Weltraumrennen intensiviert:
Bezos' Rakete steht auf dem Launchpad
Lange war hinter verschlossenen Türen entwickelt worden, jetzt hat Blue Origin das erste Mal mit seiner New-Glenn-Rakete den großen Auftritt auf dem Launchpad geübt. Jeff Bezos will damit SpaceX Konkurrenz beim Geschäft mit dem Orbit und dem Mond machen.
Die Aufrichtung der fast 98 Meter hohen Rakete markiert für das Unternehmen auch einen wichtigen symbolischen Moment nach mehr als einem Jahrzehnt Entwicklung. Das ursprünglich geplante Startdatum musste um drei Jahre verschoben werden. Dass sich die Rakete jetzt das erste Mal öffentlich auf der Startrampe zeigt, macht Hoffnung für den Launch in diesem Jahr.
Wichtige Premiere: New Glenn auf der Startrampe
Wie Blue Origin erläutert, sollen mit der ersten Testkampagne die Fahrzeugintegration, der Transport, die Bodenunterstützung und die Startvorgänge unter realen Bedingungen geübt werden. In den nächsten Wochen wird die Rakete mehrmals betankt, um Druckregelung und Entlüftungssysteme auf die Probe zu stellen.
Für Blue Origin ist der Ablaufplan jetzt klar: Der Start der ersten New-Glenn-Rakete muss gelingen, gleichzeitig wird die Produktion mehrerer weiterer Raketen im Hintergrund vorangetrieben. Steht eine zuverlässige Flotte, zielt man auf dieselben Kunden ab, die auch Elon Musk mit SpaceX bedient. Unter anderem Telesat, Eutelsat, die U.S. Space Force und die NASA wollen mit Jeff Bezos Rakete fliegen.
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New Glenn hat den ersten öffentlichen Auftritt
Über Jahre gab es von New Glenn keine Bilder und nur sehr wenige Informationen zur Entwicklung. Klar ist: Alle Ambitionen, die Blue Origin formuliert und Verträge - unter anderem für Mondmissionen der NASA - setzten voraus, dass die Schwerlastträgerrakete bald starten kann. Jetzt ist ein wichtiger Meilenstein erreicht: New Glenn wurde jüngst zum ersten Mal erfolgreich auf der Startrampe des Launch Complex 36 (LC-36) ausgerollt und aufgerichtet.Die Aufrichtung der fast 98 Meter hohen Rakete markiert für das Unternehmen auch einen wichtigen symbolischen Moment nach mehr als einem Jahrzehnt Entwicklung. Das ursprünglich geplante Startdatum musste um drei Jahre verschoben werden. Dass sich die Rakete jetzt das erste Mal öffentlich auf der Startrampe zeigt, macht Hoffnung für den Launch in diesem Jahr.
Wichtige Premiere: New Glenn auf der Startrampe
Wie Blue Origin erläutert, sollen mit der ersten Testkampagne die Fahrzeugintegration, der Transport, die Bodenunterstützung und die Startvorgänge unter realen Bedingungen geübt werden. In den nächsten Wochen wird die Rakete mehrmals betankt, um Druckregelung und Entlüftungssysteme auf die Probe zu stellen.
Die Kunden warten schon
Auch Startrampe und Bodensysteme werden dabei zum ersten Mal aktiviert. Was der ersten Stufe der Rakete noch fehlt: die Triebwerke. Die sind laut Blue Origin für die Tests auf der Startrampe nicht nötig und werden parallel auf dem Prüfstand in Huntsville und auf der Launch Site One in West Texas getestet.Für Blue Origin ist der Ablaufplan jetzt klar: Der Start der ersten New-Glenn-Rakete muss gelingen, gleichzeitig wird die Produktion mehrerer weiterer Raketen im Hintergrund vorangetrieben. Steht eine zuverlässige Flotte, zielt man auf dieselben Kunden ab, die auch Elon Musk mit SpaceX bedient. Unter anderem Telesat, Eutelsat, die U.S. Space Force und die NASA wollen mit Jeff Bezos Rakete fliegen.
Zusammenfassung
- New-Glenn-Rakete von Blue Origin erstmals auf Launchpad
- Jeff Bezos will mit SpaceX im Orbit- und Mondgeschäft konkurrieren
- Rakete nach über einem Jahrzehnt Entwicklungszeit auf Startrampe LC-36
- Testkampagne für Integration und Startvorgänge der Rakete geplant
- Triebwerke werden parallel zu Startrampentests geprüft
- Blue Origin strebt Start der ersten Rakete und Produktion weiterer an
- Unternehmen will Kunden wie Telesat, Eutelsat und U.S. Space Force bedienen
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