Honor bringt Augen-Tracking:
Smartphones nur mit den Augen steuern
Der chinesische Hersteller Honor, der als Tochter von Huawei begonnen hat, agiert seit einer ganzen Weile unabhängig und hat auch eine eigene Entwicklungsabteilung. Diese hat nun ein Feature vorgestellt, das vor allem für Menschen mit Behinderungen interessant ist.
Denn Honor hat nun angekündigt, dass man ab dem 27. August für Modelle wie das Magic 6 Pro die Möglichkeit einführen wird, das Smartphone nur den Augen bedienen zu können.
Laut dem Hersteller handelt es sich dabei um eine KI-unterstützte Funktion, die sich vor allem an Menschen richtet, die in ihren Bewegungen stark eingeschränkt sind. Nach Angaben von Honor ist man damit das erste Unternehmen, das eine derartige Technologie allgemein anbietet.
Als Beispiel nennt das Unternehmen Menschen, die an amyotropher Lateralsklerose (ALS) leiden. Diese verlieren die Kontrolle über ihre Nerven und entsprechend die Muskulatur. Im Verlauf dieser Krankheit können Betroffene nur noch die Kontrolle über ihre Augen aufrechterhalten. Eine solche Geschichte zeigt Honor auch in einem Video, denn darin ist zu sehen, wie der ALS-Patient Bernard Muller mittels nur seiner Augen sowie KI-Hilfe Kunst erschafft.
Siehe auch:
Augen-Tracking von Honor
Wir starren täglich minuten- und sogar stundenlang auf unsere Smartphones und man kann natürlich darüber diskutieren, ob das eine gute Entwicklung ist. Doch dieses Starren kann auch wortwörtlich neue Wege öffnen, wie man mit Technologie interagieren kann - und auch Smartphones überhaupt benutzbar machen.Denn Honor hat nun angekündigt, dass man ab dem 27. August für Modelle wie das Magic 6 Pro die Möglichkeit einführen wird, das Smartphone nur den Augen bedienen zu können.
Honor zeigt, wie Technologie das Leben von ALS-Patienten verändert
Laut dem Hersteller handelt es sich dabei um eine KI-unterstützte Funktion, die sich vor allem an Menschen richtet, die in ihren Bewegungen stark eingeschränkt sind. Nach Angaben von Honor ist man damit das erste Unternehmen, das eine derartige Technologie allgemein anbietet.
Als Beispiel nennt das Unternehmen Menschen, die an amyotropher Lateralsklerose (ALS) leiden. Diese verlieren die Kontrolle über ihre Nerven und entsprechend die Muskulatur. Im Verlauf dieser Krankheit können Betroffene nur noch die Kontrolle über ihre Augen aufrechterhalten. Eine solche Geschichte zeigt Honor auch in einem Video, denn darin ist zu sehen, wie der ALS-Patient Bernard Muller mittels nur seiner Augen sowie KI-Hilfe Kunst erschafft.
Brain-Computer-Interface
Honor hat angekündigt, dass man es nicht bei Augen-Tracking belassen will, das Unternehmen arbeitet aktuell an einem nicht invasiven Brain-Computer-Interface (BCI). Dieses wird nicht ins Gehirn eingesetzt, sondern als Kappe aufgesetzt - was aber ein alles andere als neues Konzept ist. Und dennoch: Man kann alles, das das Leben von Menschen erleichtert, nur unterstützen.
Zusammenfassung
- Honor: Neues Feature für Menschen mit Behinderungen vorgestellt
- Ab 27. August Augensteuerung für Magic 6 Pro verfügbar
- KI-unterstützte Funktion hilft vor allem Bewegungseingeschränkten
- Erstes Unternehmen, das Augen-Tracking allgemein anbietet
- Beispiel ALS-Patient Bernard Muller nutzt Technologie kreativ
- Entwicklung eines nicht invasiven Brain-Computer-Interfaces geplant
Siehe auch:
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- Honor 200 (Pro): Fast-Flaggschiff-Smartphones zum Premium-Preis?
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