WhatsApp muss sich öffnen, Konkurrenten haben aber kein Interesse
WhatsApp wird von der EU im Zuge des Gesetzes über digitale Märkte gezwungen, sich auch für andere zu öffnen. Damit will die Europäische Union erreichen, dass sogenannte Gatekeeper nicht ihre Märkte abschotten. Im Fall von WhatsApp gibt es aber ein spezielles Problem.
Es ist nicht überraschend, dass diese beiden Anbieter abwinken, denn sowohl Signal als auch Threema sind angetreten, um es im Hinblick auf Datenschutz sowie Sicherheit besser zu machen als der Meta-Konkurrent. Entsprechend klare Absagen gaben sowohl Signal-Präsidentin Meredith Whittaker als auch ein Vertreter des Schweizer Messengers Threema.
"Unsere Messlatte für den Schutz der Privatsphäre liegt extrem hoch, und wir werden sie nicht nur nicht senken, sondern möchten sie immer weiter anheben", sagte Whittaker. Eine Zusammenarbeit mit Konkurrenzangeboten wie Facebook Messenger, iMessage, WhatsApp oder auch mit einem Matrix-Dienst würde eine Verschlechterung der Datenschutzstandards zur Folge haben, sagte die Signal-Chefin und das komme entsprechend nicht infrage.
Auch bei Threema argumentiert man mit der Sicherheit und lehnt eine Verknüpfung mit WhatsApp ab: "Der Hauptgrund liegt darin, dass unsere Sicherheits- und Datenschutzstandards nicht damit vereinbar sind. Wir können und möchten von diesen Standards nicht abweichen - sie sind, was Threema ausmacht."
Ob Interesse besteht oder nicht: WhatsApp muss sich öffnen, und zwar bis zum 7. März 2024, also in weniger als zwei Wochen. Der Zwang zur Öffnung gilt übrigens nur einseitig, denn sie betrifft nur die Gatekeeper, nicht aber deren Konkurrenten.
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Siehe auch:
WhatsApp muss, aber andere wollen nicht
Denn auch wenn WhatsApp Interoperabilität bieten muss, ist diese neue Offenheit sinn- bzw. wirkungslos, wenn es keinen gibt, der gewillt ist, mitzumachen. So berichtet Heise, dass zumindest die Konkurrenten Threema und Signal kein Interesse daran haben.Es ist nicht überraschend, dass diese beiden Anbieter abwinken, denn sowohl Signal als auch Threema sind angetreten, um es im Hinblick auf Datenschutz sowie Sicherheit besser zu machen als der Meta-Konkurrent. Entsprechend klare Absagen gaben sowohl Signal-Präsidentin Meredith Whittaker als auch ein Vertreter des Schweizer Messengers Threema.
"Unsere Messlatte für den Schutz der Privatsphäre liegt extrem hoch, und wir werden sie nicht nur nicht senken, sondern möchten sie immer weiter anheben", sagte Whittaker. Eine Zusammenarbeit mit Konkurrenzangeboten wie Facebook Messenger, iMessage, WhatsApp oder auch mit einem Matrix-Dienst würde eine Verschlechterung der Datenschutzstandards zur Folge haben, sagte die Signal-Chefin und das komme entsprechend nicht infrage.
Auch bei Threema argumentiert man mit der Sicherheit und lehnt eine Verknüpfung mit WhatsApp ab: "Der Hauptgrund liegt darin, dass unsere Sicherheits- und Datenschutzstandards nicht damit vereinbar sind. Wir können und möchten von diesen Standards nicht abweichen - sie sind, was Threema ausmacht."
Ob Interesse besteht oder nicht: WhatsApp muss sich öffnen, und zwar bis zum 7. März 2024, also in weniger als zwei Wochen. Der Zwang zur Öffnung gilt übrigens nur einseitig, denn sie betrifft nur die Gatekeeper, nicht aber deren Konkurrenten.
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Zusammenfassung
- EU zwingt WhatsApp zur Öffnung für andere
- Konkurrenten wie Threema, Signal zeigen kein Interesse
- Signal und Threema setzen auf hohen Datenschutz
- Signal-Präsidentin Whittaker lehnt Kooperation ab
- Threema verweigert Verknüpfung wegen Sicherheitsstandards
- WhatsApp muss bis zum 7. März 2024 Interoperabilität umsetzen
- Öffnungszwang gilt nur für Gatekeeper, nicht für Konkurrenz
Siehe auch:
- WhatsApp bekommt neue erweiterte Textformatierungsoptionen
- WhatsApp-Privatsphäre: Profilbild-Screenshots werden bald geblockt
- WhatsApp: App-Farbe lässt sich bald komplett anpassen bzw. ändern
- WhatsApp: Selbstzerstörende Sprachnachrichten jetzt verfügbar
- WhatsApps neue Geheimcode-Funktion versteckt gesperrte Chats
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