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Hubble-Teleskop fängt noch nie gesehene Details der Saturnringe ein
Neue Aufnahmen des Hubble-Weltraumteleskops zeigen die mysteriösen "Speichen" auf den Saturnringen erstmals klarer. Diese Details waren bisher nicht in dieser Deutlichkeit gesichtet worden und ziehen jetzt weitere Untersuchungen nach sich.
Das Bild, das jetzt die Aufmerksamkeit der Wissenschaftler auf sich zieht, wurde am 22. Oktober 2023 vom Hubble-Weltraumteleskop aufgenommen. Dabei zeigen sich zum ersten Mal nähere Details auf dem weißen, inneren Band der Saturnringe. Bisher hatte man dort nur schmutzige Flecke, ohne echte Einzelheiten erkannt.
Diese Speichen sind nur für zwei oder drei Umdrehungen um den Planeten sichtbar, bevor sie wieder verschwinden. Dementsprechend schwierig war es, dieses Phänomen in Aktion zu sehen und zu erforschen.
"Die führende Theorie ist, dass die Speichen mit dem starken Magnetfeld des Saturns zusammenhängen, wobei eine Art von solarer Interaktion mit dem Magnetfeld die Speichen hervorruft", sagte die leitende Wissenschaftlerin des OPAL-Programms Amy Simon vom Goddard Space Flight Center der NASA in einer Erklärung.
Frühere Hubble-Aufnahmen hatten bereits vermuten lassen, dass die Speichen nur saisonal auftreten. Die Jahreszeiten des Saturns dauern jeweils etwa sieben Jahre. "Wir bewegen uns auf die Saturn-Tagundnachtgleiche zu, wenn wir die höchste Speichenaktivität erwarten, wobei die Speichen in den nächsten Jahren häufiger und dunkler erscheinen werden", so die NASA-Wissenschaftler.
Die Wissenschaftler hoffen jetzt, dass die fortgesetzte Beobachtung des Saturn und seiner Ringe durch Hubble im Laufe der Zeit dazu beitragen wird, das Geheimnis der Speichen zu lüften.
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Ringspeichen zeigen sich erstmals deutlich
Denn - obwohl schon die NASA-Sonde Voyager 2 im Jahr 1981 die Ringspeichen fotografierte und später auch der Cassini-Orbiter der NASA die Speichen zeigte - weiß man noch immer nicht genau, was man da eigentlich beobachtet.Das Bild, das jetzt die Aufmerksamkeit der Wissenschaftler auf sich zieht, wurde am 22. Oktober 2023 vom Hubble-Weltraumteleskop aufgenommen. Dabei zeigen sich zum ersten Mal nähere Details auf dem weißen, inneren Band der Saturnringe. Bisher hatte man dort nur schmutzige Flecke, ohne echte Einzelheiten erkannt.
Diese Speichen sind nur für zwei oder drei Umdrehungen um den Planeten sichtbar, bevor sie wieder verschwinden. Dementsprechend schwierig war es, dieses Phänomen in Aktion zu sehen und zu erforschen.
"Die führende Theorie ist, dass die Speichen mit dem starken Magnetfeld des Saturns zusammenhängen, wobei eine Art von solarer Interaktion mit dem Magnetfeld die Speichen hervorruft", sagte die leitende Wissenschaftlerin des OPAL-Programms Amy Simon vom Goddard Space Flight Center der NASA in einer Erklärung.
Elektrostatische Kräfte vermutet
Die Forscher gehen davon aus, dass die durch Wechselwirkungen erzeugten elektrostatischen Kräfte Staub oder Eis über dem Ring schweben lassen und so die Speichen bilden.Frühere Hubble-Aufnahmen hatten bereits vermuten lassen, dass die Speichen nur saisonal auftreten. Die Jahreszeiten des Saturns dauern jeweils etwa sieben Jahre. "Wir bewegen uns auf die Saturn-Tagundnachtgleiche zu, wenn wir die höchste Speichenaktivität erwarten, wobei die Speichen in den nächsten Jahren häufiger und dunkler erscheinen werden", so die NASA-Wissenschaftler.
Die Wissenschaftler hoffen jetzt, dass die fortgesetzte Beobachtung des Saturn und seiner Ringe durch Hubble im Laufe der Zeit dazu beitragen wird, das Geheimnis der Speichen zu lüften.
Zusammenfassung
- Hubble zeigt "Speichen" auf Saturnringen
- Details bisher nicht so deutlich gesehen
- NASA-Sonden Voyager 2 und Cassini zeigten Speichen
- Aufnahme vom 22. Oktober 2023 besonders detailreich
- Speichen vermutlich durch Saturns Magnetfeld beeinflusst
- Elektrostatische Kräfte lassen Staub/Eis schweben
- Speichenaktivität saisonal, alle sieben Saturnjahre
- Wissenschaftler erwarten Aufklärung durch Hubble-Studien
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