Webb ermöglicht faszinierenden Blick in eine kosmische Kinderstube
Das Webb-Teleskop ist perfekt dafür geeignet, einen direkten Blick auf das frühe Universum zu werfen. Jetzt haben Forscher eine ganz spezielle Zwerggalaxie ins Visier genommen. Das hilft uns zu verstehen, wie sich Sterne in der frühen Phase des Kosmos gebildet haben.
Ein Team unter der Leitung der Astronomin Kristen McQuinn von der Rutgers University-New Brunswick hatte JWST auf die Galaxie Wolf-Lundmark-Melotte (WLM) ausgerichtet, um das bisher genaueste Bild dieses isolierten Bereichs im Kosmos zu erhalten. Das Spannende an dieser Region: Sie beherbergt uralte Sterne, die wohl vor etwa 13 Milliarden Jahren entstanden sind, rund 800 Millionen Jahre nach dem Urknall.
James Webb macht alles klarer (Bild: NASA, ESA, Kristen McQuinn/Rutgers University)
"Indem wir so tief schauen und so klar sehen, können wir praktisch in der Zeit zurückgehen", sagte McQuinn. "Wir begeben uns im Grunde auf eine Art archäologische Ausgrabung, um die sehr massearmen Sterne zu finden, die früh in der Geschichte des Universums entstanden sind", so die Astronomin laut eines Beitrags auf der Seite der Rutgers University.
Mit Webb konnten die Forscher in bisher unerreichtem Detailgrad Teile von Wolf-Lundmark-Melotte untersuchen und die Farbe sowie die Helligkeit tausender einzelner Sterne bestimmen. Unter Zuhilfenahme eines Supercomputers war es dem Team dann möglich, eine umfassende Zählung der Sterne vorzunehmen und deren Alter zu ermitteln. Das Ergebnis: Eine genaue Übersicht der "Geburtenrate der Sterne" im Laufe der Geschichte der Galaxie.
Siehe auch:
Sterne wie vor 13 Mrd. Jahren: Webb zeigt's!
Auch wenn die Details natürlich deutlich komplexer sind: Das James Webb Space Teleskop (JWST) ist das bisher größte Kamera-Upgrade, das die Infrarot-Astronomie je erhalten hat. Forscher zeigen sich seit dem Start begeistert, welche Qualitätsunterschiede in der Darstellung des Kosmos damit im Vergleich zu den Vorgängern erreicht werden. Genau diese Eigenschaft konnte JWST jetzt erneut beweisen.Ein Team unter der Leitung der Astronomin Kristen McQuinn von der Rutgers University-New Brunswick hatte JWST auf die Galaxie Wolf-Lundmark-Melotte (WLM) ausgerichtet, um das bisher genaueste Bild dieses isolierten Bereichs im Kosmos zu erhalten. Das Spannende an dieser Region: Sie beherbergt uralte Sterne, die wohl vor etwa 13 Milliarden Jahren entstanden sind, rund 800 Millionen Jahre nach dem Urknall.
James Webb macht alles klarer (Bild: NASA, ESA, Kristen McQuinn/Rutgers University)
"Indem wir so tief schauen und so klar sehen, können wir praktisch in der Zeit zurückgehen", sagte McQuinn. "Wir begeben uns im Grunde auf eine Art archäologische Ausgrabung, um die sehr massearmen Sterne zu finden, die früh in der Geschichte des Universums entstanden sind", so die Astronomin laut eines Beitrags auf der Seite der Rutgers University.
Mit Webb konnten die Forscher in bisher unerreichtem Detailgrad Teile von Wolf-Lundmark-Melotte untersuchen und die Farbe sowie die Helligkeit tausender einzelner Sterne bestimmen. Unter Zuhilfenahme eines Supercomputers war es dem Team dann möglich, eine umfassende Zählung der Sterne vorzunehmen und deren Alter zu ermitteln. Das Ergebnis: Eine genaue Übersicht der "Geburtenrate der Sterne" im Laufe der Geschichte der Galaxie.
Zusammenfassung
- Webb-Teleskop liefert Qualitätssprung in Infrarot-Astronomie
- Forscher fokussieren auf spezielle Zwerggalaxie
- Kristen McQuinn leitet Studie zur Galaxie Wolf-Lundmark-Melotte
- Galaxie enthält Sterne, die vor 13 Mrd. Jahren entstanden sind
- Webb erlaubt detailreiche Untersuchung
- Supercomputer hilft, Alter und Menge der Sterne zu bestimmen
Siehe auch:
- Galaxie, die es nicht geben sollte: Webb entdeckt einsamen Sonderling
- James-Webb-Teleskop schickt atemberaubendes Sternenfabrik-Foto
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