Das Display des Honor Magic 6 Pro ist ein 6,8 Zoll großes LTPO-AMOLED-Panel mit einer dynamischen Bildwiederholrate zwischen einem und 120 Hertz sowie einer Auflösung 2800 x 1280 Pixeln, das an den Rändern leicht nach hinten abgerundet ist. Damit hält man an einer bei den meisten anderen Herstellern bereits zugunsten von flachen Displays abgeschafften Praxis fest, auch wenn der Wölbungsradius deutlich geringer ist als zuvor.
Honor Magic 6 Pro: groß ...
... und eigenwillig designt
Die maximale Helligkeit des Bildschirms gibt Honor im HDR-Betrieb mit maximal 5000 Candela an, was natürlich ein vollkommen übertriebener Wert ist. Deutlich realer ist der im deutschen Datenblatt nicht genannte maximale Helligkeitswert im High-Brightness-Modus für die Nutzung im Freien, der mit 1600 Candela dennoch beeindruckt. Der Bildschirm bietet unter anderem eine 100-prozentige Abdeckung des DCI-P3-Farbraums und HDR10+ sowie eine Dolby-Vision-Zertifizierung.
Ein bisschen iPhone 15
Zentral unter dem oberen Bildschirmrand sitzt hier übrigens eine Neuerung, die einerseits Symmetrie-Fetischisten zufriedenstellen dürfte, andererseits aber auch etwas so wirkt, als hätte man sich ein wenig zu sehr von Apple inspirieren lassen. Die Frontkamera und der in der Android-Welt relativ einmalige Infrarot-Sensor für die Gesichtserkennung sind nämlich in ihrem pillenförmigen Ausschnitt in die Mitte des Bereichs unterhalb des oberen Display-Rands gewandert.Dort werden sie jetzt wie beim iPhone und dessen Dynamic Island von den Benachrichtigungen des hier verwendeten Android-Systems "umspült", wobei Honor sogar den Infrarot-Sensor nutzt, um eine "KI-basierte" Augensteuerung zu ermöglichen. Inwiefern dieses System auch in der europäischen ROM enthalten und unterstützt wird, konnten wir vor der heutigen Präsentation nicht feststellen.
Verstellbare Blende bei der Hauptkamera, 180 MP Zoom
Die Kameras sind wie erwähnt eines der Hauptmerkmale des Honor Magic 6 Pro, wie das extrem auffällige Kameramodul auf der Rückseite bereits deutlich macht. Dort sitzen drei hochauflösende Sensoren, die von einem Metallring umgeben und dabei recht stark über den Rest der Rückseite des Telefons erhaben sind. Dadurch liegt das Honor Magic 6 Pro übrigens nie wirklich flach und wackelfrei auf, wenn man es auf den Tisch legt.Die Hauptkamera nutzt eine 50-Megapixel-Sensor, der über eine verstellbare Blende verfügt, die je nach Lichtstärke zwischen f/1.4 und f/2.0 wechseln kann, um so stets optimale Ergebnisse zu liefern. Ein in Hardware umgesetzter Bildstabilisator soll außerdem dazu beitragen, gute Bildern und Videos zu produzieren. Die Ultraweitwinkelkamera des Honor Magic 6 Pro nutzt ebenfalls einen 50-Megapixel-Sensor, der ein 122 Grad breites Sichtfeld hat und einen Autofokus mitbringt.
Die Telekamera nutzt einen 180-Megapixel-Sensor im 1/1,4-Zoll-Format, der mit einer f/2.6-Blende und 2,5-facher optischer Vergrößerung und einem optischen Bildstabilisator für maximale Qualität bei Zoom-Bildern sorgen soll. Mittels KI will man einen bis zu 100-fachen Digital-Zoom in guter Qualität liefern, wobei letzteres natürlich wieder stark von den jeweiligen Lichtverhältnissen abhängt.
Mit Unterstützung von Qualcomm integriert man allerhand KI-Zauberei, die unter anderem darin mündet, hier Aufnahmen auszulösen, wenn bei bestimmten Sportarten besonders schnelle, aber charakteristische Bewegungen zu sehen sind, die man sonst schlecht von Hand fotografieren kann. Neben den starken Kamerasensoren selbst integriert Honor auch noch einen Mehrsprektrum-Farbtemperatursensor und einen Flackersensor, die für eine optimale Farberkennung und flackerfreie Aufnahmen sorgen sollen. Fokussiert wird übrigens mittels einer Kombination aus Laser-Autofokus, Phase Detection Autofokus und 3D-Time-of-Flight-Autofokus.
Qualcomm-Power unter der Haube
Die technische Basis bilder der Snapdragon 8 Gen 3 von Qualcomm, der im Honor Magic6 Pro in Deutschland immer mit 12 Gigabyte schnellem LPDDR5X-Arbeitsspeicher und 512 GB internem Flash-Speicher auf UFS-4.0-Basis kombiniert wird. Eine Erweiterung des Speichers ist nicht vorgesehen.Zur weiteren Ausstattung gehört auch noch ein auf nunmehr ganze 5600mAh gewachsener Akku, der per Wired-Charging mit bis zu 80 Watt schnell geladen werden kann. Nutzt man Honor SuperCharge drahtlos, kann der Silizium-Carbon-basierte Akku auch mit bis zu 66 Watt per Wireless Charging geladen werden - sofern man ein entsprechendes Netzteil sein Eigen nennt.
Außerdem sind Bluetooth 5.3, NFC und sogar Unterstützung für WiFi 7 an Bord. Der Fingerabdruckleser sitzt wie so oft inzwischen unter der Display-Oberfläche. Es gibt zudem zwei Stereolautsprecher und Unterstützung für DTS X Ultra. Das Honor Magic 6 Pro wird in Deutschland in zwei Farben angeboten, die sich durch das Material der Rückseite unterscheiden. Die schwarze Ausgabe ist klassische aus Glas gefertigt, während die hellgrüne Version mit der Bezeichnung "Epi Green" ein lederähnlich strukturiertes Material als Polyurethan (also hochwertigem Kunststoff im Stil der Nokia-Smartphones lang vergangener Jahre) besteht.
Das Honor Magic 6 Pro wird in Deutschland ausschließlich in der Version mit 512 GB Festspeicher und 12 GB RAM angeboten, die nach offizieller Preisempfehlung 1299 Euro kostet. Wer das Gerät ab sofort vorbestellt, kann von einem kräftigen Rabatt profitieren und erhält das neue Top-Smartphone von Honor für 999 Euro.
Zusammenfassung
- Honor Magic 6 Pro als Flaggschiff in Deutschland erhältlich
- Setzt auf neue Kameras und Qualcomm Snapdragon 8 Gen 3
- 6,8 Zoll LTPO-AMOLED-Display mit bis zu 120 Hertz
- Frontkamera und Infrarot-Sensor zentral platziert
- 50-MP-Hauptkamera mit verstellbarer Blende und Stabilisator
- Snapdragon 8 Gen 3, 12 GB RAM und 512 GB Speicher
- 5600mAh Akku mit bis zu 80 Watt-Laden
Thema:
Das Google Pixel 8 im Preisvergleich
Beliebt im Preisvergleich
- Handys ohne Vertrag:
Android-Videos
- Mobiler Beamer oder XR-Brille? - Test zeigt deutlichen Sieger
- Magcubic HY300F: Ballförmiger Beamer ist für den WM-Spaß ungeeignet
- Pixel 10a: Reicht das Einsteigermodell oder doch besser Premium?
- POCO X8 Pro im Test: Viel Smartphone für einen recht kleinen Preis
- Klein, günstig aber mit Schwächen: Magcubic Mini-Beamer im Test
Neue Android-Downloads
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Xbox-Sparte könnte zum Verkauf stehen: Microsoft soll Optionen prüfen
- Nur für 2 Tage: Tolle Weekend-Deals bei Media Markt und Saturn
- Windows 11: Microsoft spendiert Onboard-Apps große Funktionsupdates
- NASA: Astronauten für Artemis-III-Mission stehen fest, sorgen für Eklat
- Volkswagen-Konzernumbau: VW meldet "Erfolge" durch Stellenabbau
- In nur 24 Stunden: Anthropic Mythos gehackt - Zugriff global gesperrt
- WUSA-Bug in Windows 11: Microsoft liefert nach einem Jahr ein Update
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
















Alle Kommentare zu dieser News anzeigen