Endlich eindeutig identifiziert:
Webb findet wichtige Lebensbausteine
Mit unseren technischen Möglichkeiten konnten Bausteine, die für das Leben erforderlich sind, im All bisher nie direkt nachgewiesen werden. Mit James Webb ist es jetzt gelungen, komplexe organische Moleküle in einem sich gerade bildenden Sternensystem direkt zu beobachtet.
Das Problem: Die Moleküle sind schwierig aufzuspüren und waren so mit den bisher vorhandenen Teleskopen nie eindeutig identifiziert worden. Beobachtungen hatten lediglich Hinweise geliefert, dass sie in Gasform im All präsent sind. Wie die NASA berichtet, kann James Webb einmal mehr unseren Blick weiten.
Einem Team von Astronomen ist es im Rahmen des "James Webb Observations of Young ProtoStars Programms" gelungen, COMs direkt zu beobachten und individuell zu identifizieren. Möglich war diese Beobachtung mit dem Mid-InfraRed Instrument (MIRI), das im mittleren Infrarotbereich arbeitet (5-28 Mikrometer Wellenlänge).
Die Wissenschaftler hatten für ihre Untersuchung IRAS 2A ins Auge genommen, eine interstellare Wolke, die kurz davor steht, einen Stern zu bilden, der unserer Sonne sehr ähnelt. Die "beispiellosen spektralen Auflösung und Empfindlichkeit von MIRI" machte es dann möglich, unter anderem Methan, Essigsäure und Ethanol nachzuweisen.
Nur dank Webb möglich: COMs direkt nachgewiesen
Das lässt wiederum den Schluss zu, dass ein Großteil der komplexen organischen Moleküle letztendlich durch Einschläge zu den Planeten getragen wird. "Diese Entdeckung trägt zu Lösung einer der ältesten Fragen der Astrochemie bei", so der Leiter des Teams, Will Rocha von der Universität Leiden in den Niederlanden.
Siehe auch:
Spannende Suche nach den Bausteinen des Lebens
Das Leben, so wie wir es kennen, setzt gewisse Bausteine voraus. Schon vor Jahrzehnten hatten Wissenschaftler die Theorie aufgestellt, dass sich diese komplexen organischen Moleküle, englisch "Complex Organic Molecules (COMs), auch im interstellaren Medium nachweisen lassen sollten.Das Problem: Die Moleküle sind schwierig aufzuspüren und waren so mit den bisher vorhandenen Teleskopen nie eindeutig identifiziert worden. Beobachtungen hatten lediglich Hinweise geliefert, dass sie in Gasform im All präsent sind. Wie die NASA berichtet, kann James Webb einmal mehr unseren Blick weiten.
Einem Team von Astronomen ist es im Rahmen des "James Webb Observations of Young ProtoStars Programms" gelungen, COMs direkt zu beobachten und individuell zu identifizieren. Möglich war diese Beobachtung mit dem Mid-InfraRed Instrument (MIRI), das im mittleren Infrarotbereich arbeitet (5-28 Mikrometer Wellenlänge).
Die Wissenschaftler hatten für ihre Untersuchung IRAS 2A ins Auge genommen, eine interstellare Wolke, die kurz davor steht, einen Stern zu bilden, der unserer Sonne sehr ähnelt. Die "beispiellosen spektralen Auflösung und Empfindlichkeit von MIRI" machte es dann möglich, unter anderem Methan, Essigsäure und Ethanol nachzuweisen.
In Eisform
Hatte sich die Forschung bisher auf COMs in Gasform konzentriert, kann das Team außerdem zeigen, dass die Moleküle in IRAS 2A vor allem innerhalb von "interstellarem Eis" vorliegen. Die spannende Schlussfolgerung der Forscher: vermutlich ist es die Ballung der COMs in fester Form, die einen effizienten Transport zu protoplanetaren Scheiben erst möglich machen.
Nur dank Webb möglich: COMs direkt nachgewiesen
Das lässt wiederum den Schluss zu, dass ein Großteil der komplexen organischen Moleküle letztendlich durch Einschläge zu den Planeten getragen wird. "Diese Entdeckung trägt zu Lösung einer der ältesten Fragen der Astrochemie bei", so der Leiter des Teams, Will Rocha von der Universität Leiden in den Niederlanden.
Zusammenfassung
- Direkte Beobachtung von COMs bisher nicht gelungen
- Lebensbausteine im All jetzt mit James Webb nachgewiesen
- James Webb ermöglicht direkte Identifikation von COMs
- MIRI-Instrument detektiert Methan, Essigsäure, Ethanol
- COMs in interstellarem Eis, nicht nur in Gasform, gefunden
Siehe auch:
- James-Webb-Teleskop zeigt atemberaubendes Bild junger Sterne
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- James-Webb-Teleskop hat einige der allerersten Sterne gefunden
- Webb-Teleskop entdeckt immer mehr Galaxien, die es nicht geben sollte
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Thema:
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