Neue Stromnetze: Wie man Stabilität ohne träge Turbinen schafft
Australien bereitet sich aktuell darauf vor, zu einem Muster für den Betrieb eines Stromnetzes zu werden, in dem die Frequenz trotz des massiven Einsatzes neuer Stromerzeuger stabil gehalten werden kann. Die dafür nötigen trägen Generatoren gibt es dann nicht mehr.
Bei den meisten konventionellen Kraftwerken - ob diese nun Kohle verbrannten oder auf der Kernspaltung beruhten - ging es darum, Wasser heiß zu machen und davon dann große Turbinen antreiben zu lassen. Waren diese erst einmal angefahren, drehten sie sich ziemlich stabil, auch wenn es mal zu Schwankungen bei der Brennstoffzufuhr kam, wenn beispielsweise mal ein Kohleförderband kaputtging und repariert werden musste. So war es relativ einfach, immer eine gewisse Frequenz aufrechtzuerhalten.
Die Stromerzeuger der Zukunft bieten diesen Komfort allerdings nicht. Solarmodule und Windturbinen schalten sich in der Regel fast augenblicklich aus und wieder ein. "Abnehmende Trägheit kann in Zukunft eine Bedrohung für die Sicherheit des Stromnetzes darstellen", so die australische Energiemarktkommission AEMC. "Der derzeitige Rahmen für das Trägheitsmanagement im nationalen Strommarkt ist ineffizient und nicht geeignet, um den langfristigen Anforderungen des Stromsystems gerecht zu werden."
Letztere sind in Australien ohnehin bereits im größeren Umfang im Bau. Sie werden vor allem dringend benötigt, um die Stromerzeugung aus Photovoltaik-Anlagen abzupuffern. Australien ist weltweit führend, was private Solaranlagen auf den Hausdächern angeht. Jedes dritte Dach in dem Land beherbergt inzwischen Module zur Stromerzeugung.
Siehe auch:
Die Stromerzeuger der Zukunft bieten diesen Komfort allerdings nicht. Solarmodule und Windturbinen schalten sich in der Regel fast augenblicklich aus und wieder ein. "Abnehmende Trägheit kann in Zukunft eine Bedrohung für die Sicherheit des Stromnetzes darstellen", so die australische Energiemarktkommission AEMC. "Der derzeitige Rahmen für das Trägheitsmanagement im nationalen Strommarkt ist ineffizient und nicht geeignet, um den langfristigen Anforderungen des Stromsystems gerecht zu werden."
Tests laufen
Daher sucht man jetzt nach neuen Trägheitsquellen. Dafür werden verschiedene Technologien getestet, die wahrscheinlich zukünftig in einer Kombination zum Einsatz kommen werden. Dazu gehören unter anderem Synchronkondensatoren, die das Drehen herkömmlicher Stromturbinen nachahmen können. Aber auch große Batteriespeicher mit entsprechend intelligenten Wechselrichtern können einen wichtigen Beitrag leisten.Letztere sind in Australien ohnehin bereits im größeren Umfang im Bau. Sie werden vor allem dringend benötigt, um die Stromerzeugung aus Photovoltaik-Anlagen abzupuffern. Australien ist weltweit führend, was private Solaranlagen auf den Hausdächern angeht. Jedes dritte Dach in dem Land beherbergt inzwischen Module zur Stromerzeugung.
Zusammenfassung
- Australien bereitet Stromnetz aus Erneuerbaren mit stabilen Frequenzen vor.
- Konventionelle Kraftwerke erzeugten stabilen Strom, neue Technologien nicht.
- Australien sucht nach neuen Trägheitsquellen.
- Australien ist weltweit führend bei Photovoltaik-Anlagen.
Siehe auch:
Thema:
Beliebte Downloads zum Thema
Videos zum Thema Stromversorgung
Beliebt im Preisvergleich
- Akkus original:
Beiräge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Windows 11 schwächelt global - Windows-Nutzerzahlen im Juli 2026
- Auswärtiges Amt warnt konkret vor Nordkoreas IT-Profis in Deutschland
- Silicon Valley in Höchstform: KI-Firma bietet Jobinterview gegen Tattoo
- iPhone 18 Pro Preis: Hardware-Kosten machen es rund 300 Dollar teurer
- Nutzer drehten völlig frei: Google-Earth-KI-Update schnell entfernt
- Windows 11: Microsoft will RAM-Bedarf bis Ende 2026 massiv reduzieren
- Windows 11: Update bringt endlich die verschiebbare Taskleiste zurück
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen