Windstrom verteilen: Amprion kauft Stromkabel für 5 Milliarden Euro
Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion hat Stromkabel im Wert von fünf Milliarden Euro bestellt. Mit diesen beabsichtigt das Unternehmen drei Verbindungen aufzubauen: Zwei verlaufen zu Offshore-Windparks, eine verbindet Niedersachsen und Hessen.
Insgesamt kommen hier also etwa 4400 Kilometer 525-kV-HGÜ-Kabel sowie DMR-Stränge (Dedicated Metallic Return) zusammen. Diese sollen unter anderem eingesetzt werden, um mit den Projekten BalWin1 und BalWin2 eine Anbindung von Windparks mit einer Leistung von bis zu 2 Gigawatt in der deutschen Nordsee zu realisieren.
Hinzu kommt das Erdkabelprojekt DC34 zwischen Niedersachsen und Hessen, das ebenfalls der Ertüchtigung des Übertragungsnetzes für die stärkere Anbindung der erneuerbaren Quellen dient. Als Teil des Rhein-Main-Links wird hier ein Umspannwerk in Niedersachsen mit einem zweiten Umspannwerk in Hessen verbunden, um bis zu 2 Gigawatt Windenergie zu den Verbrauchern im Ballungsraum Rhein-Main zu übertragen.
"Wir haben uns die notwendigen Kabelressourcen für drei wichtige Energiewendeprojekte gesichert. Verträge wie die mit Prysmian sind essenziell, um unsere Offshore-Ausbauziele zu erreichen. Für uns ist dies ein wichtiger Schritt zum Projekterfolg", so Dr. Hendrik Neumann, CTO von Amprion.
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Drei Projekte
Die Kabel hat das Unternehmen beim italienischen Produzenten Prysmian bestellt und damit den größten Auftrag ausgelöst, den dieser jemals zu bearbeiten hatte. Das betrifft sowohl das finanzielle Volumen als auch die Kabellänge. Es handelt sich um rund 3400 Kilometer Landkabel und 1000 Kilometer Seekabel.Insgesamt kommen hier also etwa 4400 Kilometer 525-kV-HGÜ-Kabel sowie DMR-Stränge (Dedicated Metallic Return) zusammen. Diese sollen unter anderem eingesetzt werden, um mit den Projekten BalWin1 und BalWin2 eine Anbindung von Windparks mit einer Leistung von bis zu 2 Gigawatt in der deutschen Nordsee zu realisieren.
Hinzu kommt das Erdkabelprojekt DC34 zwischen Niedersachsen und Hessen, das ebenfalls der Ertüchtigung des Übertragungsnetzes für die stärkere Anbindung der erneuerbaren Quellen dient. Als Teil des Rhein-Main-Links wird hier ein Umspannwerk in Niedersachsen mit einem zweiten Umspannwerk in Hessen verbunden, um bis zu 2 Gigawatt Windenergie zu den Verbrauchern im Ballungsraum Rhein-Main zu übertragen.
Gigawatt-Leitungen
Die drei Projekte sind Teil des deutschen Gesamtplans zur Installation von 70 Gigawatt Offshore-Windenergie bis 2045 und werden die Übertragung der in der Nordsee erzeugten Energie zu den Verbrauchern in den westlichen und südlichen Regionen des Landes unterstützen."Wir haben uns die notwendigen Kabelressourcen für drei wichtige Energiewendeprojekte gesichert. Verträge wie die mit Prysmian sind essenziell, um unsere Offshore-Ausbauziele zu erreichen. Für uns ist dies ein wichtiger Schritt zum Projekterfolg", so Dr. Hendrik Neumann, CTO von Amprion.
Zusammenfassung
- Amprion bestellt Kabel für 5 Mrd. Euro bei Prysmian
- Zwei Verbindungen zu Windparks, eine zwischen Niedersachsen und Hessen
- Größter Auftrag für Prysmian nach Finanzvolumen und Länge
- 4400 km Kabel für Offshore-Windanbindung und Stromübertragung
- Projekte für Anbindung von 70 GW Offshore-Windenergie bis 2045
- Kabel sichern Energieübertragung in westliche/südliche Regionen
- CTO Neumann: Verträge essenziell für Offshore-Ausbauziele
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