Schwerer Rückschlag für Jeff Bezos:
Blue Origin-Triebwerk explodiert
Amazon-Gründer Jeff Bezos hat sich schon seit längerem aus dem Tagesgeschäft des Versandhändlers zurückgezogen, er konzentriert sich seither voll auf sein Raketen-Unternehmen Blue Origin. Doch dort gab es, wie jetzt bekannt wurde, vor zwei Wochen eine Triebwerksexplosion.
Es ist nicht ungewöhnlich, dass die Triebwerke von Raketen in der Testphase explodieren, das liegt in der Natur der Sache. Im Fall von Blue Origin hat sich dieser Misserfolg zu einem verhältnismäßig späten Zeitpunkt der Entwicklung ereignet und stellt deshalb einen signifikanten Rückschlag für die Bemühungen des privaten Raumfahrtunternehmens dar.
Wie CNBC erfahren konnte, hat sich die Explosion bei einem Test am 30. Juni ereignet. Ein Triebwerk des Typs BE-4 explodierte etwa zehn Sekunden nach Beginn des Tests, wie mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen berichten. Augenzeugen bzw. jene, die ein Video des Vorfalls gesehen haben, beschreiben diesen als "dramatische Explosion", die nicht nur das Triebwerk selbst komplett zerstört hat, sondern auch schweren Schaden an der Infrastruktur des Testgeländes verursacht hat.
Blue Origin hat sich dazu bereits geäußert und ließ Folgendes ausrichten: "Es wurde kein Personal verletzt und wir untersuchen derzeit die Ursache. Wir haben bereits eine naheliegende Ursache und arbeiten an Abhilfemaßnahmen." ULA wurde unmittelbar nach dem Vorfall informiert, so Blue Origin weiter und teilte mit, dass das keine negativen Folgen haben wird. "Wir werden in der Lage sein, unsere Lieferverpflichtungen für Triebwerke in diesem Jahr zu erfüllen und den Bedürfnissen unserer Kunden bei der Markteinführung voraus zu sein."
Siehe auch:
Wie CNBC erfahren konnte, hat sich die Explosion bei einem Test am 30. Juni ereignet. Ein Triebwerk des Typs BE-4 explodierte etwa zehn Sekunden nach Beginn des Tests, wie mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen berichten. Augenzeugen bzw. jene, die ein Video des Vorfalls gesehen haben, beschreiben diesen als "dramatische Explosion", die nicht nur das Triebwerk selbst komplett zerstört hat, sondern auch schweren Schaden an der Infrastruktur des Testgeländes verursacht hat.
Für Vulcan-Rakete gedacht
Die Explosion hat auch Folgen für die Zeitpläne von Blue Origin, denn eigentlich sollte das getestete Triebwerk Ende Juli an den Blue Origin-Kunden United Launch Alliance (ULA) geliefert werden und bei der Vulcan-Rakete zum Einsatz kommen. Hier könnte oder dürfte es nun massive Verzögerungen geben.Blue Origin hat sich dazu bereits geäußert und ließ Folgendes ausrichten: "Es wurde kein Personal verletzt und wir untersuchen derzeit die Ursache. Wir haben bereits eine naheliegende Ursache und arbeiten an Abhilfemaßnahmen." ULA wurde unmittelbar nach dem Vorfall informiert, so Blue Origin weiter und teilte mit, dass das keine negativen Folgen haben wird. "Wir werden in der Lage sein, unsere Lieferverpflichtungen für Triebwerke in diesem Jahr zu erfüllen und den Bedürfnissen unserer Kunden bei der Markteinführung voraus zu sein."
Zusammenfassung
- Jeff Bezos konzentriert sich auf sein Raumfahrtunternehmen Blue Origin
- Explosion eines Triebwerks bei Test am 30. Juni
- Dramatische Explosion zerstört Triebwerk & Infrastruktur
- Verzögerung bei Lieferung an Kunden United Launch Alliance
- Untersuchung der Ursache & Abhilfemaßnahmen
- Blue Origin verspricht Lieferverpflichtungen zu erfüllen
- Keine negativen Folgen für Kunden United Launch Alliance
Siehe auch:
- Baustein der Zukunft: Blue Origin verwandelt Mondstaub in Solarzellen
- NASA beauftragt Jeff Bezos Blue Origin mit der Mars-Mission "Escapade"
- Blue Origin: Die New Shepard-Rakete explodiert kurz nach dem Start
- Blue Origin: Start für den nächsten bemannten Flug schon am 4. August
- Blue Origin erwartet Boom beim Weltraumtourismus, baut neue Rakete
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