LockBit-Erpressungstrojaner legt drei deutsche Kliniken lahm
Bereits an Heiligabend hat der Erpressungstrojaner LockBit die Notfallversorgung in drei deutschen Krankenhäusern der katholischen Hospitalvereinigung Ostwestfalen stark beeinträchtigt. Die Krankenhäuser wurden zur Sicherheit von der Notfallversorgung abgemeldet.
Der Angriff erfolgte bereits in den frühen Morgenstunden des 24. Dezember 2023. Die Systeme, die den Betrieb der drei Krankenhäuser in Bielefeld, Rheda-Wiedenbrück und Herford unterstützen, wurden dabei stark beeinträchtigt. Mittlerweile konnten die Daten aber aus Back-ups wiederhergestellt werden.
"Eine erste Prüfung ergab, dass es sich wahrscheinlich um eine Cyberattacke durch LockBit 3.0 handelt, deren zeitliche Behebung derzeit nicht absehbar ist. Aus Sicherheitsgründen wurden direkt nach Bekanntwerden noch in der Nacht alle Systeme heruntergefahren und alle nötigen Personen und Institutionen informiert. Zum Ausmaß des Schadens sowie zu eventuellen Forderungen oder Bedingungen können zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Angaben gemacht werden."
Die folgenden drei Krankenhäuser, die das KHO betreibt, sind von dem Cyberangriff betroffen:
Die Krankenhausverwaltung hat einen Krisenstab eingerichtet, mit der Analyse der Situation begonnen, sowie die zuständigen Behörden informiert. "Die Patientenversorgung ist weiterhin gewährleistet und der Klinikbetrieb läuft mit leichten technische Einschränkungen weiter, wir haben uns jedoch aus Sicherheitsgründen von der Notfallversorgung abgemeldet", so der stellvertretende KHO-Geschäftsführer Philipp Herzog.
Zum jetzigen Zeitpunkt laufen die Ermittlungen, das Ausmaß des Schadens und die Frage, ob die Angreifer Daten gestohlen haben, sind bisher nicht geklärt.
Siehe auch:
Chaos nach Ransomware-Angriff
Das geht aus Medienberichten hervor. Die katholische Hospitalvereinigung Ostwestfalen (KHO) hat bestätigt, dass die jüngsten Unterbrechungen der Notfallversorgung in drei Krankenhäusern durch einen Ransomware-Angriff verursacht wurden.Der Angriff erfolgte bereits in den frühen Morgenstunden des 24. Dezember 2023. Die Systeme, die den Betrieb der drei Krankenhäuser in Bielefeld, Rheda-Wiedenbrück und Herford unterstützen, wurden dabei stark beeinträchtigt. Mittlerweile konnten die Daten aber aus Back-ups wiederhergestellt werden.
Daten wurden verschlüsselt
"Unbekannte haben sich Zugang zu den Systemen der IT-Infrastruktur der Krankenhäuser verschafft und gezielt Daten verschlüsselt", heißt es in einer Mitteilung des Krankenhauses."Eine erste Prüfung ergab, dass es sich wahrscheinlich um eine Cyberattacke durch LockBit 3.0 handelt, deren zeitliche Behebung derzeit nicht absehbar ist. Aus Sicherheitsgründen wurden direkt nach Bekanntwerden noch in der Nacht alle Systeme heruntergefahren und alle nötigen Personen und Institutionen informiert. Zum Ausmaß des Schadens sowie zu eventuellen Forderungen oder Bedingungen können zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Angaben gemacht werden."
Die folgenden drei Krankenhäuser, die das KHO betreibt, sind von dem Cyberangriff betroffen:
- Franziskus-Hospital Bielefeld - 614 Betten, zehn Fachabteilungen, 390 Ärzte und Mitarbeiter
- Sankt Vinzenz Hospital Rheda-Wiedenbrück - 614 Betten, fünf Fachabteilungen, 200 Ärzte und Mitarbeiter
- Mathilden-Hospital Herford - 614 Betten, acht Fachabteilungen, 230 Ärzte und Mitarbeiter
Die Krankenhausverwaltung hat einen Krisenstab eingerichtet, mit der Analyse der Situation begonnen, sowie die zuständigen Behörden informiert. "Die Patientenversorgung ist weiterhin gewährleistet und der Klinikbetrieb läuft mit leichten technische Einschränkungen weiter, wir haben uns jedoch aus Sicherheitsgründen von der Notfallversorgung abgemeldet", so der stellvertretende KHO-Geschäftsführer Philipp Herzog.
Zum jetzigen Zeitpunkt laufen die Ermittlungen, das Ausmaß des Schadens und die Frage, ob die Angreifer Daten gestohlen haben, sind bisher nicht geklärt.
Zusammenfassung
- LockBit Trojaner legt Notfallversorgung in drei Kliniken lahm
- KHO bestätigt Ransomware-Angriff als Ursache der Ausfälle
- Daten aus Back-ups der betroffenen Krankenhäuser wiederhergestellt
- Unbekannte verschlüsselten gezielt Krankenhausdaten
- Keine Angaben zu Schadensausmaß und Erpresserforderungen möglich
- Betroffene Kliniken in Bielefeld, Rheda-Wiedenbrück und Herford
- Krisenstab eingerichtet, Patientenversorgung trotz Einschränkungen gesichert
Siehe auch:
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